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Edward Dwurnik gestorben

Edward Dwurnik gestorben

Edward Dwurnik ist tot. Der polnische Maler starb am vergangenen Sonntag in Warschau. Er wurde 75 Jahre alt. Ab den 1970er Jahren reagierte auch der Westen auf seine politisch engagierte Kunst und ermöglichte ihm zahlreiche Ausstellungen. In seinen Werken verarbeitete Dwurnik die gesellschaftlichen Verhältnisse im Kommunismus seiner Heimat. Ausgehend von den Ideen des Sozialistischen Realismus verfremdete er seine Bilder durch die Wahl der Farben und comichafte Mittel. In seiner Serie „Sportsmann“, die zwischen 1972 und 1978 entstand, thematisierte er den kommunistischen Jedermann. Die Bandbreite der Motive reicht hier von Gewaltszenen bis hin zu Strandbildern. Der Werkkomplex „Der Weg in den Osten“ ist dagegen den Opfern der Stalin-Ära gewidmet. Die großformatigen Gemälde erinnern an die russischen Gulags im Winter. Hier verwendete Dwurnik fast ausschließlich die Farben Weiß, Schwarz und Blau für seine Komposition. Die abgebildeten Figuren erscheinen als namenlose Individuen, als schwarze Silhouetten vor weißem Hintergrund.

Edward Dwurnik wurde 1943 am Rande Warschaus geboren und studierte ab 1963 Malerei und Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Warschau. Ab Mitte der 1960er Jahre widmete er sich Zeichnungen und Aquarellen. Zu den bekannten Ausstellungen, an denen er teilnahm, zählte 1982 die Documenta 7. Seine Werke waren auch im Württembergischen Kunstverein, bei der Biennale in Sydney oder im New Yorker Museum of Modern Art zu sehen. Zum Jahreswechsel 1994/95 war Dwurnik auf der Ausstellung „Der Riss im Raum. Positionen der Kunst seit 1945 in Deutschland, Polen, der Slowakei und Tschechien“ im Martin-Gropius-Bau in Berlin zugegen. In seiner Spätphase traten die soziopolitischen Aspekte zunehmend in den Hintergrund, wie die in Stadtansichten aus der Vogelperspektive in der Serie „Eine Reise per Anhalter“ oder die vielen Blumenbilder verdeutlichen, an der er seit Mitte der 1990er Jahre malte. Bis zu seinem Tod lebte und arbeitete Dwurnik in Warschau.

Quelle: Kunstmarkt.com/Robert Seegert

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