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Ökonomie und Kunst in Mannheim

Charles Sheeler, Classic Landscape, 1931

Als große Herbstausstellung präsentiert die Kunsthalle Mannheim eine umfangreiche Schau über die gegenseitige Beeinflussung von Ökonomie und Kunst. Das Kuratorenteam Eckhart Gillen, Ulrike Lorenz und Sebastian Baden zieht einen weltweiten Vergleich aus der Zeit zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg sowie unserer Gegenwart. Grund für die Wahl des Themas ist die Finanzkrise vor zehn Jahren. In der Ausstellung „Konstruktion der Welt. Kunst und Ökonomie“ sind insgesamt 150 Künstler und Kollektive aus mehr als 20 Nationen vertreten. Die Schau umfasst 250 Gemälde, Filme, Fotografien, Collagen und Multimedia-Installationen.

Der erste Teil der Ausstellung dreht sich um die Zeit von 1919 bis 1939. Schwerpunkt liegt dabei auf den ökonomischen Phänomenen in der Klassischen Moderne der 1920er und 1930er Jahre. Die Neue Sachlichkeit, die ihren Namen 1925 in der Kunsthalle Mannheim erhielt, steht im Vordergrund. Einen dezidiert sozialkritischen Ansatz verfolgt George Grosz in seinem Gemälde „Grauer Tag“ von 1921 mit einem mageren, in grauer Kluft gekleideten Arbeiter, an dem ein vornehmer Anzugträger vorbeigeht. Es folgen die gegenständliche Kunst der sozialistischen Sowjetunion sowie Werke aus den USA, etwa Charles Sheelers „Classic Landscape“ von 1931, eine Fabrikeinöde, durch die sich Eisenbahngleise ziehen. Im Hintergrund raucht ein hoher Schornstein in der Abendsonne. Bei Kusma Petrow-Wodkins „Arbeiter“ sitzen vier verbitterte Männer mit ernsten Mienen und hochgekrempelten Ärmeln um einen Tisch. Direktorin Ulrike Lorenz erklärt: „Die Kunsthalle Mannheim wagt sich als erstes Museum an diesen anspruchsvollen internationalen Vergleich der visuellen Künste der Zwischenkriegszeit in drei Ländern mit diametralen politischen und ökonomischen Systemen heran.“

Die zweite Abteilung der Schau spannt den Bogen zur unmittelbaren Gegenwart und behandelt Themen wie Globalisierung und Digitalisierung. Auch die internationale Finanzkrise, die die Wirtschaftssysteme in Amerika und Europa nachhaltig beeinflusst hat, greift Sebastian Baden, Kurator für zeitgenössische Kunst in Mannheim, auf und hat dazu Objekte aus den Jahren 2008 bis 2018 ausgewählt. „Die Konfrontation des historischen Materials mit engagierter Kunst der Gegenwart führt die Besucher durch eine sich dramatisch wandelnde Erfahrungswelt von Mensch und Arbeit im 20. und 21. Jahrhundert“, so Baden. Harun Farocki und Antje Ehmann beschäftigen sich in ihrer Videoinstallation „Einstellung zur Arbeit – Labor in a Single“ von 2014 mit den Produktionsbedingungen in der Modeindustrie. Die Raumcollage „The fire was here“ aus dem Jahr 2013 von Thomas Hirschhorn zeigt übereinandergestapelte Holzlatten, Plastikkanister und Schaufensterpuppen mit Kleidern aus Fotografien. Olaf Holzapfel befasst sich mit der Beziehung zwischen Denken und Topografie in seiner lilafarbenen Holzskulptur „3 Häuser“ aus dem Jahr 2018.

Die Ausstellung „Konstruktion der Welt. Kunst und Ökonomie“ läuft bis zum 4. Februar 2019. Die Kunsthalle Mannheim hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, mittwochs bis 20 Uhr und an jedem ersten Mittwoch im Monat bis 22 Uhr geöffnet. An Heiligabend und Silvester ist die Kunsthalle geschlossen. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist er frei. Zur Ausstellung sind zwei Kataloge erschienen. Der historische Teil kostet im Museumsshop 39 Euro, der zeitgenössische 29 Euro, der Komplettpreis für beide Kataloge 55 Euro.

Kunsthalle Mannheim
Friedrichsplatz 4
D-68165 Mannheim

Telefon: +49 (0)621 – 293 64 52
Telefax: +49 (0)621 – 293 64 12

Quelle: Kunstmarkt.com/Katja Hock

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