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Schokolade für die Augen im Dresdner Zwinger

Jean-Etienne Liotard, Das Schokoladenmädchen, um 1744/45

Die Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden widmet einem ihrer Hauptwerke eine eigene Ausstellung. In der Schau „Das schönste Pastell, das man je gesehen hat. Das Schokoladenmädchen von Jean-Étienne Liotard“ gruppieren sich um das Meisterwerk rund 100 Exponate, darunter rund 40 Pastelle, Ölgemälde, Zeichnungen und Grafiken aus der Hand des Schweizer Malers. Sie vermitteln einen Eindruck von seinem vielfältigen Œuvre.

Der Kunsthändler Francesco Graf Algarotti erwarb 1745 das damals schon berühmte Pastell des „Schokoladenmädchens“ in Venedig direkt vom Künstler für die Sammlung des sächsischen Kurfürsten Friedrich August II. So bezeichnete die wohl berühmteste Pastellmalerin Rosalba Carriera das Bild als „das schönste Pastell, das man je gesehen hat“. Es entstand etwa ein Jahr zuvor in Wien und zeigt eine unbekannte Hausangestellte, die ein kleines Lacktablett mit einem Glas Wasser und einer Tasse heißer Schokolade in den Händen hält. Schokolade galt im 18. Jahrhundert als exotisches und beliebtes Getränk am Hofe des europäischen Adels und wird im Bild als Exklusivität mittels teuren Porzellans sowie silberner und goldener Untertassen in Szene gesetzt.

Neben dieser Berühmtheit ist auch der Künstler selbst als „türkischer Maler“ zu sehen. Jean-Etienne Liotard ließ sich bei seinem Selbstporträt mit langem Bart und Pelzmütze durch seine Reisen ins Osmanische Reich und in das Fürstentum Moldau inspirieren. Um das Gesamtwerk des Schweizer Malers zu begreifen, sind im Zwinger zahlreiche Porträts in Pastell, aber auch Stillleben und Genreszenen versammelt. Auf die Rezeption des berühmten „Schokoladenmädchens“ ab dem 19. Jahrhundert geht Kurator Roland Enke ebenfalls ein und hat eine Auswahl an Volkskunst und Reproduktionen in Öl und Fotografie zusammengestellt.

Die Ausstellung „Das schönste Pastell, das man je gesehen hat. Das Schokoladenmädchen von Jean-Étienne Liotard“ läuft bis zum 6. Januar 2019. Die Gemäldegalerie Alte Meister hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, an Heiligabend von 10 bis 14 Uhr und an Neujahr von 12 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet regulär 12 Euro, ermäßigt 9 Euro und ist für Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren frei. Es erscheint ein Katalog, der für 34,90 Euro erhältlich ist.

Gemäldegalerie Alte Meister – Semperbau am Zwinger
Theaterplatz 1
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)351 – 491 46 79
Telefax: +49 (0)351 – 491 46 94

Quelle: Kunstmarkt.com/Robert Seegert

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Veranstaltung vom:


28.09.2018, „Das schönste Pastell, das man je gesehen hat.“ Das Schokoladenmädchen von Jean-Étienne Liotard in der Dresdener Gemäldegalerie

Bei:


Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Variabilder:

Jean-Etienne Liotard, Das Schokoladenmädchen, um 1744/45
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Variabilder:

Rosalba Carriera, Selbstbildnis als „Winter“, 1730/31
Rosalba Carriera, Selbstbildnis als „Winter“, 1730/31

Variabilder:

Anton Matthias Domanek, Schokoladenbecher mit
 Halterung und Unterschale (Trembleuse) aus dem Frühstückservice der Kaiserin Maria Theresia, Wien um 1750
Anton Matthias Domanek, Schokoladenbecher mit Halterung und Unterschale (Trembleuse) aus dem Frühstückservice der Kaiserin Maria Theresia, Wien um 1750

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Jean-Etienne Liotard, Il Conte Francesco Algarotti, um 1745
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Jean-Etienne Liotard, Selbstbildnis in
 türkischer Tracht, um 1746
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Variabilder:

Jean-Etienne Liotard, Stillleben: Tee-Set, um 1781/83
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Künstler:

Jean-Etienne Liotard








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