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Henri Edmond Cross: Farbe und Licht im Barberini

Henri Edmond Cross, Ausflug, 1895

Das Museum Barberini in Potsdam widmet Henri Edmond Cross seine aktuelle Ausstellung. Die erste Retrospektive eines deutschen Museums zum Schaffen des französischen Neoimpressionisten thematisiert seinen Einfluss auf die Entwicklung der französischen Avantgarde und seine Rolle als Pionier der Malerei des 20. Jahrhunderts. Die Präsentation „Farbe und Licht. Der Neoimpressionist Henri-Edmond Cross“ versammelt dazu rund 100 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen aus allen Phasen seines künstlerischen Schaffens. Dabei konzertiert sich die Schau auf den innovativen Einsatz von Licht und Kolorit in seinen Werken im Kontext der Avantgarden seiner Zeit.

In dem Bild „Calanque des Antibois“ von 1891/92 setzte Henri Edmond Cross die Farbe wie Pixel auf die Leinwand. Die Struktur der Wasseroberfläche ist im Gegensatz zu den Felsen und Wolken rasterförmig angelegt. Komplementär fügte Cross Blau und Orange in kurzen Pinseltupfern gegeneinander, um das steinige Ufer, an dem Boote lagern, in Szene zu setzen. Das Werk ist ein Beispiel für den sich wandelnden Stil. Die dunklen, tonigen Farben seiner Frühwerke wichen einer pastelligen und kontrastreichen Farbpalette. In die bevorzugten Landschaftsdarstellungen integrierte Cross später gern Figuren mit allegorischen oder mythologischen Anklängen, etwa im Bild „Das fröhliche Bad“ von 1899/1902. Wie der französische Maler selbst schrieb, wolle er das Glück malen, Menschen, die in einigen Jahrhunderten glücklich sein könnten, wenn die reine Anarchie verwirklicht worden sei. Auch auf solche Aussagen, die Cross’ Interesse an anarchistischem Gedankengut und den sozialpolitischen Ideen der Zeit widerspiegeln, geht der Kurator Daniel Zamani in der Ausstellung ein.

Henri Edmond Cross, mit Nachnamen eigentlich Delacroix, wurde 1856 im nordfranzösischen Douai geboren und begann seine künstlerische Ausbildung bei dem Maler Émile Auguste Carolus-Duran. Es folgten der Unterricht an den Écoles Académiques de Dessin et d’Architecture in Lille und bei den Pariser Künstlern François Bonvin und Émile Dupont-Zipcy. Anfang der 1880er Jahre legte er sich den Namen Cross zu, um Assoziationen mit Eugène Delacroix zu vermeiden. Als Gründungsmitglied der Société des Artistes Indépendants in Paris kam Cross mit Georges Seurat in Kontakt, der zu dieser Zeit mit dem neuen Stil des Pointilismus experimentierte und seinen Kollegen dafür begeisterte. Später übte Cross Einfluss auf aufstrebende Avantgardekünstler wie Henri Matisse aus. Er starb 1910 in Saint-Clair an der Côte d’Azur und galt damals als wichtiger Vertreter der französischen Malerei.

Die Ausstellung „Farbe und Licht. Der Neoimpressionist Henri-Edmond Cross“ läuft bis zum 17. Februar 2019. Das Museum Barberini hat täglich außer dienstags von 10 bis 19 Uhr, jeden ersten Donnerstag im Monat zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. An Heiligabend, Silvester und Neujahr gelten verkürzte Öffnungszeiten. Der Eintritt beträgt regulär 14 Euro, ermäßigt 10 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist er frei.

Museum Barberini
Humboldtstraße 5-6
D-14467 Potsdam

Telefon: +49 (0)331 – 23 60 14 499

Quelle: Kunstmarkt.com/Robert Seegert

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Veranstaltung vom:


17.11.2018, Farbe und Licht. Der Neoimpressionist Henri-Edmond Cross

Bei:


Museum Barberini

Bericht:


Gemälde im Museum Barberini soll Raubkunst sein

Variabilder:

Henri Edmond Cross, Landschaft der Provence, 1898
Henri Edmond Cross, Landschaft der Provence, 1898

Variabilder:

Henri Edmond Cross, Nocturne, 1894
Henri Edmond Cross, Nocturne, 1894

Variabilder:

Henri Edmond Cross, Der Strand von Saint-Clair, 1896
Henri Edmond Cross, Der Strand von Saint-Clair, 1896

Variabilder:

Henri Edmond Cross, Stierkampf, um 1891/92
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Variabilder:

Henri Edmond Cross, Selbstbildnis (Genesender), um 1882/85
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Variabilder:

Henri Edmond Cross, Das fröhliche Bad, 1899-1902
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