Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 29.11.2018 Nachverkauf Auktion 69

© Galerie Auktionshaus Hassfurther

Anzeige

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto Modersohn
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Die Klassische Moderne in Deutschland dominiert die „Ausgewählten Werke“ bei der modernen und zeitgenössischen Kunst von Grisebach in Berlin

Federleichter Stahl



Erich Heckel, Blaue Iris, 1908

Erich Heckel, Blaue Iris, 1908

Mehrmals kratzt das Berliner Auktionshaus Grisebach auf seiner Versteigerung ausgewählter Werke moderner und zeitgenössischer Kunst an der Millionengrenze. Das erste Mal startet ein Versuch mit Erich Heckels „Blauer Iris“ von 1908. Das seit den 1960er Jahren in westdeutschem Familienbesitz beheimatete Stillleben ist ein charakteristisches Frühwerk des 25jährigen Künstlers und lässt mit seinen kleinteiligen, farbenfrohen Pinselstrichen den französischen Impressionismus ebenso spüren wie die bahnbrechenden Neuerungen der angebrochenen „Brücke“-Zeit. 1 bis 1,5 Millionen Euro sollen es hier werden. Ebenfalls der Dresdner Künstlergruppe „Brücke“ gehörte Ernst Ludwig Kirchner zur Zeit der Entstehung seiner „Akte im Wald“ 1912 an. Die fast quadratische Leinwand ist eine Frucht mehrmaliger Fehmarn-Aufenthalte, in denen der Künstler mit seinen Freunden und seiner Geliebten Erna Schilling die freie Körperkultur ungeniert zelebrieren konnte. Das Gemälde gehörte einst dem jüdischen Schuhfabrikanten Alfred Hess, aus dessen erlesener Kunstsammlung seine Ehefrau Thekla 1936 unter anderem Kirchners berühmte „Berliner Straßenszene“ weit unter Wert verkaufen musste. Nach der Einigung mit den Erben konnten die drei „Akte im Wald“ 2009 bei Van Ham versteigert werden, erzielten damals 900.000 Euro und kommen jetzt für 1,2 bis 1,5 Millionen Euro erneut unter den Hammer.


Etwa ein Jahr nach dem Zerfall der „Brücke“, um 1914, aber im selben Geist wie Kirchners „Akte“ entstand Otto Muellers farblich gedecktes Bild „Drei Badende und rotbraune Bäume“ (Taxe 700.000 bis 900.000 EUR). Auch Emil Nolde gehörte zeitweise dem Kreis um Heckel, Kirchner und Mueller an, sein spätimpressionistisch anmutendes „Segelboot“ im Hamburger Hafen datiert aber 1910 schon nach der Trennung von den jüngeren Kollegen (Taxe 400.000 bis 600.000 EUR). Auch das von Hermann Max Pechstein 1919 in Ostpreußen festgehaltene „Morgenrot“ mit Kühe auf dem Weg zum Betrachter ist ein Werk jenseits der „Brücke“-Zeit, wenn auch mit sichtlichen Anklängen an den damaligen Kollektivstil (Taxe 250.000 bis 350.000 EUR). Münchens „Blauer Reiter“ ist in Berlin mit Alexej von Jawlenskys farblich stark verfremdeter, fast abstrakt anmutender Landschaft „Prerow (Darß), Pommern“ mit dem Bodstedter Bodden von 1911 vertreten (Taxe 300.000 bis 400.000 EUR).

51 Arbeiten vor allem der deutschen Moderne hat Grisebach am 29. November für seine „Ausgewählten Werke“ zusammengestellt, darunter ist auch Lesser Urys 1922 datierte, fast komplett schwarze Leinwand „Hochbahnhof Bülowstraße bei Nacht“. Nur einige Autolichter und ihre Reflexe auf der regennassen Fahrbahn blitzen dem Betrachter entgegen. Beim letzten Besitzerwechsel in Höhe von 270.000 Euro war Grisebach im November 2010 beteiligt; daran orientiert sich die aktuelle Schätzung von 250.000 bis 350.000 Euro. Ein Jahr später malte Lovis Corinth das Blumenstillleben „Flieder im Kelchglas“, mit seinem schnellen Pinselstrich ein charakteristisches Spätwerk des 1925 verstorbenen Meisters (Taxe 350.000 bis 450.000 EUR). Wiederum etwa ein Jahr darauf verewigte Otto Dix in Aquarell und Gouache eine Momentaufnahme aus einem „Tanzsaal in St. Pauli“ mit sozial eher gemischtem Publikum (Taxe 250.000 bis 350.000 EUR). Jeanne Mammen schaute derweil hinter die Maske der feinen Gesellschaft und übte um 1929 mit ihrer aquarellierten Zeichnung feine „Kritik“ an den Vergnügungen der Wohlhabenden in Berlin (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR).

