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50 Jahre Kunsthalle Bielefeld

Die Kunsthalle Bielefeld feiert ihr 50jähriges Bestehen

Die Kunsthalle Bielefeld feiert ihr 50jähriges Bestehen. Am 27. September 1968 wurde das markante Gebäude des amerikanischen Architekten Philip Johnson eröffnet. Das Jubiläum begeht die Kunsthalle nun mit einer Schau ihrer hauseigenen Bestände des 20. Jahrhunderts. Daraus haben die Kuratoren Friedrich Meschede und Jutta Hülsewig-Johnen eine Auswahl an rund 80 Gemälden, Arbeiten auf Papier und Skulpturen getroffen: „Weil aus traditionellem Mangel an Geld und Raum statt Werkgruppen zu einzelnen Künstlern meist prägnante Einzelwerke gekauft wurden, ist ihr Eklektizismus in bestem Sinne ein prägendes Charakteristikum der Kunsthallen-Sammlung. Dadurch bietet sie in vielfältiger Weise trotz ihres begrenzten Umfangs einen spannenden Gang durch die Kunstgeschichte vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart, wie man ihn sonst nur in weitaus größeren Museen erleben kann.“

Heute gehören rund 500 Gemälde, 200 Skulpturen und 4.500 Aquarelle, Zeichnungen und druckgrafische Blätter zum Bielefelder Bestand. Die Schau setzt ein mit dem ersten inventarisierten Bild: „Am Waldesrand“ von 1900 des Münchner Malers Ludwig Dill. Das Werk gelangte 1905 nach Bielefeld und fand 23 Jahre später Eingang in das erste städtische Kunsthaus. Der ehrenamtliche Kustos war zu dieser Zeit der Gymnasiallehrer Heinrich Becker, einer der Gründerfiguren des Bielefelder Museumswesens. Er war ein Freund der deutschen Moderne und der Entwicklungen seit dem späten 19. Jahrhundert mit Schwerpunkten auf dem Expressionismus, Käthe Kollwitz und dem lokalen Kunstschaffen. Becker hatte auch Emil Noldes Gemälde „Rentner“ von 1920 angekauft, das der Nazi-Aktion „Entartete Kunst“ zum Opfer fiel. Nun hängt es als Leihgabe in der Geburtstagsschau und hofft auf 680.000 Euro. Denn der Förderverein der Kunsthalle, die seit 1996 ohne öffentliche Gelder für Ankäufe auskommen muss, möchte das Gemälde wieder dauerhaft für die Sammlung sichern und sucht dafür Spender.

1954 wurde mit Gustav Vriesen der erste hauptamtliche Kunsthistoriker zum Leiter des Kunsthauses berufen. In den ersten zwei Jahren gelangen ihm wichtige Ankäufe mit Max Beckmanns „Mutter mit spielendem Kind“ von 1946 und Willi Baumeisters Materialbild „Drei gestaffelte Figuren, Ananke I“ aus dem Jahr 1920. Baumeisters Werk ist zudem das erste ungegenständliche Gemälde, das Eingang in die Sammlung fand. 1956 weitete Vriesen den Blick auf die internationalen Kunstentwicklungen mit einem Schwerpunkt auf Frankreich aus. 1962 übernahm Joachim Wolfgang von Moltke die Leitung und initiierte den Neubau der Kunsthalle. Dafür holte er den amerikanischen Architekten Philip Johnson und wollte damit auch die Internationalität der Sammlung unterstreichen. Unter der Führung von Ulrich Weisner zwischen 1974 und 1994 kamen amerikanische Künstler hinzu, darunter Werke von Frank Stella, Richard Serra, Ellsworth Kelly oder Agnes Martin. Zudem richtete sich sein Blick auch auf die zeitgenössische deutsche Kunst ab Mitte der 1970er Jahre. Dieser Tendenz sind auch die späteren Leiter Thomas Kellein und Friedrich Meschede gefolgt.

Die Ausstellung „Bilder einer Sammlung. 50 Jahre Kunsthalle Bielefeld“ läuft vom 29. September bis zum 27. Januar 2019. Die Kunsthalle Bielefeld hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, mittwochs zusätzlich bis 21 Uhr und samstags schon ab 10 Uhr geöffnet. Das Haus bleibt an Heiligabend und Silvester geschlossen. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro. Begleitend zur Schau erscheint ein Sammlungskatalog.

Kunsthalle Bielefeld
Artur-Ladebeck-Straße 5
D-33602 Bielefeld

Telefon: +49 (0)521 – 329 99 500
Telefax: +49 (0)521 – 329 99 50 50


28.09.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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