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Henry Wessel gestorben

Henry Wessel ist gestorben

Der amerikanische Fotograf Henry Wessel ist tot. Er starb am vergangenen Donnerstag im Alter von 76 Jahren in seiner kalifornischen Heimat Richmond. Seit den 1960er Jahren schuf er ein vielseitiges Œuvre, in dem er vor allem den amerikanischen Lebensraum thematisierte. Mit seinen Aufnahmen von den Städten und Landschaften der USA gehörte Wessel zur Fotografengruppe „New Topographics“, die sich mit dem dialektischen Zusammenhang von Natur und Zivilisation auseinandersetzte und den Wandel in urbanen und ländlichen Strukturen dokumentierte. Für sein Schaffen erhielt Wessel mehrmals das National Endowment for the Arts und das John Simon Guggenheim Memorial Fellowship. Von 1973 bis 2014 unterrichtete er am San Francisco Art Institute.

Henry Wessel, der am 28. Juli 1942 in Teaneck, New Jersey, geboren wurde, studierte zunächst Psychologie an der Pennsylvania State University und griff erst im Anschluss vermehrt zur Kamera. Für seine Fotografieausbildung ging er dann an die State University of New York nach Buffalo. Schon ein Jahr nach seinem Studienabschluss richtete ihm das New Yorker Museum of Modern Art 1973 eine erste Einzelausstellung aus. 1975 nahm Wessel er an der bahnbrechenden Schau „New Topographics: Photographs of the Man-Altered Landscape“ des George Eastman House in Rochester teil. Nicht mehr der romantisierende und naturnahe Blick von Fotografen stand hier im Mittelpunkt, sondern eine nüchtern dokumentierende Haltung zu den zerfasernden Stadträndern, Gewerbe- und Industriegebieten der amerikanischen Metropolen. Neben Wessel waren damals noch Robert Adams, Lewis Baltz, Bernd und Hilla Becher sowie Stephen Shore in der Ausstellung zugegen.

Zu den zentralen Fotoserien Wessels gehört „California and the West“, in der er über einen Zeitraum von den 1960er bis in die 1990er Jahre wichtige Ideen und Motive bearbeitete. Sujets sind die wüstenähnliche Landschaft Kaliforniens und der amerikanische Westen, die Architektur und Straßen der Wohngebiete, aber auch die sonnigen Vorgärten der Häuser, Blicke auf das Leben am Strand oder auch Interieurs von pompösen Hotelsuiten in Las Vegas. „Night Walk“ entstand zwischen 1995 und 1998 während der Nachtstunden auf ausgedehnten Spaziergängen durch die Wohngegenden von Los Angeles. In der Serie „Real Estate Photographs“ von 1990/92 arbeitete Henry Wessel ausschließlich mit der Farbfotografie. Durch das Autofenster seines Pick-ups fotografierte er in systematischer Weise Wohnhäuser in der Gegend um Richmond. Zufall, Spontaneität und Chaos des Alltäglichen gepaart mit Ironie und Witz sind Leitcharakteristika seiner Werke.

In Deutschland kümmerte sich vor allem die Kölner Galerie Thomas Zander um Wessels Werk. Während er in den USA zahlreiche Museumauftritte etwa im Museum of Contemporary Art in Los Angeles oder im San Francisco Museum of Modern Art hatte, widmeten ihm hierzulande nur die Die Photographische Sammlung der SK Stiftung Kultur in Köln und die Städtische Galerie Wolfsburg Einzelausstellungen.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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