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Das Konstanzer Konzil schließt seine Pforten

Sitzordnung im Konstanzer Münster während der Tagungen der Konzilsversammlungen

Es war zum Jahresende 1413, als König Sigismund im italienischen Lodi eine weit reichende Entscheidung traf. Tagungsort für ein neues Konzil sollte die Handelsstadt Konstanz am Bodensee sein. Am 5. November 1414 wurde hier der größte Kongress des Mittelalters mit dem Ziel eröffnet, durch die Wahl eines neuen Papstes die Kirchenspaltung zu überwinden. Am 11. November 1417 war es soweit: Martin V. wurde im Konzilsgebäude vom Konklave gewählt. Es war die einzige Papstwahl auf deutschem Boden. Am 22. April 1418 endete mit der Schlusssitzung das Konstanzer Konzil.

600 Jahre später hat sich die 83.000 Einwohner zählende Universitätsstadt der Herausforderung gestellt, dieses Ereignis zeitgemäß in Erinnerung zu rufen. Die eigens etablierte Konzils GmbH nahm die Zügel in die Hand. Ein breites Mosaik aus 400 Projekten mit 1.000 Veranstaltungen wurde zusammen mit 170 Partnern aus Kultur, Bildung, Wissenschaft und Kirchen in den zurückliegenden sechs Jahren realisiert. Einleitend mit einer ersten Pressereise im Oktober 2012 und der Auftaktveranstaltung in Lodi im Dezember 2013 gelang es, über fünf Jahre hinweg Kerngedanken zu vermitteln und das Thema über die lange Zeit lebendig zu halten.

Im ersten „Jahr der europäischen Begegnungen“ sorgte die Landesausstellung am authentischen Ort im Konzilsgebäude mit erlesenen Exponaten für einen Paukenschlag. Über 131.000 Besucher fanden den Weg hierher. Zusammen mit den Begleitschauen „Konstanz um 1414“ im Rosgartenmuseum, der Playmobil-Schau „Voll bis unters Dach“ im Archäologischen Landesmuseum sowie dem 2015 im „Jahr der Gerechtigkeit“ eröffneten Jan Hus-Haus zogen die Museumspräsentationen allein eine halbe Million Besucher an. Die Leitgedanken Mittelalter, Religionen und Kultur bestimmten die Aktivitäten der Jahre 2016 bis 2018. Und immer wurden enge Bezüge zur Jetztzeit geknüpft wie etwa bei den heute allgegenwärtigen Problemen Macht und Konfrontation.

Das Konzept bot Konstanz die Chance, sich als Friedens- und Wissenschaftsstadt in der Mitte Europas zu positionieren. Die Herausstellung der Ökumene in vielen multireligiösen Veranstaltungen, wissenschaftliche Kongresse bis hin zu Konzerten, Theateraufführungen, Führungen boten ein Jubiläum für alle, welches insgesamt über eine Million Besucher angezogen haben dürfte. Recht bescheiden nimmt sich da der städtische Zuschuss von 6,1 Millionen Euro aus. Auch wenn der avisierte Papstbesuch nicht stattfand und der Nachbau einer historischen Lädine zu teuer war: Was bleibt, sind ein großartiges Netzwerk, eine stolze Zahl von 60 eigenständigen Publikationen sowie eine weit ausgreifende mediale Wirkung. So bleibt zu hoffen, dass Konstanz auch nach Abwicklung des Eigenbetriebes der Konzils GmbH zum Jahresende den Ertrag des Jubiläums als Schrittmacher einer nachhaltigen Entwicklung zu nutzen weiß.


Infos: www.konstanzer-konzil.de

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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