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Zweimal Szeemann in Düsseldorf

Die Kunsthalle Düsseldorf ehrt Harald Szeemann mit zwei Ausstellungen und bietet mit dem „Museum der Obsessionen“ und dem „Grossvater: Ein Pionier wie wir“ einen Einblick in das Universum eines der bedeutendsten Ausstellungsmacher des 20. Jahrhunderts. Anhand von Archivdokumenten, Kunstwerken und Filmen wird auf die Komplexität seiner Themen, Interessen und Entwicklungen eingegangen. Nach dem Tod Szeemanns erwarb das Getty Research Institute in Los Angeles 2011 seinen gewaltigen Nachlass. Die Bearbeitung des 600 Regalmeter umfassenden Materials brachte neue Fragen zur Geschichte des Kuratierens und zur Rolle des Kurators hervor, die die Schau nun vermitteln will.

Die beiden Ausstellungen wurden bereits im Februar dieses Jahres in Los Angeles räumlich voneinander getrennt gezeigt und präsentieren zum ersten Mal einem breiten Publikum das Schaffen des Kurators. Bei „Grossvater: Ein Pionier wie wir“ handelt es sich um eine Reinszenierung einer Ausstellung, die Szeemann 1974 in seiner Berner Wohnung veranstaltete und die unter anderem das nachgebaute Schlafzimmer seines Großvater enthielt. Sie war eine seiner persönlichsten und zugleich radikalsten Schauen, so die Kuratoren. Hier griff Szeemann die Pionierleistungen seines Großvaters Etienne Szeemann in der Frisörbranche auf, der unter anderem eine barocke Perücke mit einem Segelboot schuf. Das „Museum der Obsessionen“ geht auf Szeemanns umfangreiches Wirken in der Welt des Ausstellens ein und zeigt Plakate, Filme, Adressbücher, Kunstwerke und Installationen vergangener Schauen. So sieht man beispielsweise eine Fotografie von der Documenta 5 mit der Performance des Künstlers James Lee Byars.

Harald Szeemann wurde 1933 in Bern geboren. Zwischen 1953 und 1960 studierte er an der dortigen Universität Kunstgeschichte, Archäologie und Zeitungswissenschaft. Ab 1961 war er Leiter der Kunsthalle Bern. Nach 1969 arbeitete er als freier Kurator und erstellte bis zu seinem Tod 2005 rund 200 Ausstellungen. Als wegweisend gelten unter anderem „Live in Your Head: When Attitudes Become Form“ von 1969 und die Documenta 5 von 1972, die seither ein Mythos umwehe, so die Kuratoren.

Die Ausstellungen „Harald Szeemann. Museum der Obsessionen“ und „Harald Szeemann. Grossvater: Ein Pionier wie wir“ laufen bis zum 20. Januar 2019. Der Eintritt kostet regulär 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. Für Kinder unter 18 Jahren ist er kostenlos. Die Kunsthalle Düsseldorf hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der begleitende Katalog kostet im Museum 48 Euro.

Kunsthalle Düsseldorf
Grabbeplatz 4
D-40213 Düsseldorf

Telefon: +49 (0)211 – 899 62 40
Telefax: +49 (0)211 – 892 91 68

Quelle: Kunstmarkt.com/Robert Seegert

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