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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

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Delia Jürgens in Hannover

Delia Jürgens, Untitled (to the unknown Man), 2017

Das Sprengel Museum Hannover präsentiert seit dem Wochenende eine Installation der Szenografin Delia Jürgens. Anlass ist die Verleihung des mit 12.500 Euro dotierten Sprengel-Preises an die 1986 geborene Hannoveranerin. In der nach außen gewandten Einblickshalle hat sie ihre Arbeit „The future is but a second away“ aufgebaut. Dafür verwendet Jürgens variable Materialien, die im Ausstellungsraum unterschiedlichen Lichtsituationen ausgesetzt sind, auf diese reagieren und zu neuen Strukturen führen. Spiegel und Glasflächen dienen als durchsichtige Reflexion. Paraffin und schwarze, mit Wasser gefüllte Kugeln, deren Ausdünstungen sich auf die Glasflächen niederschlagen, verstärken je nach Temperatur die Veränderbarkeit des Kunstwerks. Digitalaufnahmen von Gesteinsschichten, Geröll- und Wasserflächen, die Jürgens aus einer Online-Datenbank entnommen hat, sind auf Schlafsäcken, Acrylflächen und einem Teppich gedruckt und teilweise nur in Pixeln zu erkennen. Darunter liegen Styropor, Isolierfolien und Fliesen, die mit Konsumartikeln, wie künstlichen Fingernägeln und Kunststoffeiszapfen, ergänzt werden.

Delia Jürgens arbeitet situationsbezogen und beschäftigt sich mit der Ambivalenz der aktuellen analogen wie digitalen Lebenswirklichkeiten. Licht, Material und Wahrnehmung beeinflussen ihre Werke. Die Werkgruppe „Fragmented Landscapes“, zu der auch die aktuelle Installation im Sprengel Museum gehört, besteht aus verschiedenen Stoffen, die sie in temporären Zusammenstellungen auf den Boden schichtet. Die mobilen Werkformen, die auf ihre Umgebung schnell reagieren, erinnern in ihrer Anordnung an landschaftliche Gebilde.

Jürgens studierte von 2008 bis 2011 Szenografie in Hannover, bis 2014 freie Kunst bei Frances Scholz und Asta Gröting an der Hochschule für Bildende Kunst in Braunschweig. Sie lebt und arbeitet in Hannover, Berlin und Los Angeles. Für ihr Schaffen erhielt sie den diesjährigen Sprengel-Preis für Bildende Kunst der Niedersächsischen Sparkassenstiftung. Die Jurybegründung lautete: „Ihre Installationen im Innen- und Außenraum überzeugen durch komplexe Konstellationen, durch permanente Überlagerungen und Schichtungen, mit denen sie Räumlichkeiten durchzieht. Die Künstlerin versucht mit ihren Arbeiten den Ambivalenzen unserer Außenwelt angemessene Ausdrucksformen zu geben.“

Die Ausstellung „Delia Jürgens. The future is but a second away“ läuft bis zum 17. Februar 2019. Das Sprengel Museum hat dienstags von 10 bis 20 Uhr und mittwochs bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. An Heiligabend, dem ersten Weihnachtstag und Silvester bleibt das Haus geschlossen. An Neujahr ist bei freiem Eintritt von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 4 Euro; freitags ist der Eintritt kostenlos.

Sprengel Museum Hannover
Kurt Schwitters Platz
D-30169 Hannover

Telefon: +49 (0)511 – 168 438 75
Telefax: +49 (0)511 – 168 450 93


19.11.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Katja Hock

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Veranstaltung vom:


17.11.2018, Delia Jürgens. The future is but a second away

Bei:


Sprengel Museum Hannover

Bericht:


Sprengel-Preis für Delia Jürgens

Variabilder:

Delia Jürgens, Untitled (to the unknown Man), 2017
Delia Jürgens, Untitled (to the unknown Man), 2017

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Delia Jürgens, Cloud Storage, 2016
Delia Jürgens, Cloud Storage, 2016

Variabilder:

Delia Jürgens hat den Sprengel-Preis 2018 erhalten
Delia Jürgens hat den Sprengel-Preis 2018 erhalten

Künstler:

Delia Jürgens








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