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Politische Kunst KP Brehmers in Nürnberg

Das Neue Museum Nürnberg nimmt den 80. Geburtstag des 1997 verstorben Künstlers KP Brehmer zum Anlass, ihm eine umfassende Ausstellung auszurichten. Die Direktorin des Hauses Eva Kraus versucht mit der Schau, „das spannende Werk dieses etwas in Vergessenheit geratenen, aber umso aktuelleren deutschen Künstlers wieder ins Bewusstsein zu rücken“. Eine Vielzahl der über 200 Zeichnungen, Collagen, Malereien und Filme verdeutlicht die Auseinandersetzung Brehmers mit soziopolitischen Themen. Der Maler und Grafiker bediente sich „alltäglicher“ Bildmaterialien aus Werbung wie nackter Frauen und politischer Propaganda von Plakaten. Mittels diverser Medien veränderte er deren Kontext und codierte deren ursprüngliche Bedeutung um.

„Wie kann, darf oder soll sich politische Kunst einer politischen Rhetorik bedienen, um ihr Ziel zu erreichen – ohne sich dabei selbst instrumentalisieren zu lassen?“ war Brehmers Frage. Dieser zentrale Gedankengang wird in der Ausstellung „KP Brehmer. Kunst ≠ Propaganda“ thematisiert und durch sein teils experimentelles aber auch humorvolles Œuvre illustriert. Sein „Druckmuster Fleischfarbe“ von 1967/70 zeigt eine in Bikini gekleidete und kniende Frau. Wie in einer Collage druckte Brehmer die Frau mehrfach kreuz und quer auf das Papier. Als Farbton wählte er „Fleischfarbe“ und wiederholte das Wort in unterschiedlichen Sprachen am unteren Bildrand. Wie in der Werbung für Fleisch- und Wurstwaren preist er das Objekt „Frau“ dem Betrachter an.

KP, eigentlich Klaus Peter, Brehmer wurde 1938 in Berlin geboren und absolvierte 1959 eine Ausbildung zum Chemigraf. Es folgten bis 1961 das Studium der freien Grafik an der Werkkunstschule Krefeld und in den Jahren danach ein weiterführendes Studium an der Kunstakademie Düsseldorf. In den 1960er Jahren widmete Brehmer sich verschiedenen Drucktechniken wie dem Klischeedruck oder dem Offsetdruck. Damals wurde er auch zunehmend durch die aufkommende Pop Art beeinflusst. Schließlich avancierte KP Brehmer zu einem der wichtigen Vertreter des Kapitalistischen Realismus und gehörte 1986 zu den Gründungsmitgliedern der Produzentengalerie „Vorsetzen“ in Hamburg. In den 1970er Jahren begann der Grafiker auch zu malen. Für seine Gemälde nutzte er die Gestaltungen von Thermografien und Sonogrammen aus Fachzeitschriften.

Die Ausstellung „KP Brehmer. Kunst ≠ Propaganda“ läuft bis zum 17. Februar 2019. Das Neue Museum Nürnberg hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr und donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet und bleibt an Heiligabend, dem 1. Weihnachtsfeiertag und Silvester geschlossen. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 6 Euro; für Kinder und Jugendliche unter 18 ist er kostenlos. Die Schau ist als Wanderausstellung konzipiert und wird nach Nürnberg in der Kunsthalle Hamburg, dem Gemeentemuseum in Den Haag und schließlich im Kunstraum Arter in Istanbul zu sehen sein.

Neues Museum Nürnberg – Staatliches Museum für Kunst und Design
Klarissenplatz
D-90402 Nürnberg

Telefon: +49 (0)911 – 240 200
Telefax: +49 (0)911 – 240 20 29

Quelle: Kunstmarkt.com/Robert Seegert

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26.10.2018, KP Brehmer. Kunst ‚ Propaganda

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