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Deutsche Museen wieder im Aufwärtstrend

Die deutschen Museen verzeichnen wieder mehr Besucher

Im Jahr 2017 konnten die deutschen Museen insgesamt 114.375.732 Besuche zählen. Das entspricht einer Steigerung von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, für das die Häuser 111.877.085 Besuche meldeten, und liegt nun mit dem Jahr 2015 wieder gleich auf. Diese Zahlen gab das Institut für Museumsforschung bei der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Ende vergangener Woche bekannt. Der Erfolg für diesen Anstieg resultiere aus der Erweiterung von Öffentlichkeitsarbeit, Museumspädagogik und großen Sonderausstellungen. Zusätzlich verzeichneten die deutschen Ausstellungshäuser ohne eigene Sammlung im vergangenen Jahr weitere 6.901.250 Besuche.

Mit der Documenta 14 und den Skulptur Projekten in Münster schenkte man der zeitgenössischen Kunst viel Aufmerksamkeit, was den Kunstmuseen insgesamt zu einem guten Plus von 13,1 Prozent verhalf. Zudem fand die Eröffnung des Museums Barberini in Potsdam ganzjährig eine hohe Beachtung. Weiterhin meldeten die Museen rund 8.765 Sonderausstellungen, durchschnittlich mindestens drei in einem Jahr pro Museum. Je nach Bundesland differenziert sich die Anzahl der Besuche. Anlässlich des Reformationsjubiläums stiegen in den Gebieten der Reformation und um die Lebensorte Martin Luthers die Besuchszahlen. Besonders Sachsen-Anhalt profitierte von diesem Jubiläum. Die Statistik zählt hier einen Besuchsanstieg von 11 Prozent zum Vorjahr.

Nicht nur Sonderausstellungen verhalfen zum Erfolg. Seit 2012 konzipieren 40 Prozent der deutschen Museen ihre Dauerausstellung neu oder planen es für die Zukunft. Dabei wird die enge Zusammenarbeit mit dem Vermittlungsbereich immer wichtiger. Eckart Köhne, Präsident des Deutschen Museumsbundes, stellte fest: „Vermittlungsarbeit aufzubauen und zu professionalisieren, Sonderausstellungen anzubieten und Dauerausstellungen zu erneuern, lohnt sich. Ein direkter, positiver Einfluss auf die Besuchszahlen ist spürbar. Doch trotz erfreulicher Steigerung für das Jahr 2017 dürfen wir nicht vergessen, dass ein Museumsbesuch für viele Menschen in Deutschland nicht zum Alltag oder zur Freizeit gehört. Die Weiterentwicklung der Besucherforschung ist für die Museen ein wichtiger Schlüssel, um den Zugang zu breiteren Teilen der Gesellschaft zu öffnen und zu ermöglichen. Der Deutsche Museumsbund arbeitet daran.“

Das Institut für Museumsforschung nimmt eine deutliche Zunahme in der Professionalität der Bildungs- und Vermittlungsarbeit wahr. Im Vergleich zum Jahr 2007, in dem es in diesem Bereich nur 991 hauptamtliche Mitarbeiter gab, sind es zehn Jahre später 1.437 Mitarbeiter. Die Schulklasse als Hauptzielgruppe bleibt unverändert, somit ist das museumspädagogische Angebot für diese Gruppe am stärksten ausgelegt. Meistgenannte Formate waren Führungen, Kurse, Kindergeburtstage und Ferienprogramme. Aber auch das Vermittlungsangebot für den Individualbesucher tritt zunehmend in den Vordergrund. Der persönliche Austausch mit dem Publikum wird immer wichtiger und verdoppelte sich von 2007 zu 2017. Das unterstützen vermehrt neue Medien wie Film, Audio- und Multimedia-Guides; Printmedien wie Führungsblätter sind eher rückgängig.

Weitere Informationen und Daten zur deutschen Museumslandschaft für das Jahr 2017 sind in der Publikation „Statistische Gesamterhebung an den Museen der Bundesrepublik Deutschland für das Jahr 2017“ und im Internet nachzulesen.


Infos: www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/institut-fuer-museumsforschung/home.html

Quelle: Kunstmarkt.com/Katja Hock

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