Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 16.03.2019 Auktion 270 'Europäisches Glas und Studioglas'

© Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn

Anzeige

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Mädchen mit Katze / Otto Scholderer

Mädchen mit Katze / Otto Scholderer
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel, 1965 / Ernst Wilhelm Nay

Ohne Titel, 1965 / Ernst Wilhelm Nay
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Bogomir Ecker in Wuppertal

in der Ausstellung „Bogomir Ecker. Was das Foto verschweigt“

Die Gattungen von Malerei und Bildhauerei entwickelten sich seit der Renaissance auseinander. Doch schon seit vielen Jahrzehnten streben Künstler durch ein genreübergreifendes Schaffen eine Überwindung der getrennten Kategorien an. Bogomir Ecker, der für seine hintergründigen, die Erkenntnis auf die Probe stellenden Arbeiten bekannt ist, geht noch einen Schritt weiter, indem er seit den 1970er Jahren die Fotografie in sein Werk einbezieht. Der scheidende Wuppertaler Museumsdirektors Gerhard Finckh schätzt dieses medienübergreifende Œuvre sehr und hat Bogomir Ecker die Von der Heydt-Kunsthalle für eine Ausstellung überlassen, bevor die Räumlichkeiten in Wuppertal-Barmen an die Stadt für anderweitige Nutzungen zurückgegeben werden. Da gleichzeitig Eckers Künstlerfreund Tony Cragg in seinem Skulpturenpark Waldfrieden eine Präsentation avisierte, hat man sich nun zu einer Doppelschau unter den Titeln „Bogomir Ecker. Was das Foto verschweigt“ und „Bogomir Ecker. Skulptur“ zusammengetan.

„Ich bin ein Bilderjäger. Täglich jage ich zwei bis drei Stunden im Netz“, bekannte Bogomir Ecker auf der Pressekonferenz freimütig. „Die Ausbeute unter den 3.000 Fotos, die ich dann durchscrolle, beträgt höchstens drei. Aber ich glaube keinem Foto“, fügte er hinzu. Ecker sammelt hauptsächlich Pressefotos bekannter amerikanischer Fotografen aus den Jahren 1920 bis 1970. Fast 20.000 Exemplare hat er bislang zusammengetragen. In Einzelbildstrecken und Themenclustern konstruiert er daraus neue Zusammenhänge und Kuriosa. Die Schau zeigt insgesamt 16 dieser „Tableaus“, in denen er auf spielerisch-ironische Weise technologische Entwicklungen hinterfragt.

Seinem Interesse am Monströsen ist die Anordnung von Sujets geschuldet, die zwischen Idylle und Desaster pendeln. Technoide, zerstörerisch wirkende Apparaturen und Ereignisse sinnen auf assoziative, keineswegs wahllose Weise dem Lauf der Geschichte und des täglichen Lebens nach. Hinzu kommt eine Auswahl seiner frühen Nachtfotos, die Ecker mit Phosphorfarbe übermalt hat und mit Scheinwerfern zum Leuchten bringt. Ein anderer Abschnitt widmet sich „Übermalungen“ von Zeitungsseiten mit Hammerschlaglack, wobei lediglich eine Fotoabbildung sichtbar bleibt. Den gleichen Lack verwendet der Künstler auch für seine Plastiken. In der Ausstellung ergänzen vier skulpturale Gebilde aus Aluminium die Wandarbeiten. Dass sie an Frühformen von Fotoapparaten erinnern, betont die spartenübergreifende Korrespondenz.

Seit dem Jahr 2006 arbeitet Bogomir Ecker auch mit Akustikschaumstoff. Eine solche Schaumstoffplastik bildet das Scharnier zum Skulpturenpark Wandfrieden, wo Ecker die obere Ausstellungshalle mit acht Plastiken bespielt. Um ein kubisches Gehäuse aus schwarzen Akustikschaummatten hat er auf Notenständern Güsse von schwarzen genoppten Strukturen platziert, die wie eine Orchestrierung bizarrer amorpher Gebilde wirken. Vor der elliptischen Glasfront stellte Ecker mit weiteren humorig anmutenden Objekte, etwa mit Stelen aus balancierenden und durchlöcherten Säulentrommeln, den direkten Bezug zur Natur her.

Die Ausstellungen „Bogomir Ecker. Was das Foto verschweigt“ und „Bogomir Ecker. Skulptur“ sind bis zum 17. Februar 2019 zu sehen. Die Von der Heydt-Kunsthalle hat dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Der Skulpturenpark Waldfrieden ist noch bis Ende Oktober täglich außer montags von 10 bis 19 Uhr geöffnet, ab 1. November freitags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr. Die Tageskarte kostet 12 Euro, ermäßigt 9 Euro. Zur Doppelausstellung ist ein gemeinsamer Katalog erschienen, der in den Museen 25 Euro kostet.

Von der Heydt-Kunsthalle
Geschwister-Scholl-Platz 4-6
D-42275 Wuppertal

Telefon: +49 (0)202 – 563 65 71
Telefax: +49 (0)202 – 563 80 91

Skulpturenpark Waldfrieden
Hirschstraße 12
D-42285 Wuppertal

Telefon: +49 (0)202 – 47 89 81 20
Telefax: +49 (0)202 – 47 89 81 220

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 10

Seiten: 1  •  2

Events (2)Adressen (2)Berichte (1)Variabilder (4)Künstler (1)

Veranstaltung vom:


23.09.2018, Bogomir Ecker - Plastizität der Fotografie

Veranstaltung vom:


22.09.2018, Bogomir Ecker - Skulpturen

Bei:


Von der Heydt-Museum

Bei:


Skulpturenpark Waldfrieden

Bericht:


Die Aufklärung zum Schluss

Variabilder:

Bogomir Ecker vor seinen Nachtfotos
Bogomir Ecker vor seinen Nachtfotos

Variabilder:

Bogomir Ecker, Lobop, 2017
Bogomir Ecker, Lobop, 2017

Variabilder:

Die drei Akteure der Doppelschau: Gerhard Finckh, Bogomir Ecker und
 Tony Cragg
Die drei Akteure der Doppelschau: Gerhard Finckh, Bogomir Ecker und Tony Cragg

Variabilder:

in der Ausstellung „Bogomir Ecker. Was das Foto verschweigt“
in der Ausstellung „Bogomir Ecker. Was das Foto verschweigt“








News vom 15.02.2019

Jonathan Meese total in Lübeck

Jonathan Meese total in Lübeck

Provenienzforschung in Dresden mit einem neuen alten Freund

Provenienzforschung in Dresden mit einem neuen alten Freund

Frieze startet in L. A.

Frieze startet in L. A.

Kiki Smith in München

Kiki Smith in München

News vom 13.02.2019

Koloman Mosers Arbeiten für das Theater in Wien

Koloman Mosers Arbeiten für das Theater in Wien

Axel Rüger geht nach London

Axel Rüger geht nach London

Sammler Peter C. Ruppert gestorben

Sammler Peter C. Ruppert gestorben

Sammlung Ziegler auf der Moritzburg in Halle

Sammlung Ziegler auf der Moritzburg in Halle

News vom 12.02.2019

Düsseldorf spürt dem Bauhaus in aktueller Fotokunst nach

Düsseldorf spürt dem Bauhaus in aktueller Fotokunst nach

Revolutionäre Globen, Bücher und Karten in München

Revolutionäre Globen, Bücher und Karten in München

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Galerie Frank Fluegel - Purple Hat

Alex Katz im Daegu Art Museum in Korea
Galerie Frank Fluegel

Galerie Frank Fluegel - Purple Hat Alex Katz

Alex Katz im DAEGU ART Museum
Galerie Frank Fluegel

Henrik Hanstein zum Sprecher der European Art Market Coalition gewählt
Kunsthaus Lempertz





Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce