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Dresden würdigt Designerinnen in Hellerau

in der Ausstellung „Gegen die Unsichtbarkeit. Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938“

Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden stellt in seiner aktuellen Schau „Gegen die Unsichtbarkeit“ 19 Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau um 1900 vor. Dazu präsentiert Kuratorin Klara Nemeckova im Japanischen Palais rund 270 Werkstücke aus den Bereichen Möbel, Textildesign, Grafik, Bildhauerei und Innenarchitektur. Daneben lenkt sie den Blick anhand von Briefen, Fotografien und anderen Zeugnissen auch auf die jeweilige Biografie und den künstlerischen wie beruflichen Werdegang dieser „modernen“ Frauen. So sollen etwa Margarete von Brauchitsch, Margaret Leischner, Dora Lennartz, Clara Möller-Coburg, Lilli Vetter oder Else Wenz-Viëtor nicht nur als bedeutende Künstlerinnen des Jugendstil und Art Déco gewürdigt werden, sondern auch als Vorreiterinnen, die tradierte gesellschaftliche Muster durchbrachen und mit der Ausübung eines zuvor Männern vorbehaltenen Tätigkeitsbereiches mehr Autonomie und Selbstbestimmung im beruflichen und gesellschaftlichen Alltag erlangten.

Mit der Gründung der Deutschen Werkstätten Hellerau im Jahr 1898 rückte Dresden im Hinblick auf innovative Gestaltung und gesellschaftliche Erneuerung für einige Jahrzehnte ins Zentrum der internationalen Kunstgewerbe- und Reformbewegung. Der Gründer Karl Schmidt versuchte, in seinem Unternehmen einen Kompromiss zwischen preisgünstiger, maschineller Herstellung und geschmackvollem Design zu finden. Kern des Sortiments waren überwiegend funktionale, dauerhafte und erschwingliche Gebrauchsmöbel für die Mittelschicht. Daneben gab es allerhand weitere Einrichtungsgegenstände wie Tapeten oder Teppiche, aber auch Spielzeug und Kleidung. Die Entwürfe dafür lieferten zahlreiche namenhafte Künstler.

Wer wäre nun besser geeignet gewesen, einen Toilettentisch oder einen Kleiderstoff zu entwerfen, als eine Vertreterin der letztlichen Zielgruppe? Auch wenn der Kunst- und Handwerksbetrieb sich selbst als Männerdomäne wahrnehmen und erhalten wollte – Frauen konnten sich höchstens zur Zeichenlehrerin oder Näherin ausbilden lassen –, erkannte man schnell den Wert des femininen Blickes für den Erfolg der Produkte. Zeitgenössische Medien, Ausstellungen und natürlich die Kunden feierten die Entwürfe von Elisabeth Eimer-Raab, Lotte Frömel-Forchner, Marie von Geldern-Egmond, Margarete Junge, Bertha Senestréy und ihren Kolleginnen. Letztlich geht die Ausstellung auch der Frage nach, warum die Designerinnen dann in Vergessenheit geraten sind.

Die Ausstellung „Gegen die Unsichtbarkeit. Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938“ läuft vom 3. November bis zum 3. März 2019. Das Japanische Palais hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. An Heiligabend und Neujahr ist das Palais geschlossen. Der Eintritt ist frei. Begleitend geben die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Hirmer Verlag einen Katalog für 39 Euro heraus. Im Rahmen ihrer Recherche sucht Klara Nemeckova weiterhin nach Material, Lebensdaten und Kontakten der Gestalterinnen. Bei Hinweisen ist sie unter klara.nemeckova@skd.museum zu erreichen.

Japanisches Palais
Palaisplatz 11
D-01097 Dresden

Telefon: +49 (0)351 – 49 14 2000
Telefax: +49 (0)351 – 49 14 2001

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


03.11.2018, Gegen die Unsichtbarkeit – Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938

Bei:


Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Variabilder:

in der Ausstellung „Gegen die Unsichtbarkeit. Designerinnen der
 Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938“
in der Ausstellung „Gegen die Unsichtbarkeit. Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938“

Künstler:


Dresdner Werkstätten für Handwerkskunst








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