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Stipendiaten der Peill-Stiftung stellen in Düren aus

Das Leopold-Hoesch-Museum präsentiert in Düren die Werke von Paul Sochacki und Raphaela Vogel. Mit der Ausstellung schließen beide Stipendiaten nach zwei Jahren ihre Förderung durch die Günther-Peill-Stiftung ab. Eine figurative Malweise kennzeichnet die Gemälde des 1983 in Krakau geborenen Paul Sochacki. Seine märchenhaft wirkenden Tierfiguren beleben eine mal provokativ, mal humorvoll wirkende Bildwelt, die auf Bruchlinien und Widersprüche der Gegenwart verweisen. Der Ausstellungtitel „Gurbet“ ist das türkische Wort für „Ausland“ oder „Fremde“. Der Absolvent der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und der Zürcher Hochschule der Künste lässt in „Body Temperature“ einen Löwen, der vom afrikanischen Kontinent über Italien nach Europa geht, ein Eis schlecken. Die Großkatze scheint vergnügt und hat sich für kühlere Temperaturen gleich eine Pudelmütze in Lila aufgesetzt. Paul Sochackis Ölbilder waren unter anderem im Künstlerhaus in Lauenburg, in der Galerie Dorothea Schlueter in Hamburg oder der Galerie Krobath in Wien zu sehen. Gemeinsam mit Maria Inés Plaza Lazo gibt der in Berlin lebende Künstler das Straßenmagazin „Arts of the Working Class“ heraus.

Die gebürtige Nürnbergerin Raphaela Vogel, Jahrgang 1988, untersucht in ihren großen Videoinstallationen die konfliktreiche Beziehung von Körper, Raum und digitalen Bildtechnologien. Die Künstlerin ist stets die Protagonistin ihrer mit Drohnen und Minikameras gedrehten Szenen im Studio oder inmitten einer zerklüfteten Landschaft. Kennzeichnend für ihre Werke sind schwindelerregende Perspektiven, rasante Schnitte und intensive Soundkulissen. Raphaela Vogel, die an der Kunstakademie Nürnberg und der Städelschule Frankfurt studierte, lässt in ihren Videos archaische Mythen und Popkultur ebenso wie Organisches und Hochtechnologie aufeinander stoßen. Veränderte Alltagsgegenstände, die eine symbolische Transformation erfahren, übernehmen meist das skulpturale Setting. In Kombination mit bemalten Tierhäuten schaffe Vogel, laut Mitteilung des Museums, einen rätselhaften, von Verfall durchzogenen Kosmos mit einer bedrohlichen Atmosphäre. Als Titel für ihre Schau wählte die in Berlin lebende Künstlerin den italienischen Satz „Il mondo in cui vivo“, zu Deutsch „Die Welt, in der ich lebe“. Raphaela Vogel stellte bisher etwa im Kunstpalais in Erlangen, der Kunsthalle Basel und der Tars Gallery in Bangkok aus.

Die Günther-Peill-Stiftung wurde von Carola Peill zu Ehren ihres Mannes, des 1974 verstorbenen Dürener Glasfabrikanten Günther Peill, gegründet, um junge Künstler zu fördern. Die Peills waren passionierte Sammler der Klassischen Moderne. Der Hauptteil ihrer Sammlung mit Werken von Max Beckmann, Max Ernst, Alexej von Jawlensky und Ernst Ludwig Kirchner ist heute im Museum Ludwig in Köln beheimatet; weitere Werke befinden sich im Leopold-Hoesch-Museum. Seit 1987 vergibt die Stiftung zweijährige Stipendien. Zu den bisherigen Stipendiaten gehören etwa Volker Saul, Cosima von Bonin, Özlem Altin und zuletzt Robert Elfgen sowie Rana Hamadeh.

Die Ausstellung „Paul Sochacki – Gurbet. Raphaela Vogel – Il mondo in cui vivo. Stipendiaten der Günther-Peill-Stiftung 2016-2018“ läuft bis zum 25. November. Das Leopold-Hoesch-Museum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet, donnerstags zusätzlich bis 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. Begleitend zur Schau erscheint je eine Publikation zu den zwei Künstlern.

Leopold-Hoesch-Museum
Hoeschplatz 1
D-52349 Düren

Telefon: +49 (0)2421 – 25 25 61
Telefax: +49 (0)2421 – 25 180 25 60

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


23.09.2018, Stipendiaten der Günther-Peill-Stiftung 2016 – 2018: Paul Sochacki, Raphaela Vogel

Bei:


Leopold-Hoesch-Museum

Künstler:

Paul Sochacki

Künstler:

Raphaela Vogel








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