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Ellen-Auerbach-Stipendium an Annette Frick

Annette Frick erhält in diesem Jahr das Ellen-Auerbach-Stipendium für Fotografie. Thomas Florschuetz, Ulrike Ottinger und Michael Ruetz, Mitglieder der Akademie der Künste Berlin, haben die 1957 in Bonn geborene Künstlerin für die Auszeichnung vorgeschlagen. Annette Frick habe ihr fotografisches Werk inhaltlich und ästhetisch konsequent dem Marginalen und Experimentellen gewidmet. Die Jury lobte zudem „die Kompromisslosigkeit, mit der sie in ihren Fotos das Nonkonforme, Nicht-Fixierbare, Unabgeschlossene von Mensch und Stadt in den Blick nimmt und ihnen eine radikale künstlerische Form gibt“.

Annette Frick, die von 1978 bis 1988 Kunst in Köln bei Arno Jansen, Daniel Spoerri und Robert van Ackern studiert hat, porträtiert in analogen Schwarzweißbildern und Diareihen seit den 1990er Jahren Personen der Berliner Subkultur und fotografiert die Veränderungen in der Architektur der deutschen Hauptstadt. Mit Empathie begegnet sie dabei den Protagonistinnen und Protagonisten der international vernetzten Queer Community, deren politisch-künstlerische Attitüden und Aktionen sie in ihrem Langzeitprojekt „Masken der Identität“ begleitet. Kritisch hingegen nähert sie sich den urbanen Maskeraden Berlins, an deren Fassaden sie sowohl die Spuren der Geschichte aufspürt wie auch die Versuche, diese wieder zu beseitigen.

Parallel zur ihrem Studium arbeitete Annette Frick bereits als Fotografin für verschiedene wissenschaftliche Institute, veröffentlichte Texte über Kunst und Fotografie und gründete zusammen mit Achim Riechers und Doris Frohnapfel den „Hafensalon“ in ihrem Kölner Atelier. Seit 1996 lebt sie in Berlin. 2006 erhielt Frick den Emprise Art Award Düsseldorf, ferner 2008 das Recherche Stipendium der DEFA Stiftung für ihren Film über Herbert Tobias, der 2011 im Panorama Programm der Berlinale gezeigt wurde, 2016/17 das Cité Internationale des Arts Stipendium Paris. Einzelausstellungen von ihr waren in den letzten Jahren in Frankfurt, Köln, Berlin, Bremen und Leipzig zu sehen.

Das Ellen-Auerbach-Stipendium für Fotografie, das die Akademie der Künste in Berlin alle zwei Jahre vergibt, richtet sich an internationale Fotografinnen und Fotografen. Es ist mit 20.000 Euro dotiert und wird aus dem Nachlass von Ellen Auerbach finanziert, der sich in Kunstsammlung und Archiv der Akademie befindet. Stipendiaten der letzten Jahre waren Stephanie Kiwitt (2016), Julian Röder (2014), Natalie Czech (2012) und Anastasia Khoroshilova (2010). Annette Frick erhält die Auszeichnung am 14. November in Berlin.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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