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Aktuellzum Archiv:Messe-Vorbericht

Die zwölfte Ausgabe der Kunstmesse Art-O-Rama und andere Ausstellungshighlights laden zur Zeit zum Besuch der Kunstmetropole Marseille und ihrer Umgebung ein

Ja, das Meer ist blau, so blau



Olivier Mossets Installation auf der Dachterrasse der Cité Radieuse

Olivier Mossets Installation auf der Dachterrasse der Cité Radieuse

Auf der Autobahn, die vom Flughafen Marseille Provence hinein ins Zentrum der Stadt führt, reihten sich am vergangenen Wochenende die Autos zu einem endlos langen Stau. Es sind die Tage des „Rentrée“, des Wiedereintritts der Weggefahrenen in die Stadt, das Ende der Sommersaison am Mittelmeer, das Ende der Urlaubszeit. Zum Auftakt der Herbstsaison geht es besonders turbulent in Marseille zu. Die Stadt ist nicht nur voll mit ausländischen Touristen und französischen Heimkehrern, die wieder zu arbeiten anfangen. Die Kunstmesse Art-O-Rama markiert zudem den Höhepunkt des Kunstjahres in der alten Mittelmeerstadt. Die gesamte französische Kunstszene trifft sich hier, dazu internationale Sammler, Kuratoren, Galeristen und Journalisten, um an der Côte d’Azur neue Entdeckungen zu machen.


Die Stimmung ist entspannt und euphorisch. Marseille gilt als beliebtes Ziel, zunehmend auch bei den Parisern, die die überteuerte, hektische und etwas versnobte Hauptstadt gerne für ein paar Tage gegen die sommerlich-relaxte Atmosphäre in der vergleichsweise günstigen Hafenstadt mit ihrem bunten Multi-Kulti-Charme tauschen. Auch wenn die Härten des Alltags hier nicht zu übersehen sind: Marseille ist ein gutes Pflaster für Künstler und Kuratoren. Unterschiedliche Organisationen offerieren internationalen Gastkünstlern in der Stadt und ihrer näheren Umgebung Atelierstipendien für längere Aufenthalte. Ein gezielter Austausch zwischen Kuratoren, Galerien und Künstlern findet insbesondere mit Partnerstädten wie Hamburg, Turin und Glasgow statt. Und die ganze Kunstszene in Marseille konzentriert sich bereits jetzt auf die Austragung der Manifesta 13 im Sommer 2020. Auf einer Pressekonferenz am Vernissage-Tag der Art-O-Rama gab die Manifesta-Direktorin Hedwig Fijen bekannt, dass das Rotterdamer Architekturbüro MVRDV, vertreten durch einen seiner drei Mitgründer, Winy Maas, Jahrgang 1959, zusammen mit einem noch zu bestimmenden Kuratorenteam die Manifesta entwickeln wird.

Die zwölfte Ausgabe der Art-O-Rama findet nicht wie die vorherigen Ausgaben in der Kulturfabrik Friche La Belle de Mai statt, da dort dringend erforderliche Renovierungsarbeiten im Gange sind. Als neuer Austragungsort wurde das ehemalige Hafenterminalgebäude „J1“ direkt am Wasser gewählt. Erstmals ist die Art-O-Rama damit ins Zentrum der Stadt gerückt. Die Zeit der langen Anfahrtswege ist zumindest vorerst vorbei. Eine hohe Außentreppe führt in das denkmalgeschützte Gebäude aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert mit seiner historischen Balkendecke. Etwas unvorteilhaft und verschachtelt allerdings sind die Messekojen in die eher tunnelartige Struktur hineingebaut, so dass der Besucher sich zunächst einmal etwas Orientierung verschaffen muss, zumal auch noch die auf zeitgenössische Zeichnung spezialisierte Parallelmesse „Paréidolie“ mit in den Hangar eingezogen ist. Atemberaubend hingegen sind die Ausblicke auf das Meer, den Hafen, die weißen Segelboote und die ankommenden und abfahrenden Fährschiffe durch die weiten Panoramafenster an den Außenseiten des Gebäudes.

„Jeder ist beeindruckt von diesem Gebäude und der Aussicht“, stellt denn auch Messedirektor Jérôme Pantalacci fest. Die Stadt Marseille unterstützt die Art-O-Rama, so dass die Kosten für die Aussteller mit 2.500 Euro pro Stand vergleichsweise niedrig sind. 15 Meter Wandfläche sind jedem Aussteller garantiert. 30 Galerien sind in diesem Jahr nach Marseille gereist, das sind vier mehr als im letzten Jahr. Dazu kommen Editeure und Einzelpräsentationen von Künstlern und Institutionen, so dass insgesamt 50 Stände gezählt werden können. Rund die Hälfte der Galeristen nimmt zum wiederholten Mal teil, die anderen sind Erstaussteller. Die Renovierungen am Stammaustragungsort der Messe im Friche Belle La de Mai werden im nächsten Jahr höchstwahrscheinlich noch nicht abgeschlossen sein. Dennoch ist Jérôme Pantalacci optimistisch, auch 2019 wieder ein attraktives Ausweichquartier präsentieren zu können: „Die Veranstaltung hat sich gut etabliert. Die Stadt wird uns helfen, einen geeigneten Ort zu finden, so dass wir die Kosten für die Aussteller niedrig halten können.“

Bereits mehrmals auf der Art-O-Rama dabei ist die Galerie Sabot aus Cluj-Napoca in Rumänien. Sie präsentieren eine komplette Wand mit Arbeiten des italienischen Künstlers Stefano Calligaro, der sich selbstironisch mit dem Formel-Eins-Rennstall Ferrari auseinandersetzt. Obwohl weder im Besitz eines Autos, noch eines Führerscheins, gibt sich Calligaro als großer Fan des Rennzirkus’ zu erkennen. Sein karikaturhaft verfremdetes Selbstporträt hat er auf kleinformatigen Gemälden frech in das Ferrari-Logo hineinmontiert. Daneben liegen auf dem Boden in bester Readymade-Tradition Luxusgegenstände en miniature aus der humorvollen Perspektive eines verarmten Künstlers. Die subversive Installation führt einen Michelin-Führer, eine kleine Champagnerflasche, einen Spielzeug-Ferrari von Matchbox, Kaviarimitat und andere vermeintliche Luxusgüter beiläufig zusammen. Sie stammt von dem in Paris lebenden spanischen Künstler Pepo Salazar, Jahrgang 1972 und soll 3.000 Euro kosten. Weitere Künstler hat Galeristin Daria D. Pervain als „Sommer-Basar“ auf einer von der Meeresoberfläche inspirierten, horizontalen Linie nebeneinander aufgereiht. „Auf der Art-O-Rama herrscht immer eine gute Atmosphäre“, sagt Pervain. „Es ist leicht, hier mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen. Man kann hier gute Kontakte machen.“

Das bestätigt auch Jennifer Chert von der Berliner Galerie Chert Lüdde. Sie zeigen den 1985 geborenen Argentinier Gabriel Chaile, der, ausgehend von einem dystopischen Film über das Aussterben der Arten auf der Erde, surreale Gemälde und Skulpturen zwischen Melancholie und Komik entwickelt hat. Die einzige überlebende Art stakst etwas ungelenk auf spindeldürren eisernen Beinen herum, während ihr Körper aus einem Backstein besteht, der von einem Hühnerei gekrönt ist. Die Gemälde liegen bei 2.000 Euro (plus MwSt.), die Skulpturen zwischen 4.000 und 7.500 Euro (plus MwSt.).

Ein tierischer Eyecatcher fand sich auch am Stand der Night Gallery aus Los Angeles. Deren Künstler Josh Callaghan, Jahrgang 1969, beschäftigt sich seit langem mit Tauben. So hat er für die Messe zwei übergroße Stadttauben naturalistisch nachgebildet. Der Clou ist der „Poo“, also der in diesem Falle äußerst malerisch aufgefasste, fleckige Taubenkot auf dem Boden. „Wenn die Leute nach all der Ernsthaftigkeit der Messe auf die Tauben stoßen, sind sie ganz angetan und machen Fotos“, so Josh Callaghan. Die Galerie, die seit neun Jahren besteht, nimmt zum ersten Mal an der Art-O-Rama teil. „Es ist eine gute Messe, um unsere Beziehungen zu Europa auszubauen“, sagt Galeristin Davida Nemeroff. „Wir fühlen uns hier sehr willkommen.“

Eine Soloschau hat Philipp von Rosen aus Köln an seinem Stand mit kleinen Papierarbeiten von Walter Dahn gehängt. Der 63jährige Kölner Künstler, einst einer der Hauptvertreter der „Jungen Wilden“, bezeichnet sie als „Malereien auf Papier“. Sie changieren zwischen Abstraktion und Figuration. Die kleinen Arbeiten entstehen kontinuierlich in einem eher meditativen Akt. Die Zusammenstellung in Marseille umfasst den Zeitraum von 1974 bis heute. Die gerahmten Papierarbeiten sind für 1.400 bis 2.400 Euro im Angebot.

Eine Entdeckung war dann am Stand der Galerie Sophie Tappeiner aus Wien zu machen. Tappeiner hat analoge Fotografien der 1985 geborenen polnisch-deutschen Künstlerin Sophie Thun mitgebracht, die an der Wiener Akademie unter anderem bei Daniel Richter und Martin Guttmann studiert hat. Sie kombiniert Fotogramme mit Selbstporträts. Durch Experimente in der Dunkelkammer erzielt sie malerische Effekte. Für ihre neuen Arbeiten fotografierte sie unter anderem in einem Hotelzimmer in der Marseiller Cité Radieuse, der denkmalgeschützten „Wohnmaschine“ von Le Corbusier, die Architekturliebhaber aus aller Welt nach Marseille lockt. Die raffiniert durchkomponierten Unikate sind ab 2.000 Euro zu haben – eine Investition, die sich lohnen könnte, denn Sophie Thun dürfte im nächsten Jahr zusätzliche internationale Aufmerksamkeit bekommen, da sie auf der Biennale Venedig vertreten sein wird.

Ein Besuch der zwischen 1947 und 1952 errichteten Cité Radieuse ist nicht nur für Architekturfans ein Muss. Auf der Dachterrasse des gigantischen Wohngebäudes, das 337 Apartments unterschiedlichsten Zuschnitts beherbergt, hat der 1944 geborene schweizerische Maler Olivier Mosset noch bis Ende September eine aufwendige Intervention eingerichtet. Auf zwei Wänden aus Aluminiumpaneelen, die längere misst mehr als 18 Meter, hat er Autolack aufgetragen, der durch sein changierendes Farbspiel fasziniert. Die öffentlich zugängliche Terrasse erweckt damit einen bühnenhaften Eindruck. Das reflektierte Sonnenlicht verwandelt die metallene Oberfläche in eine Art Kinoleinwand und bildet so das Setting für imaginäre Dreharbeiten oder einen Catwalk. Der Motoradliebhaber Mosset, er lebt heute in Tucson, Arizona, zeigt zudem im Ausstellungsraum eine ebenfalls malerisch modifizierte Harley Davidson, mit der er bereits die Wüste Arizonas durchquerte.

Für Gesprächsstoff in Marseille sorgt derzeit die Ausstellung „Fan-Tan“ des chinesischen Künstlers Ai Weiwei im Mucem. Er kombiniert eigene Werke mit Exponaten aus der Sammlung des 2013 eröffneten Musée des civilisations de l’Europe et de la Méditerranée direkt an der Wasserfront. Zudem setzt er sich mit der Geschichte seines Vaters, des Dichters Ai Qing, auseinander, der im Jahr 1929 mit dem Schiff nach Marseille kam. So hat Ai Weiwei unter anderem einen aufschlussreichen Schwarz-Weiß-Film eingebaut, den László Moholy-Nagy im Jahr 1929 am Vieux Port in Marseille drehte.

In der Kulturfabrik Friche La Belle du Mai wetteifern gleich vier aktuelle Ausstellungen um Aufmerksamkeit. In der im Erdgeschoss gelegenen Salle des Machines hat das Goethe-Institut Marseille die Schau „Noss Noss“ eingerichtet, die die in Marseille lebende deutsche Künstlerin Katrin Ströbel kuratiert hat. Sie hat internationale Künstler eingeladen, die als Nomaden in verschiedenen Ländern und Kulturen leben und sich künstlerisch mit der Migration auseinandersetzen. In Hamburg lebt beispielsweise der Brasilianer Filipe Lippe, der eine eher konzeptuell-anthropologische Arbeit zum Thema Wanderung zwischen den Welten gestaltet hat. Die Ungarin Timea Anita Oravecz thematisiert in ihrem dreiteiligen Video die Absurdität der Behördenwillkür anhand ihrer eigenen Geschichte als nomadisierende Künstlerin, die sich gezwungen sieht, mit wechselnden Identitäten zu operieren, um an ihren präferierten Hochschulen zu studieren.

Die beiden Kuratorinnen Céline Kopp und Marie de Gaulejac haben unter dem Titel „Vos Désirs Sont Les Nôtres“ eine sehenswerte Gruppenausstellung mit Künstlern realisiert, die in Marseille ein Atelierstipendium hatten. In verschiedenen Medien setzen sich die Arbeiten mit politischen, erotischen und urbanen Themen auseinander – oftmals mit Humor und Ironie. Das Künstlerpaar Marie Péjus und Christophe Berdaguer aus Marseille hat eine ganze Etage in einen abwechslungsreichen Ausstellungsparcours verwandelt. Die überwiegend bildhauerischen und installativen Arbeiten entstanden extra für La Friche. Sich durch die Anwesenheit der Betrachter langsam vermischender schwarzer und weißer Quarzsand auf dem Boden, grünes Licht, Maschinen, geometrische Körper und immer wieder neue, überraschende Sichtachsen markieren den Ausstellungsraum und erzeugen eine surreale Anmutung. Die vierte Ausstellung in La Friche fasst die vier Nachwuchskünstler des französischen Wettbewerbs Audi Talents zusammen.

Nur eine Stunde entfernt von Marseille in Arles hat die Schweizer Mäzenin Maja Hoffmann auf einem ehemaligen Eisenbahngelände die Luma Foundation gegründet. Nach und nach bespielt sie die von der deutschstämmigen New Yorker Star-Architektin Annabelle Selldorf renovierten Hallen mit hochkarätiger Kunst. Derzeit läuft dort eine Retrospektive des Londoner Künstlerduos Gilbert & George, die von den Kuratoren Hans-Ulrich Obrist und Daniel Birnbaum zusammengestellt wurde und einen exzellenten Überblick über das Gesamtwerk der beiden Exzentriker gibt. Gerade in der heutigen Zeit erhält ihr stark politisch unterfüttertes Werk eine brennende Aktualität. Auf dem Gelände errichtet Frank O. Gehry aktuell ein neues Gebäude. Nach seiner Einweihung voraussichtlich im Frühjahr 2020 dürfte dies ein weiteres Highlight für die Region sein, das nicht nur Kunst-, sondern auch Architekturpilger nach Arles bringen wird.

Noch bis Sonntag, 9. September, bleibt die Art-O-Rama geöffnet. Auch wenn die Galeristen abgereist sind, ist die Messe als Ausstellung weiter zu sehen. Der Sommer an der Côte d’Azur geht langsam zu Ende. Die Art-O-Rama und ihr Umfeld setzen ein starkes Zeichen für den Saisonstart des Kunstherbsts 2018. Auch wenn bereits der Mistral durch die Straßen fegt und das Meer langsam abkühlt, ist der Hunger nach Kunst im Süden Frankreichs offenbar ungebrochen.

Kontakt:

La Friche Belle de Mai

41 rue Jobin

FR-13003 Marseille

Telefon:+33 (04) 95 04 95 95

www.art-o-rama.fr



08.09.2018

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Nicole Büsing & Heiko Klaas

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Taubenskulptur von Josh Callaghan am Stand der Night Gallery aus Los
 Angeles
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Taubenskulptur von Josh Callaghan am Stand der Night Gallery aus Los
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Olivier Mossets Installation auf der Dachterrasse der Cité Radieuse
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Pressekonferenz der Manifesta

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in der Ausstellung von Marie Péjus und Christophe Berdaguer

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Taubenskulptur von Josh Callaghan am Stand der Night Gallery aus Los Angeles

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Motorrad von Olivier Mosset

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Taubenskulptur von Josh Callaghan am Stand der Night Gallery aus Los Angeles

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Eröffnung der Schau „Les Hommes de la Mancha“ in der Double V Gallery in Marseille

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Le Corbusier, Cité Radieuse in Marseille

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Das Musée des civilisations de l’Europe et de la Méditerranée – kurz Mucem – in Marseille

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Installation von Pipilotti Rist in der Luma Foundation

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