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Mondrian erstmals im Rhein-Main-Gebiet

Piet Mondrian, Komposition mit großer roter Fläche, Gelb, Schwarz, Grau und Blau, 1921

Das Museum Wiesbaden widmet seine aktuelle Schau einem der bekanntesten niederländischen Maler der modernen Kunst: „Piet Mondrian. Natur und Konstruktion“ zeigt 49 Gemälde, elf Grafiken, Briefe und Postkarten mit Diskursen des Künstlers. Um die Gedankenwelt Mondrians zu verstehen, gliedert sich die Ausstellung in acht thematische Räume. Sie behandeln den Werdegang des Künstlers von seinen Anfängen in der naturalistischen Malerei Mitte der 1890er Jahre über seine abstrahierende Phase zwischen 1908 und 1917 bis zur Gegenstandslosigkeit. Zusätzlich werden Arbeiten von Bart van der Leck und Korrespondenzdokumente von Friedrich Vordemberge-Gildewart präsentiert. Die erste im Rhein-Main-Gebiet großangelegte Retrospektive zu Mondrian entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Gemeentemuseum Den Haag.

Piet Mondrian, der von 1872 bis 1944 lebte, zählt neben Kasimir Malewitsch und Wassily Kandinsky zu den wichtigsten Vertretern der abstrakt-geometrischen Kunst. Spätestens mit der Gründung von De Stijl 1917 waren streng geometrische Formen, starre Unterteilungen und Primärfarben das Aushängeschild seiner Kunst. Über seine Arbeit sagte Mondrian: „Ich konstruiere auf einer Fläche Linien und Farbkombinationen mit dem Ziel, die allgemeine Schönheit möglichst bewusst darzustellen. Die Natur (beziehungsweise das, was ich sehe) inspiriert mich; ich möchte jedoch der Wahrheit möglichst nahe kommen und deshalb alles abstrahieren, bis ich zum Fundament (einem immer noch äußerlichen Fundament!) der Dinge gelange.“

Bevor Piet Mondrian zu seinen rasterförmigen, flächenartigen Abstrahierungen kam, benötigte es einen langen künstlerischen Prozess. Zu Beginn seiner Karriere orientierte er sich an den Stil der Haager Schule, später an Vincent van Gogh. Vor seiner neoplastischen Schaffensperiode malte er Ansichten von Windmühlen, Bäumen und Bauerngehöften. Beim „Scheunentor eines Bauernhofs in Brabant“ aus dem Jahr 1904 werden diese Einflüsse deutlich. Das Gebäude hat Mondrian mit einem lockeren Pinselstrich gemalt, die Farben pastos und stark vermischt aufgetragen. Alles ist in einen warmen Braunton getaucht, keine Primärfarben oder klare Abgrenzungen, wie sie später für Mondrian charakteristisch wurden, sind zu erkennen.

Nur die Auseinandersetzung mit der Natur bleibt als Fundament seines Spätwerks bestehen. So schrieb er in einem Brief 1941: „Um eine Harmonie zu erzielen, sollte die Kunst sich nicht nach der äußeren Erscheinung der Natur, sondern nach deren Wesen richten.“ Der Diskurs der Naturabbildung spiegelt sich in seinem Œuvre und in seinen Aufzeichnungen wieder. Letztendlich scheint für ihn die Lösung zu sein, dass die Natur und ihre Konstruktion trotz des hohen Grades der Abstraktion stets fest miteinander verbunden sind.

Die Ausstellung „Piet Mondrian. Natur und Konstruktion“ läuft bis zum 17. Februar 2019. Das Museum Wiesbaden hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet, am Dienstag und Donnerstag zusätzlich bis 20 Uhr. An Heiligabend, dem ersten Weihnachtsfeiertag, Silvester sowie an Neujahr bleibt das Haus geschlossen. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro. Freier Eintritt ist an jedem ersten Samstag im Monat. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Wienand Verlag für 32 Euro.

Museum Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 2
D-65185 Wiesbaden

Telefon: +49 (0)611 – 335 2250
Telefax: +49 (0)611 – 335 2192

Quelle: Kunstmarkt.com/Katja Hock

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Piet Mondrian,
 Komposition mit großer roter Fläche, Gelb, Schwarz, Grau und Blau, 1921
Piet Mondrian, Komposition mit großer roter Fläche, Gelb, Schwarz, Grau und Blau, 1921

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Piet Mondrian, Selbstbildnis, 1918
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Piet Mondrian








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