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Guggenheim gibt Kirchner-Gemälde zurück

Ernst Ludwig Kirchner, Das Soldatenbad, 1915

Das New Yorker Guggenheim Museum restituiert Ernst Ludwig Kirchners Gemälde „Soldatenbad“ an die Erben Alfred Flechtheims. Die bisherige Provenienzgeschichte des Werks konnte dank einer neu entdeckten Notiz korrigiert und nun eindeutig dem ehemaligen Besitz des jüdischen Kunsthändlers zugewiesen werden. Kirchner malte das 1,40 mal 1,50 Meter große Bild 1915. Es zählt zu seinen Hauptwerken und zeigt etwa ein Dutzend in Gelb gehaltene nackte Soldaten, geschart in einem Duschraum um einen glühenden Heizofen, und einen Offizier in weißer Uniform. Die Gesichter und Körper sind gleichförmig und kantig gestaltet, die Situation wirkt beengend. Kirchner verarbeitete mit diesem Bild sein eigenes Kriegsschicksal.

Nach dem Tod Alfred Flechtheims im Jahr 1937 gelangte das „Soldatenbad“ in den Besitz seiner Nichte, und ein Jahr später auf ungeklärtem Weg an das NSDAP-Mitglied Kurt Feldhäusser, der während der NS-Zeit eine große Expressionistensammlung zusammengetragen hatte. 1945 verkaufte dessen Mutter das Werk an den US-Unternehmer Morton D. May nach New York. Das Museum of Modern Art erhielt es 1956 und im Zuge des Bildertauschs kam es 1988 ins Guggenheim Museum. Bisher gab man auf einer von 15 deutschen Museen angelegten Flechtheim-Webseite zur Provenienz des Bildes an, dass es schon 1928/29 an das Städtische Kunstmuseum Düsseldorf verkauft worden sei und 1937/38 als „entartet“ beschlagnahmt wurde. Doch Flechtheim tauschte das Werk 1930 gegen eine Skulptur Ewald Matarés zurück. Neben dem „Soldatenbad“ aus dem Guggenheim Museum restituierte das Moderna Museet in Stockholm vor kurzem ein Porträt von Oskar Kokoschka an die Flechtheim-Erben.

Quelle: Kunstmarkt.com/Robert Seegert

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