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Lingener Kunstpreis für Georgia Gardner Gray

Georgia Gardner Gray, Payment in Butter, 2017

Am vergangenen Freitag hat Georgia Gardner Gray den Lingener Kunstpreis 2018 erhalten. Die 1988 in New York geborene Künstlerin darf sich nun über ein Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro und eine Ausstellung in der Kunsthalle Lingen freuen. Die Jury wählte sie aus einer 18köpfigen Bewerberliste aus, die Museumsdirektoren und -kuratoren aus Deutschland, Österreich, Belgien und der Schweiz zusammengestellt hatten. In der Jurybegründung heißt es: „Die Künstlerin vermittelt die unkonventionelle Haltung der Bohème als beispielhaft für die aktuelle Entwicklung einer Gesellschaft, die experimentelle Lebensformen bevorzugt und mit der Ambivalenz zwischen Selbstbestimmung, Haltung und Freiheit operiert.“

Georgia Gardner Gray, die 2011 ihr Kunststudium an der Cooper Union in New York abschloss und heute in Berlin lebt, ist hauptsächlich als Malerin tätig, präsentiert ihre Bilder aber auch in Korrespondenz mit Objekten oder Fotografien und greift auf performative Ausdrucksmöglichkeiten zurück. In ihren farbenexplosiven Werken, die zwischen Abstraktion und Figuration angesiedelt sind, reflektiert sie Codes des Benehmens anhand der Charaktere auf der Leinwand und hinterfragt damit gesellschaftliche Konventionen. Gardner Gray stellt sich in die Tradition des klassischen Genrebildes, denn sie malt alltägliche Szenen und konfrontiert den Betrachter mit gegenwärtigen Lebensstilen unterschiedlicher Charaktere wie Punks, Groupies oder Straßenmusiker. Weiterhin verhandelt sie in ihren Werken Hierarchien zwischen den Geschlechtern, männliche und weibliche Laster und feste Rollenzuweisungen.

Die Arbeiten von Georgia Gardner Gray wurden 2016 erstmals in einer Einzelausstellung im Berliner Kunsthaus Acud präsentiert, 2017 dann im Kunstverein in Hamburg. An Gruppenausstellungen nahm sie unter anderem im NP Contemporary Art Center und im Whitney Museum in New York oder in den Galerien Tanya Leighton und Gillmeier Rech in Berlin sowie Jan Kaps in Köln teil. Die Galerie Croy Nielsen aus Wien stellte ihre Kunst heuer in der Sektion „Statements“ auf der Art Basel vor.

Der Lingener Kunstpreis richtet sich an junge Malerinnen und Maler, die in der Kunstszene noch nicht etabliert sind. Er will ihnen ein Forum für die Präsentation ihrer Arbeiten bieten und ihnen im weiten Feld der Kunst ein Stück Weg bereiten. Die Auszeichnung wird seit 1983 verliehen und ging bisher unter anderem an Rolf Bier, Karin Kneffel, Andrea Scrima, Antje Majewski, Cornelius Völker, Birgit Megerle, Annelise Coste, Kim Nekarda, Marieta Chirulescu und zuletzt 2016 an Éder Oliveira.

Die Ausstellung „Lingener Kunstpreis 2018 – Georgia Gardner Gray. Arbeiten 2015 bis 2018“ läuft bis zum 11. November. Die Kunsthalle Lingen hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, samstags und sonntags erst ab 11 Uhr. Der Eintritt beträgt 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro.

Kunsthalle Lingen
Kaiserstraße 10a
D-49809 Lingen

Telefon: +49 (0)591 – 599 95
Telefax: +49 (0)591 – 599 05

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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15.09.2018, Lingener Kunstpreis 2018: Georgia Gardner Gray - Arbeiten 2015 bis 2018

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Kunsthalle Lingen

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Georgia Gardner Gray, Payment in Butter, 2017
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Künstler:

Georgia Gardner Gray








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