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„Congo Stars“ in Graz

Monsengo Shula, Roi satellite, 2012

Das Kunsthaus Graz steht seit dem Wochenende im Zeichen der Kunst aus dem Kongo von den 1960er Jahren bis in die Gegenwart. Dafür haben die Kuratoren Sammy Baloji, Bambi Ceuppens, Fiston Mwanza Mujila, Günther Holler-Schuster und Barbara Steiner Arbeiten von rund 70 kongolesischen Künstlerinnen und Künstlern ausgewählt, die etwa in Kinshasa oder Lubumbashi, aber auch in Brüssel oder Paris leben. In der Ausstellung „Congo Stars“ steht die farbenfrohe „Peinture Populaire“ – jene Art der Malerei, die laut dem Künstler Chéri Samba aus dem Volk kommt, dieses betrifft und sich an das Volk richtet – Seite an Seite mit Gegenwartskunst, die sich anderer Medien bedient. Zudem haben die Kuratoren Dokumentarmaterial in Form von Fotos, Filmen oder Plakaten integriert und das Konglomerat von unterschiedlichen Informationen und Bildmedien zu einer visuellen und inhaltlichen Dichte geformt, die ihr Vorbild in urbanen Molochen wie Kinshasa hat. Eine über zwei Etagen reichende Zeitleiste gibt Auskunft zur Genese des Kongos und dient der Kontextualisierung der Exponate.

„Congo Stars“ will keine „nationale Ausstellung“ oder gar eine Leistungsschau der Demokratischen Republik Kongo sein. Der Titel spielt auf den Stern in der Nationalflagge an, die wie der Name des Staats dem Wechsel der politischen Systeme und Regimes unterlag und je nach Staatsdoktrin modifiziert wurde. Er bezieht sich zudem auf Populärkultur, auf lokale sowie internationale Stars und Helden und darüber hinaus auf den buchstäblichen Griff nach den Sternen: Zaire, so lautete der Staatsname zwischen 1971 und 1997, leistete sich ein ambitioniertes Weltraumprogramm. Auch die vielen utopisch-futuristisch anmutenden Darstellungen der Künstlerinnen und Künstler wie Alfi Alfa, Dominique Bwalya Mwando, Djilatendo, Ekunde, Bodys Isek Kingelez, Tinda Lwimba, Michèle Magema, Albert et Antoinette Lubaki, Monsengo Shula, Sim Simaro oder Tshibumba Kanda Matulu sprechen letztendlich von der Sehnsucht nach einem sowohl territorial wie zeitlich in einem „Außerhalb“ liegenden, positiv besetzten gesellschaftlichen Raum. Letztendlich ist „Kongo“ Projektionsfläche, Imagination, dysfunktionaler Staat und umkämpftes Territorium zugleich.

Die Ausstellung „Congo Stars“ ist bis zum 27. Januar 2019 zu sehen. Das Kunsthaus Graz hat dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Der Katalog aus dem Verlag der Buchhandlung Walther König kostet 29,80 Euro.

Universalmuseum Joanneum – Kunsthaus Graz
Lendkai 1
A-8020 Graz

Telefon: +43 (0)316 – 8017 9200
Telefax: +43 (0)316 – 8017 9212

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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22.09.2018, Congo Stars

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Universalmuseum Joanneum

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in der Ausstellung „Congo Stars“
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Tinda Lwimba, UMHK (1906) elle fumait et produisait (l’SHI Hier), 2003
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Chéri Samba, Les Heros De La Politique Africaine, 1997
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Chéri Samba, Le Dessinateur Samba, 1977
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Gosette Lubondo, An Imaginary Trip, #1, 2016
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