Fast eine Vorwegnahme von Michael Jacksons legendärem „Moonwalk“ scheint Albert Blochs „Pierrot“ von 1911 zu sein. Von Musik ergriffen, spannt sich sein weißer Köper an, beginnt elektrisiert zu tanzen und reißt den dunklen Farbraum auf, in dem er sich bewegt (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR). Karl Hofer rückte um 1924 einen namenlosen „Jüngling mit Kopftuch“ still in den Fokus. Für die tiefgründige, allgemeingültige Wahrheiten suchende Kunst Hofers ist das Bild sehr bezeichnend, was sich unter anderem in einer Vielzahl von Ausstellungsbeteiligungen widerspiegelt (Taxe 250.000 bis 350.000 EUR). Ebenfalls mit jeweils 250.000 bis 350.000 Euro sind zwei Zeichnungen Max Beckmanns bewertet: eine aquarellierte „Liegende“ im üppiger Körperfülle von 1932 und der melancholische „Holzfäller“ von 1933 mit seinem Hund nach getaner Arbeit.

Die Abstraktion hält bei Grisebach mit dem Jahr 1920 Einzug in die Auktion. Damals schuf Arnold Topp eine braune Papiercollage, über die er teils ein Raster aus Rechtecken legte und somit noch eine Anmutung der „Höfe der Mietskasernen“ gab (Taxe 18.000 bis 24.000 EUR). Auch auf Moriz Melzers Ölgemälde „Frosch II“ von 1920 ist in den bunten zersplitterten Strukturen nichts mehr vom titelgebenden Tier zu erkennen (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR). Adolf Hölzel bemühte sich um 1930 in seiner vielfarbigen kleinteiligen Farbverkapselung „Dynamische Kreisrhythmen“ schon gar nicht mehr um eine mimetische Kunst (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR). Fritz Winter malte 1944 während seines Genesungsaufenthalts am Ammersee die 46 Bilder der „Triebkräfte der Erde“. Es sind Auseinandersetzungen mit Form und Fläche, kristallinen Lichtstrukturen und der Natur als schöpferischer Kraft. Grisebach hat für ein Werk aus dieser Reihe marktgerechte 70.000 bis 90.000 Euro angesetzt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg geht es mit Ernst Wilhelm Nays farbenfroher „Exzentrik“ aus dem Jahr 1953 ungegenständlich weiter. Die offenbar marktfrische Komposition zählt zu den „Rhythmischen Bildern“, für die sich Nay auch musikalisch inspirieren ließ, und war seit den 1950er Jahren nicht mehr öffentlich ausgestellt (Taxe 250.000 bis 350.000 EUR). Bis 2011 hing Gerhard Hoehmes „Jungfrau und Kristall“ von 1962 im Museum Sindelfingen als Leihgabe des zwei Jahre zuvor verstorbenen Unternehmers Karl Heinz Reinheimer. Mit seinem hellen Farbklang und der kleinteiligen, teilweise zeichnerischen Struktur ist das Werk typisch für den Meister des deutschen Informel (Taxe 100.000 bis 120.000 EUR). Die Gesetze der Schwerkraft scheint Bernar Venet mit seiner rotbraun patinierten Stahlskulptur „Indeterminate Line“ von 1989 außer Kraft gesetzt zu haben. Das Ding ist tonnenschwer, wirkt aber wie ein um den kleinen Finger gewickelter Papierstreifen (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR).

