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Lee Bul im Berliner Gropiusbau

Der Martin-Gropius-Bau in Berlin widmet Lee Bul die erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland und präsentiert dazu eine Werkübersicht der Koreanerin. Das Spektrum erstreckt sich zwischen Performancekunst und Installation und soll als Erlebnisparcours verstanden werden. Das Schaffen der 54jährigen Künstlerin ist als Reflexion auf ihre erlebte Geschichte in Südkorea zu sehen, die sich von der Militärdiktatur hin zur Demokratie gewandelt hat. Aber auch Globalisierung, Bioengineering, Science-Fiction und visionäre Architektur spielen eine Rolle in Lee Buls Werken. So tragen ihre biomorphen, architektonischen oder technoiden Skulpturen beispielsweise die Namen „Monster“ und „Cyborg“. Die oft raumgreifenden Installationen bestehen aus unterschiedlichen Materialien wie Perlmutt, Leder und Samt, Acrylfarbe, Stahl, Silikon, Spiegel oder Stoffe. Sie sollen Träume erforschen und zeigen fantasievolle Topographien utopischer Sehnsüchte, so Kuratorin Stephanie Rosenthal. Somit sind die Inszenierungen Lee Buls als begehbare Dioramen zu begreifen. Die Künstlerin versteht ihre Kunstwerke als „Reise an einen anderen Ort, an eine andere Zeit“.

Lee Bul wurde 1964 in Südkorea geboren und lebt und arbeitet in Seoul. Dort schloss sie auch 1987 ihr Studium im Fach Bildhauerei an der Hongik University ab. Mitte der 1990er Jahre erlangte die Künstlerin durch ihre provokanten Werke zunehmend Aufmerksamkeit, etwa mit ihrer Arbeit „Majestic Splendor“. Die in Folie eingeschweißten und mit Perlen und Blüten dekorierten toten Fische wurden 1997 im Museum of Modern Art in New York ausgestellt. International bekannt wurde sie 1998 mit ihrer Nominierung für den Hugo Boss Prize der Solomon R. Guggenheim Foundation. Ab den 2000er Jahren folgten fast jährlich Einzelausstellungen in bekannten Kunstmuseen, etwa 2004 im Museum of Contemporary Art in Sydney oder 2015 im Palais de Tokyo in Paris.

Die Ausstellung „Lee Bul: Crash“ wird am kommenden Freitag zur Berlin Art Week eröffnet und läuft vom 29. September bis zum 13. Januar 2019. Der Martin-Gropius-Bau hat täglich außer dienstags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 11 Euro, ermäßigt 8 Euro und ist für Personen bis 16 Jahre kostenlos. Der begleitende Katalog kostet als Museumsausgabe 27 Euro, als Buchhandelsausgabe 39,80 Euro.

Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstraße 7
D-10963 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 254 86 236
Telefax: +49 (0)30 – 254 86 235

Quelle: Kunstmartk.com/Robert Seegert

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29.09.2018, Lee Bul: Crash

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Martin-Gropius-Bau

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Bul Lee








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