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Der andere Andersen in Bremen

Hans Christian Andersen, Der Botaniker, 1848

Die Kunsthalle Bremen widmet sich in ihrer aktuellen Ausstellung einem unbekannten Aspekt im Werk Hans Christian Andersens. Der berühmte Märchendichter schuf neben so bekannten Erzählungen wie „Die kleine Meerjungfrau“ oder „Des Kaisers neue Kleider“ auch Zeichnungen und Scherenschnitte. Diese sind nun in der größten Schau seiner bildkünstlerischen Arbeiten zu sehen, die es bisher in Deutschland gab. Die feinsinnigen Papierarbeiten, die heute modern anmuten, verschenkte Andersen an Freunde und Bekannte. Die Figur „Der Botaniker“ mit einer Signatur des Schriftstellers aus dem Jahr 1848 könnte einer seiner Märchen entsprungen sein. Andersen schnitt die fantasievolle Gestalt mit Sonnenblumenkopf und gespornten Stiefeln aus sonnengelbem Papier aus und legte diese auf einen weißen Grund. Neben solchen Exponaten sieht der Besucher auch Zeichnungen, etwa vom Vesuv, oder Buchillustrationen. Außerdem thematisieren die Kuratoren Detlef Stein und Anne Buschhoff die Rezeption der bildkünstlerischen Tätigkeit Andersens, beispielsweise durch farbstarke Siebdrucke von Andy Warhol.

Die Verbindung Hans Christian Andersens nach Bremen erschließt sich nicht auf Anhieb. Der 1805 in Odense geborene Märchendichter verweilte am 26. Februar 1843 auf der Durchreise von Kopenhagen nach Paris in der Hansestadt. Dort besuchte er eine Ausstellung des Kunstvereins und schrieb in sein Tagebuch: „...Bremen tauchte als Oase auf, das machten die freundlichen Gesichter, die ich dort traf.“ Es sollten weitere Besuche folgen, und so wurde die Bremen zu einer der wenigen Städte, die namentlich in seinen Geschichten auftaucht. Kurator Detlef Stein wurde auf die Scherenschnitte in Andersens Geburtsstadt aufmerksam und entwickelte zusammen mit Anne Buschhoff, Kustodin der Kunsthalle, die Idee zur laufenden Schau.

Die Ausstellung „Hans Christian Andersen. Poet mit Feder und Schere“ ist bis zum 24. Februar 2019 zu sehen. Die Kunsthalle Bremen hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, am Dienstag zusätzlich bis 21 Uhr geöffnet. Das Museum bleibt an Heiligabend geschlossen und steht an den Feiertagen zwischen Weihnachten und Neujahr zu verkürzten Zeiten dem Publikum offen. Der Eintritt beträgt 9 Euro, ermäßigt 5 Euro, kostenlos für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Zur Ausstellung erscheint ein begleitender Katalog.

Kunsthalle Bremen
Am Wall 207
D-28195 Bremen

Telefon: +49 (0)421 – 32 90 83 80
Telefax: +49 (0)421 – 32 90 84 70

Quelle: Kunstmarkt.com/Robert Seegert

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