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Barbari-Porträt kehrt nach Dessau zurück

Jacopo de’ Barbari, Albrecht von Brandenburg, 1508

Jacopo de’ Barbaris Porträt Albrecht von Brandenburgs kehrt nach rund 90 Jahren an seinen angestammten Platz nach Dessau zurück. Die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz konnte das Bildnis des bedeutenden Kirchenfürsten im Sommer 2017 bei Sotheby’s erwerben. Das 1508 entstandene Gemälde zeigt den erst 18jährigen Adligen als Anwärter auf ein geistliches Amt im weißen Chorhemd, roten Birett sowie kostbaren Mantel aus Goldbrokat und aufwendig gestalteter Schließe. Der Maler und Kupferstecher Barbari gilt als einer der ersten Renaissancekünstler Italiens, der seine Wirkstätte jenseits der Alpen wählte. Ab 1500 war er als Hofkünstler bei mehreren deutschen Fürsten tätig, darunter auch bei den Kurfürsten von Brandenburg.

Ende des 18. Jahrhunderts ließ Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau den Wörlitzer Park anlegen. Darin befindet sich das Gotische Haus, ursprünglich eine Mischung aus Fürstenwohnung und Museum. Im neugotischen Stil erbaut, war es der Kunst des Mittelalters verpflichtet. Im Geistlichen Kabinett, einem Raum, der den Protagonisten der Reformation gewidmet war, stellte der Fürst das Porträt Albrechts dem von Martin Luther gegenüber. Der spätere Kardinal war ein Förderer des Ablasshandels und einer der wichtigsten Widersacher der Reformation und damit auch der Gegenspieler Luthers.

Das Portrait verblieb bis in die 1920er Jahre in Familienbesitz des Hauses von Anhalt-Dessau, dann wurde es verkauft und befand sich zuletzt in einer Schweizer Privatsammlung. Die Kulturstiftung ersteigerte es mit Unterstützung der Staatskanzlei und des Ministeriums für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Kulturstiftung der Länder sowie der Ernst von Siemens Kunststiftung in London für netto 1,2 Millionen Pfund. Auch wenn der untere Schätzpreis von 1,5 Millionen Pfund nicht erreicht wurde, markiert dieser Wert den aktuellen Auktionsrekord für Jacopo de’ Barbari. Am kommenden Samstag wird das Gemälde im Festsaal von Schloss Mosigkau vorgestellt.

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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