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Die Open Art, Münchens Galerienevent zur Eröffnung der Herbstsaison, feiert ihr 30. Jubiläum und hat durch die Initiative „Various Others“ einen Energieschub in puncto Attraktivität bekommen. Das Galerienangebot ist vielversprechend: von Avantgardekunst aus Afrika bis zum konkreten Maler Günter Fruhtrunk, vom Pop Art-Künstler Jim Dine bis zur experimentellen Fotografie Inge Dicks

Horizonterweiterung



Ibrahim Mahama, Fumbisi, 2017

Ibrahim Mahama, Fumbisi, 2017

Über die kommerziellen Erfolge der Open Art ist nie etwas durchgesickert. Aber als Marketingaktion, zumindest in München den Blick auf die Galerienszene zu lenken, funktioniert der gemeinsame Saisonauftakt bis heute. Wenn an diesem Wochenende die 30. Open Art stattfindet, werden wieder Tausende unterwegs sein. Aber was Berlin mit seinem Gallery Weekend schafft, ist München mit der Open Art bislang nicht so recht gelungen: eine internationale Sammlerschaft anzulocken. Wie das gehen könnte, zeigt in diesem Jahr die Galerie Sabine Knust in ihrer Show „0.10 reloaded/Avantgarde 2018“ mit afrikanischer Kunst. Mit grafischen Werken von El Anatsui, der mit seinen Gebilden aus Kronkorken der Abstraktion eine neue Facette zugeführt hat, und mit einer morbid-poetischen Textile von Ibrahim Mahama, der auf der Documenta 14 mit der Juteverkleidung der Kasseler Torwache aus dem 18. Jahrhundert in Erinnerung blieb, stößt die Galeristin eine Diskussion an. Ist die afrikanische Kunst die neue humanistische Avantgarde, wie der Titel der von Eva Karcher kuratierten Ausstellung andeutet?


Zustande gekommen ist sie durch die Kooperation mit dem Pariser Kunstberater Sitor Senghor. Diese Zusammenarbeit steht stellvertretend für das Konzept der neuen Münchner Initiative „Various others“, die sich nicht als Konkurrenz zur Open Art versteht. Sie möchte die Attraktivität der Münchner Galerien erhöhen, die Kräfte bündeln und einen stärkeren internationalen Focus setzen. „Es sollen interessante Dinge passieren, und zugleich ist es eine Reaktion auf den international stark vernetzen Kunstbetrieb“, so Mitinitiator Johannes Sperling von der Galerie Sperling. Sein Partner zum Herbstauftakt ist die Warschauer Galerie Piktogram, die Arbeiten der Installations- und Raumkünstlerin Zuza Golinska mitgebracht hat.

Gemeinsam mit der renommierten Berliner Galerie Kicken hat die Galerie Klüser den „Mondo Botanico“, die botanische Welt, bereitet. Hier präsentieren sie unter anderem Fotografien von László Moholy-Nagy, Karl Blossfeldt und Peter Keetman im Dialog mit Pflanzen- und Naturstudien von Pablo Picasso, Joseph Beuys oder Cy Twombly. Um so ein Niveau zu erreichen, braucht es diese Partnerschaften. Galeristin Christine Mayer hat gemeinsam mit der Schweizer Großgalerie Hauser & Wirth eine Personale zu Andreas Hofer, alias Andy Hope 1930, zusammengestellt. Und Jahn und Jahn machen mit Unterstützung der in Berlin, Paris und London tätigen Galerie Max Hetzler sowie des rumänischen Lateral Artspace aus Cluj mit Werken von Ioan Grosu, Lucian Indrei, Mirela Moscu oder Navid Nuur auf Perspektiven der jungen Kunst Osteuropas und des Orients aufmerksam.

Das Image der Galerienszene Münchens kann davon nur profitieren. Denn fehlte es ihr bislang an frischem Wind, so besitzt sie doch einige Stärken. Eine davon ist die Konzentration auf klassische zeitgenössische Positionen. Die Galerie Walter Storms eröffnet die Saison mit Gemälden Günter Fruhtrunks. Storms, der seit einiger Zeit den Nachlass des konstruktiven Malers besitzt, verbindet die Vernissage mit der Präsentation des von ihm unterstützten Werkverzeichnisses aus dem Verlag Hatje Cantz. Die Galerie Thomas zeigt eigens für München geschaffene Gemälde und Skulpturen des amerikanischen Pop Artisten Jim Dine. Seit mehr als 50 Jahren ist das Herz das Grundmotiv des heute 83jährigen, der sich künstlerisch mit diesem Symbol von der flächigen Malerei in die Abstraktion begeben hat. Über seine Intentionen und Ambitionen spricht der Künstler am Samstag in der Galerie bei einem Art Talk mit der Journalistin Joana Ortmann.

Die Galerie Rüdiger Schöttle, die auf die Partnerschaft mit der Berliner Galerie Contemporary Fine Arts setzt, stellt gleich drei Künstler aus: Jan Merta, Lorena Herrera Rashid sowie den sich zwischen verschiedenen Medien bewegenden und international gefeierten Dänen Tal R. Die Galerie Renate Bender setzt in ihrer Schau „Between dark and light“ auf die Experimentalfotografin Inge Dick und den Zeichner und Installationskünstler Jan van Munster, die beide in ihrem Werk Unsichtbares wie Energie, Lichtspektren und Magnetismus sichtbar machen.

An der Open Art, die vom 14. bis zum 16. September läuft, nehmen mehr als 40 Galerien und verschiedene Institutionen teil. Die Aktivitäten von „Various Others“ dauern bis in den Oktober hinein und schließen ebenfalls Vorträge, Diskussionen und Performances von Münchner Museen und Sammlungen wie etwa der Sammlung Goetz ein.

www.openart.biz

www.variousothers.com



13.09.2018

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Sabine Spindler

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Ibrahim
 Mahama, Fumbisi, 2017
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Mirela Moscu, Untitled, 2018
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Jan Merta,
 Nurse III, 2018
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Lorena Herrera Rashid, Vagamunda, 2018
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Andy Hope 1930 (Andreas Hofer), A Space Philosophy: Plozloz and Beyond
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Günter Fruhtrunk, Konstantes Gelb, 1965/69
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Cy Twombly, Natural History Part II (Some Trees of Italy), 1976
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Laìszloì Moholy-Nagy, Alpenveilchen, frühe 1920er Jahre
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Jim Dine und Raimund Thomas beim Aufbau der Ausstellung
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Mirela Moscu, Untitled, 2018

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Jan Merta, Nurse III, 2018

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Andy Hope 1930 (Andreas Hofer), A Space Philosophy: Plozloz and Beyond

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Günter Fruhtrunk, Konstantes Gelb, 1965/69

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Cy Twombly, Natural History Part II (Some Trees of Italy), 1976

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Laìszloì Moholy-Nagy, Alpenveilchen, frühe 1920er Jahre

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Jim Dine und Raimund Thomas beim Aufbau der Ausstellung

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Jim Dine, My mother under Her bed, 2018

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Anna Vogel, Temples XI, 2018

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