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Bogomir Ecker in Wuppertal

in der Ausstellung „Bogomir Ecker. Was das Foto verschweigt“

Die Gattungen von Malerei und Bildhauerei entwickelten sich seit der Renaissance auseinander. Doch schon seit vielen Jahrzehnten streben Künstler durch ein genreübergreifendes Schaffen eine Überwindung der getrennten Kategorien an. Bogomir Ecker, der für seine hintergründigen, die Erkenntnis auf die Probe stellenden Arbeiten bekannt ist, geht noch einen Schritt weiter, indem er seit den 1970er Jahren die Fotografie in sein Werk einbezieht. Der scheidende Wuppertaler Museumsdirektors Gerhard Finckh schätzt dieses medienübergreifende Œuvre sehr und hat Bogomir Ecker die Von der Heydt-Kunsthalle für eine Ausstellung überlassen, bevor die Räumlichkeiten in Wuppertal-Barmen an die Stadt für anderweitige Nutzungen zurückgegeben werden. Da gleichzeitig Eckers Künstlerfreund Tony Cragg in seinem Skulpturenpark Waldfrieden eine Präsentation avisierte, hat man sich nun zu einer Doppelschau unter den Titeln „Bogomir Ecker. Was das Foto verschweigt“ und „Bogomir Ecker. Skulptur“ zusammengetan.

„Ich bin ein Bilderjäger. Täglich jage ich zwei bis drei Stunden im Netz“, bekannte Bogomir Ecker auf der Pressekonferenz freimütig. „Die Ausbeute unter den 3.000 Fotos, die ich dann durchscrolle, beträgt höchstens drei. Aber ich glaube keinem Foto“, fügte er hinzu. Ecker sammelt hauptsächlich Pressefotos bekannter amerikanischer Fotografen aus den Jahren 1920 bis 1970. Fast 20.000 Exemplare hat er bislang zusammengetragen. In Einzelbildstrecken und Themenclustern konstruiert er daraus neue Zusammenhänge und Kuriosa. Die Schau zeigt insgesamt 16 dieser „Tableaus“, in denen er auf spielerisch-ironische Weise technologische Entwicklungen hinterfragt.

Seinem Interesse am Monströsen ist die Anordnung von Sujets geschuldet, die zwischen Idylle und Desaster pendeln. Technoide, zerstörerisch wirkende Apparaturen und Ereignisse sinnen auf assoziative, keineswegs wahllose Weise dem Lauf der Geschichte und des täglichen Lebens nach. Hinzu kommt eine Auswahl seiner frühen Nachtfotos, die Ecker mit Phosphorfarbe übermalt hat und mit Scheinwerfern zum Leuchten bringt. Ein anderer Abschnitt widmet sich „Übermalungen“ von Zeitungsseiten mit Hammerschlaglack, wobei lediglich eine Fotoabbildung sichtbar bleibt. Den gleichen Lack verwendet der Künstler auch für seine Plastiken. In der Ausstellung ergänzen vier skulpturale Gebilde aus Aluminium die Wandarbeiten. Dass sie an Frühformen von Fotoapparaten erinnern, betont die spartenübergreifende Korrespondenz.

Seit dem Jahr 2006 arbeitet Bogomir Ecker auch mit Akustikschaumstoff. Eine solche Schaumstoffplastik bildet das Scharnier zum Skulpturenpark Wandfrieden, wo Ecker die obere Ausstellungshalle mit acht Plastiken bespielt. Um ein kubisches Gehäuse aus schwarzen Akustikschaummatten hat er auf Notenständern Güsse von schwarzen genoppten Strukturen platziert, die wie eine Orchestrierung bizarrer amorpher Gebilde wirken. Vor der elliptischen Glasfront stellte Ecker mit weiteren humorig anmutenden Objekte, etwa mit Stelen aus balancierenden und durchlöcherten Säulentrommeln, den direkten Bezug zur Natur her.

Die Ausstellungen „Bogomir Ecker. Was das Foto verschweigt“ und „Bogomir Ecker. Skulptur“ sind bis zum 17. Februar 2019 zu sehen. Die Von der Heydt-Kunsthalle hat dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Der Skulpturenpark Waldfrieden ist noch bis Ende Oktober täglich außer montags von 10 bis 19 Uhr geöffnet, ab 1. November freitags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr. Die Tageskarte kostet 12 Euro, ermäßigt 9 Euro. Zur Doppelausstellung ist ein gemeinsamer Katalog erschienen, der in den Museen 25 Euro kostet.

Von der Heydt-Kunsthalle
Geschwister-Scholl-Platz 4-6
D-42275 Wuppertal

Telefon: +49 (0)202 – 563 65 71
Telefax: +49 (0)202 – 563 80 91

Skulpturenpark Waldfrieden
Hirschstraße 12
D-42285 Wuppertal

Telefon: +49 (0)202 – 47 89 81 20
Telefax: +49 (0)202 – 47 89 81 220


25.09.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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Bogomir Ecker vor seinen Nachtfotos
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Bogomir Ecker, Lobop, 2017
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Die drei Akteure der Doppelschau: Gerhard Finckh, Bogomir Ecker und
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