Der Hauptteil der Kunst seit dem Zweiten Weltkrieg kommt bei Grisebach am 30. November zum Aufruf. Auch hier finden sich unverwechselbare Position deutscher Abstraktion wie Günter Fruhtrunks aus senkrechten Farbbalken in Rot, Grün und Schwarz mit angekoppeltem Blau bestehende „Ineinanderwirkung von vier Räumen“ aus dem Jahr 1971 (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR) oder Gerhard Richters „IV. 1978 – Studie für ein abstraktes Bild“ in kleinteiliger Rot-Gelb-Grün-Blau-Mischung von 1978 – bei 280.000 bis 350.000 Euro das Hauptlos dieses Auktionsteils. Klangvolle Namen, wenn auch eher bei Werken geringerer Bedeutung, verbinden sich auch mit Tom Wesselmanns bemaltem Aluminiumrelief „Stilllife with made in Japan pitcher“ von 1993 (Taxe 180.000 bis 240.000 EUR), Anselm Kiefers materialreicher Mischtechnik „Gilgamesch“ auf der Fotografie eines abgestorbenen Walds von 1981/85 (Taxe 70.000 bis 90.000 EUR) und Joseph Beuys’ bronzener „Berglampe“, einer freundlichen Gesichtsform, die 1953 in sieben Exemplaren gegossen wurde (Taxe 80.000 bis 100.000 EUR).

Freunde weniger ausgetretener Pfade werden sich vielleicht an das 1967 geschaffene gesellschaftskritische Pop Art-Bild „Kill the Colour“ des drei Jahre später jung verstorbenen Uwe Lausen (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR) oder an Jorinde Voigts partiturartige „Deklination I“ von 2008 halten (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Auch Claire Falkenstein ist in Europa nicht gerade ein geläufiger Name, obwohl sie in ihrer Heimat USA zu den vielseitigsten, produktivsten und experimentierfreudigsten Malerinnen, Schmuckkünstlerinnen und Bildhauerinnen zählte, was auch ihr verwirrender „Raumknoten“ aus kleinen verbogenen Blechteilen von 1959 beweist (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR). Aus der Riege der Künstlerinnen treten zudem noch Dorothy Iannone mit zwei bunten Filzstiftzeichnungen aus dem 1970er Jahren voller hippiehafter erotischer Fantasien (Taxe je 10.000 bis 15.000 EUR), Isa Genzken mit ihrer aus Spiegel- und Hologrammfolie zusammengesetzten Abstraktion, die sie 2002 „Soziale Fassade“ nannte (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR), oder die Deutschamerikanerin Lil Picard an. Aus Kosmetikartikeln fertigte sie 1963 ihre Assemblage „Woolworth Girl keep in step with the times“, die aus ihrem Gesicht aber gar nicht so adrett und freundlich blickt (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR).

Ein Meister dieser Technik war der Franzose Arman. Sein „Doppelbildnis Willy und Fänn Schniewind“ gestaltete er 1965 aus persönlichen Objekten, die dem Industriellen- und Sammlerpaar aus Neviges besonders am Herzen lagen (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Als Vertreter der Op Art weist sich Raimund Girke mit den flimmernden horizontalen Grau-Weiß-Streifen in seiner „Fluktuation II“ von 1965 aus (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR). Sigmar Polke setzte dagegen in seinem handkolorierten Offsetdruck „Freundinnen II“ von 1967 auf Rasterpunkte und erotische Anspielungen (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR), wie sie Klaus vom Bruch 2009 in seinem Inkjetprint „Sex Toy“ aus der Serie „In the Future“ recht explizit ausführte (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR).

Aus der reichen Berliner Kunstszene nehmen zudem Annette Kelm mit ihren konzeptuellen Fotografien wie „Frying Pan“ und „Art Car“ von 2007 (Taxen zwischen 5.000 und 8.000 EUR), Franz Ackermann mit seinem überwältigenden, zwischen Figuration und Abstraktion changierenden Gemälde „Clear Day“ von 2003 (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR) oder Helene Appel mit ihrer dagegen zurückhaltenden Leinwand „Match“ von 2009 mit feinsten Farbpunkten teil (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR). Den Abschluss der Auktion bestreitet eine Suite mit jungen polnischen Malern, darunter Marcin Maciejowski mit seinem schwarzweißen Mensch-Pferde-Bild „Pure Blood“ von 2006 (Taxe 18.000 bis 24.000 EUR), Rafal Bujnowski mit einer gleichaltrigen Kreis- und Balkenabstraktion (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR) und Zbigniew Rogalski mit einer jungen Frau auf dem ebenfalls schwarzweißen Bild „Together 2“ von 2004, deren Zigarettenrauch von einer schemenhaften Geisterhand nach oben gezogen wird (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR).

Die Auktion der „Ausgewählten Werke“ beginnt 29. November um 18 Uhr, die „Zeitgenössische Kunst“ folgt am 30. November ebenfalls um 18 Uhr. Die Besichtigung der Werke ist bis zum 27. November täglich von 10 bis 18 Uhr, am 28. November von 10 bis 15 Uhr möglich. Der Internetkatalog listet die Objekte unter www.grisebach.com.

Kontakt:

Grisebach

Fasanenstraße 25

DE-10719 Berlin

Telefon:+49 (030) 885 91 50

Telefax:+49 (030) 882 41 45

E-Mail: auktionen@grisebach.com



25.11.2018

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Johannes Sander

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 32

Seiten: 1  •  2  •  3  •  4

Adressen (1)Kunstwerke (29)Im Verkauf - Events (2)

Bei:


Grisebach

Kunstwerk:

Ernst Wilhelm Nay, Exzentrik, 1953
Ernst Wilhelm Nay, Exzentrik, 1953

Kunstwerk:

Gerhard Hoehme, Jungfrau und Kristall, 1962
Gerhard Hoehme, Jungfrau und Kristall, 1962

Kunstwerk:

Bernar Venet, Indeterminate Line, 1989
Bernar Venet, Indeterminate Line, 1989

Kunstwerk:

Günter Fruhtrunk, Ineinanderwirkung von vier Räumen, 1971
Günter Fruhtrunk, Ineinanderwirkung von vier Räumen, 1971

Kunstwerk:

Arman, Doppelbildnis Willy und Fänn Schniewind, 1965
Arman, Doppelbildnis Willy und Fänn Schniewind, 1965

Kunstwerk:

Lil Picard, Woolworth Girl keep in step with the times, 1963
Lil Picard, Woolworth Girl keep in step with the times, 1963

Kunstwerk:

Uwe
 Lausen, Kill the Colour, 1967
Uwe Lausen, Kill the Colour, 1967

Kunstwerk:

Dorothy Iannone, Ohne Titel (Forget Media), 1970er Jahre
Dorothy Iannone, Ohne Titel (Forget Media), 1970er Jahre







Helene Appel, Match, 2009

Helene Appel, Match, 2009

Taxe: 8.000 - 12.000 EURO

Losnummer: 926

Otto Mueller, Drei Badende und rotbraune Bäume, um 1914

Otto Mueller, Drei Badende und rotbraune Bäume, um 1914

Taxe: 700.000 - 900.000 EURO

Losnummer: 13

Jeanne Mammen, Kritik, um 1929

Jeanne Mammen, Kritik, um 1929

Taxe: 40.000 - 60.000 EURO

Losnummer: 28

Marcin Maciejowski, Pure Blood, 2006

Marcin Maciejowski, Pure Blood, 2006

Taxe: 18.000 - 24.000 EURO

Losnummer: 940

Lil Picard, Woolworth Girl keep in step with the times, 1963

Lil Picard, Woolworth Girl keep in step with the times, 1963

Taxe: 4.000 - 6.000 EURO

Losnummer: 810

Klaus vom Bruch, Sex Toy, 2009

Klaus vom Bruch, Sex Toy, 2009

Taxe: 3.000 - 4.000 EURO

Losnummer: 903

Emil Nolde, Segelboot (Hamburger Hafen), 1910

Emil Nolde, Segelboot (Hamburger Hafen), 1910

Taxe: 400.000 - 600.000 EURO

Losnummer: 15

Annette Kelm, Frying Pan, 2007

Annette Kelm, Frying Pan, 2007

Taxe: 6.000 - 8.000 EURO

Losnummer: 837

Gerhard Hoehme, Jungfrau und Kristall, 1962

Gerhard Hoehme, Jungfrau und Kristall, 1962

Taxe: 100.000 - 120.000 EURO

Losnummer: 48

Hermann Max Pechstein, Morgenrot, 1919

Hermann Max Pechstein, Morgenrot, 1919

Taxe: 250.000 - 350.000 EURO

Losnummer: 19

Zbigniew Rogalski, Together 2, 2004

Zbigniew Rogalski, Together 2, 2004

Taxe: 10.000 - 15.000 EURO

Losnummer: 944

Franz Ackermann, Clear Day, 2003

Franz Ackermann, Clear Day, 2003

Taxe: 30.000 - 40.000 EURO

Losnummer: 829

Dorothy Iannone, Ohne Titel (Forget Media), 1970er Jahre

Dorothy Iannone, Ohne Titel (Forget Media), 1970er Jahre

Taxe: 10.000 - 15.000 EURO

Losnummer: 816




Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce