Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 16.03.2019 Auktion 270 'Europäisches Glas und Studioglas'

© Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn

Anzeige

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Mädchen mit Katze / Otto Scholderer

Mädchen mit Katze / Otto Scholderer
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel, 1965 / Ernst Wilhelm Nay

Ohne Titel, 1965 / Ernst Wilhelm Nay
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Hamburg zeigt zerstörerische Kunst von Philippe Vandenberg

Philippe Vandenberg, Aimer c’est flageller I (Zu lieben heißt zu geißeln I), 1981-1998

Die Hamburger Kunsthalle präsentiert ab heute unter dem Titel „Kamikaze“ eine umfassende Werkschau zu Philippe Vandenberg. Kuratorin Brigitte Kölle hat dazu rund 80 Gemälde und 120 Zeichnungen und Druckgrafiken aus den Jahren 1993 bis 2009 zusammengetragen. Viele Exponate stammen aus dem Nachlass des 2009 verstorbenen Künstlers und sind in Hamburg erstmalig ausgestellt. Außerdem ist dort der eigens für die Schau produzierte Film „L’important c’est le kamikaze“ der Filmemacher Guillaume Vandenberghe – Sohn von Philippe Vandenberg – und Neel Cockx zu sehen.

„Ich denke, es gibt keine glückliche Kunst. Große Malerei hat immer etwas Verzweifeltes an sich, etwas Furchterregendes, ja sogar etwas Hässliches“, sagte Philippe Vandenberg selbst. Das Prinzip Kamikaze bedeutete für den Flamen eine kreative Zerstörung, auf deren Grundlage etwas Neues ermöglicht werden kann. Seine destruktive Vorgehensweise spiegelt sich in vielen seiner Werke: Einige übermalte er so lange, bis die wulstigen Farbmassen zu einer Skulptur wurden und aus der übertriebenen Korrektur etwas Neues erwuchs. Bei anderen kratzte er die Farbe wieder ab, so dass die Leinwand nur noch letzte Reste des Gemalten offenbart und der Eindruck einer Schürfwunde des Malgrundes aufkommt.

Der 1952 in Gent geborene Philippe Vandenberg studierte Anfang der 1970er Jahre in seiner Heimatstadt zunächst Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte, anschließend Malerei an der dortigen Academie voor Beeldende Kunsten. Im Zuge eines europaweit aufkommenden Neoexpressionismus erlangte Vandenberg in den 1980er Jahren wachsende Bekanntheit, die sich in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen niederschlug, beispielsweise in Antwerpen, Hamburg und London. Philippe Vandenberg gestaltete seine Kunst mal figürlich, mal abstrakt und spielte mit Materialien, Techniken und Stilrichtungen. Doch im Kern adressieren alle seine Werke die extremen Gegensätze, denen der Mensch ausgesetzt ist: Die Interdependenz von Erschaffen und Zerstören und die Gleichzeitigkeit von Liebe und Hass, Schönheit und Hässlichkeit, Unschuld und Schuld.

Die Ausstellung „Philippe Vandenberg. Kamikaze“ läuft vom 16. November bis zum 24. Februar 2019. Die Hamburger Kunsthalle hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Am 24. und 25. Dezember bleibt die Kunsthalle geschlossen, am 2. Weihnachtstag, an Silvester und an Neujahr gelten verkürzte Öffnungszeiten. Der Eintritt beträgt 14 Euro, ermäßigt 8 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre ist er kostenlos. Der begleitende Katalog ist im Museumsshop für 29 Euro erhältlich.

Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall
D-20095 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 – 428 131 200
Telefax: +49 (0)40 – 428 543 409

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


16.11.2018, Philippe Vandenberg - Kamikaze

Bei:


Hamburger Kunsthalle

Variabilder:

Philippe Vandenberg,
 Aimer c’est flageller I (Zu lieben heißt zu geißeln I), 1981-1998
Philippe Vandenberg, Aimer c’est flageller I (Zu lieben heißt zu geißeln I), 1981-1998

Künstler:

Philippe Vandenberg








News vom 15.02.2019

Jonathan Meese total in Lübeck

Jonathan Meese total in Lübeck

Provenienzforschung in Dresden mit einem neuen alten Freund

Provenienzforschung in Dresden mit einem neuen alten Freund

Frieze startet in L. A.

Frieze startet in L. A.

Kiki Smith in München

Kiki Smith in München

News vom 13.02.2019

Koloman Mosers Arbeiten für das Theater in Wien

Koloman Mosers Arbeiten für das Theater in Wien

Axel Rüger geht nach London

Axel Rüger geht nach London

Sammler Peter C. Ruppert gestorben

Sammler Peter C. Ruppert gestorben

Sammlung Ziegler auf der Moritzburg in Halle

Sammlung Ziegler auf der Moritzburg in Halle

News vom 12.02.2019

Düsseldorf spürt dem Bauhaus in aktueller Fotokunst nach

Düsseldorf spürt dem Bauhaus in aktueller Fotokunst nach

Revolutionäre Globen, Bücher und Karten in München

Revolutionäre Globen, Bücher und Karten in München

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Galerie Frank Fluegel - Purple Hat

Alex Katz im Daegu Art Museum in Korea
Galerie Frank Fluegel

Galerie Frank Fluegel - Purple Hat Alex Katz

Alex Katz im DAEGU ART Museum
Galerie Frank Fluegel

Henrik Hanstein zum Sprecher der European Art Market Coalition gewählt
Kunsthaus Lempertz





Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce