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Neuer Beuys für das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt

Joseph Beuys, Boxkampf für direkte Demokratie, 1972

Das Frankfurter Museum für Moderne Kunst (MMK) darf nun Joseph Beuys’ Aktionsplastik „Boxkampf für direkte Demokratie“ von 1972/80 sein Eigen nennen. Dank der finanziellen Unterstützung der Kulturstiftung der Länder, der Hessischen Kulturstiftung, der Ernst Max von Grunelius-Stiftung, der Georg und Franziska Speyer’schen Hochschulstiftung, der ING, der DekaBank sowie der Freunde des MMK konnte das seit 2006 in der Londoner Waddington Custot Galerie aufbewahrte Werk angekauft werden.

Die fünf Meter lange Vitrine mit dem Credo „Boxkampf für direkte Demokratie“ bezieht sich auf eine politische Meinungsverschiedenheit zwischen Joseph Beuys und Abraham David Christian auf der Documenta im Jahr 1972. Am 8. Oktober bekämpften sich die zwei Kontrahenten im Boxring und verteidigten ihre politischen Ideale: Beuys stand für die direkte Demokratie; sein Herausforderer war der damals 19jährige Christian, ein Verfechter der Parteiensystems. Die zwei Künstler gerieten bereits am ersten Tag der Documenta 5 aneinander und fanden keinen Ausweg aus dem Streitdialog. Denn Beuys hatte sein Informationsbüro „Organisation für direkte Demokratie durch Volksabstimmung“ temporär von Düsseldorf nach Kassel verlegt und diskutierte unermüdlich mit den Ausstellungsbesuchern.

Der junge Kasseler Kunststudent forderte Beuys am letzten Tag der Documenta im sogenannten „Denk-Raum“ des Konzept- und Nouveau Realiste-Künstlers Ben Vautier zum Boxkampf heraus. Beide kämpften nur in Jeans bekleidet mit rostbraunen Lederhandschuhen. Der ältere Künstler gewann den Dreirundenkampf „wegen der direkten Treffer für die direkte Demokratie“, wie es der Ringrichter Karl-Heinz Herzfeld, als Künstler Anatol bekannt, formulierte.

In der nun im MMK verorteten Zinkvitrine sind die vier Boxhandschuhe, der Kopf- und Kinnschutz Abraham David Christians und das Hanfseil, das als Ring fungierte, zu sehen. Beuys nahm die Anordnung der vom Galeristen Jörg Schellmann ersteigerten Requisiten 1980 selbst vor. Zudem gab er Schnipsel aus einer Tageszeitung mit serbisch-kyrillischer Typografie hinzu und stempelte das Papier mit seinem „Braunkreuz“. Seither wanderte die Aktionsplastik durch die Hände weiterer Galeristen und Privatsammler, bis sie 2006 nach London kam.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Joseph Beuys, Boxkampf für direkte Demokratie, 1972
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Joseph Beuys

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Abraham David Christian








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