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Ulrike Müllers wandernde Motive in Düsseldorf

Der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf präsentiert ab heute die Schau „Container“ von Ulrike Müller. Laut Kuratorin Eva Birkenstock nutze die 1971 geborene Österreicherin und Wahl-New Yorkerin unterschiedliche Vorgehensweisen, um das emanzipatorische Potenzial modernistischer Abstraktion zu befragen. Bildformate und Materialien aus dem Repertoire der Kunstgeschichte träfen auf solche mit klar lebensweltlichen und kunsthandwerklichen Bezügen und begründen einen Malereibegriff jenseits von Pinsel und Leinwand. In der Schau überträgt Müller einige ihrer bildimmanenten Strategien auf den Ausstellungsraum. So fasste sie die Wände des Kunstvereins farbig, damit die Architektur als begehbarer, dreidimensionaler Bildraum erscheint und zu einem Ort für einen dynamischen Malereiansatz wird. Neben Emailbildern, Teppichen und Collagen ist nun auch ihre erste Monotypie-Serie zu sehen.

Der Betrachter kann den Raum durchwandern und wird eine Wiederholung einzelner Bildelemente von einer Werkgruppe zur nächsten bemerken. Die Motive für die Emailbilder, Drucke und Collagen sind zum Beispiel Kreise, Kurven, Schuhe, Vasen oder Katzen. Ulrike Müller entlehnt sie Alltagsgegenständen oder zufällig gefundenen Abbildungen. Die Form der Stöckelschuhe eines ihrer Teppiche entnahm die Absolventin der Akademie der Bildenden Künste Wien und des New Yorker „Whitney Independent Study Program“ dem Werbeschild eines Schuhmachers. Ihre bunten „Rugs“ fertigen Zapoteken, die zur Urbevölkerung Mexikos gehören, aus lokalen Naturfasern her. Ulrike Müllers Arbeiten schwanken zwischen Figur und Abstraktion: Im Teppich bleibt der schwarze Schuh klar erkennbar, jedoch weist das geschachtelte Muster an bunten Vierecken in Richtung einer geometrischen Abstraktion.

In einem Interview für das Buch „Vitamin P3“ hat Ulrike Müller ihr künstlerischen Ansatz erläutert: „Ich habe diese Idee, dass das Lebenswerk nicht in einer linearen Folge stattfinden muss. Also anstelle der Aufgabe einer Sache zugunsten einer anderen interessieren mich das Zusammenführen und der Raum zwischen unterschiedlichen Arten an Arbeit und Herangehensweisen. Es hat damit zu tun, überkommene Kategorien nicht zu akzeptieren, etwa dass hohe Kunst gegen das Kunsthandwerk steht und sich daraus geschlechtsspezifische Unterscheidungen ableiten sollen. Ich denke, dass sehr viel zwischen den Dingen passiert und dies ein Weg ist, mit dem ich die Betrachter darauf aufmerksam machen kann.“

Die Ausstellung „Ulrike Müller. Container“ läuft vom 15. November bis zum 17. Februar 2019. Der Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Zu Heiligabend, am 1. Weihnachtsfeiertag und zu Silvester bleibt das Haus geschlossen. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 3 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 21 Jahren ist er frei.

Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen
Grabbeplatz 4
D-40213 Düsseldorf

Telefon: +49 (0)211 – 32 70 23
Telefon: +49 (0)211 – 32 90 70

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


15.11.2018, Ulrike Müller - Container

Bei:


Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf

Künstler:

Ulrike Müller








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