Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 04.05.2019 Auktion 50 • Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts

© Auktionshaus Lehr

Anzeige

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff

Stillleben mit Blaudistel und Fruchtschale, 1958 / Karl Schmidt-Rottluff
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Ohne Titel, 1993 / Fred Thieler

Ohne Titel, 1993 / Fred Thieler
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Aarau betrachtet den Schweizer Surrealismus

Das Aargauer Kunsthaus stellt in seiner am Sonntag eröffneten Schau die Hauptvertreter und Schlüsselwerke der surrealistischen Kunstbewegung in der Schweiz vor. Nach einer historischen Einführung präsentiert Kurator Peter Fischer die rund 400 Exponate in neun Räumen mit je einem surrealistischen Schlüsselthema. Im Zentrum des Interesses stehen sowohl die Teilnahme von Schweizer Künstlerinnen und Künstlern an der 1924 von André Breton begründeten surrealistischen Bewegung in Paris, wie auch die Ausprägungen dieser künstlerischen Haltung im konservativen kulturellen Klima der Schweiz in den 1930er bis 1950er Jahren. Ausgewählte Positionen nachfolgender Generationen veranschaulichen zudem den Einfluss des Surrealismus auf die Entwicklung der Nachkriegsavantgarden und die bis heute ungebrochene Aktualität surrealistischer Ansätze und Methoden.

Im Unterschied zu anderen avantgardistischen Strömungen zeichnet sich der Surrealismus weniger durch einen erkennbaren Stil, als durch eine künstlerische Haltung aus. Verdrängte Themen, Ängste, Wünsche und Fantasien machten die Künstler in Anlehnung an Freuds Psychoanalyse sichtbar und nutzten dazu besondere Wege, wie Traumprotokolle oder die écriture automatique. Bei Ernst Maass führte dies in seinem Gemälde „Nächtliches Keimen II“ von 1938 beispielsweise zu einer Auseinandersetzung mit den Gesetzen der Natur. Max von Moos’ Werke „Dämonisches Frühstück“ und „Schlangenzauber“ aus den frühen 1930er Jahren behandeln geradezu alptraumhafte Vorstellungen von der Existenz böser finsterer Mächte.

Insgesamt sind rund 60 Schweizer Künstlerinnen und Künstler in der Ausstellung vertreten. Mit von der Partie sind Otto Abt, Hans Arp, Walter Bodmer, Serge Brignoni, Theo Eble, Franz Eggenschwiler, Valérie Favre, Alberto Giacometti, Henriette Grindat, Thomas Hirschhorn, Anna Indermaur, Friedrich Kuhn, Andres Lutz und Anders Guggisberg, Rémy Markowitsch, Robert Müller, Meret Oppenheim, Ricco Wassmer, Germaine Richier, Ugo Rondinone, Christian Rothacher, Werner Schaad, Sonja Sekula, Kurt Seligmann, Francisco Sierra, Doris Stauffer, Lou Stengele, Sophie Taeuber-Arp, Paul Takács, André Thomkins, Otto Tschumi, Jean Viollier, Gérard Vulliamy, Isabelle Waldberg, Aldo Walker , Ilse Weber, Walter Kurt Wiemken, Eva Wipf oder Irène Zurkinden.

Die Ausstellung „Surrealismus Schweiz“ läuft bis zum 2. Januar 2019. Das Aargauer Kunsthaus hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Am zweiten Weihnachtsfeiertag, an Silvester und an Neujahr ist das Haus von 10 bis 17 Uhr geöffnet, an Heiligabend und am ersten Weihnachtsfeiertag bleibt es geschlossen. Der Eintritt beträgt 20 Franken, ermäßigt 15 Franken. Der Katalog aus dem Snoeck Verlag ist für 59 Franken erhältlich.

Aargauer Kunsthaus
Aargauerplatz
CH-5000 Aarau

Telefon: +41 (0)62 – 835 23 30
Telefax: +41 (0)62 – 835 23 29

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


01.09.2018, Surrealismus Schweiz

Bei:


Aargauer Kunsthaus








News vom 18.04.2019

Zwei Neuerwerbungen für München

Zwei Neuerwerbungen für München

Sissel Tolaas in Berlin

Sissel Tolaas in Berlin

Bauhaus und Sachsen in Leipzig

Bauhaus und Sachsen in Leipzig

Drei Künstler erhalten Ars Viva-Preis

Drei Künstler erhalten Ars Viva-Preis

News vom 17.04.2019

Arnault und Pinault spenden Millionen für Notre-Dame

Arnault und Pinault spenden Millionen für Notre-Dame

Anna Uddenberg inszeniert Abgötter des Feminismus in Bonn

Anna Uddenberg inszeniert Abgötter des Feminismus in Bonn

500 Jahre Dresdner Münzkabinett

500 Jahre Dresdner Münzkabinett

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Auktionshaus Stahl - Lot. 37, Cornelis de Vos, zugeschrieben: Zuschlag 50.000 Euro

Auktionshaus Stahl: Nachbericht zur Kunstauktion 13. April 2019
Auktionshaus Stahl





Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce