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Rio de Janeiro: Großbrand zerstört das Nationalmuseum

Das Nationalmuseum in Rio de Janeiro ist ein Opfer der Flammen geworden

Am Sonntagabend ist im Museu Nacional der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro ein Feuer ausgebrochen, das große Teile des Gebäudes und wahrscheinlich auch die Mehrheit der rund 20 Millionen Exponate zerstört hat. Ein Feuerwehrmann berichtete der Presse, dass einige historische Objekte mit Hilfe der Museumsmitarbeiter in Sicherheit gebracht werden konnten. Gleichzeitig sprach er aber auch von großen Problemen bei den Löscharbeiten. So hätten beispielsweise einige Hydranten nicht funktioniert. Da sich der Brand außerhalb der Öffnungszeiten ereignete, wurde niemand verletzt. Zu den Ursachen gibt es bisher keine Informationen. Brasiliens Präsident Michel Temer zeigte sich bestürzt: „Zweihundert Jahre Arbeit, Untersuchungen und Wissen sind verloren.“

Das 1818 von König Johann VI. von Portugal gegründete Nationalmuseum beherbergt eine geologische, botanische, paläontologische und archäologische Sammlung und gilt als eines der wichtigsten Ausstellungshäuser Südamerikas. Neben Exponaten aus der Region, darunter zahlreichen Fossilien und dem über 5.000 Kilogramm schweren Bendegó-Meteorit, verfügt das Museum auch über ägyptische Mumien, griechische Statuen und etruskische Artefakte. Außerdem befindet sich dort eine bedeutende Bibliothek mit rund einer halben Million Bänden und etwa 2.500 seltenen Büchern. Seit 1892 war das Museum im St. Christophorus Palast, der ehemaligen königlichen Residenz, im Stadtteil Sao Cristóvao untergebracht. Seit 1983 zählt dieser Bau zum Nationalen Kulturerbe.

Dem ältesten Museum des Landes wird nun von vielen Seiten Unterstützung zugesagt. Der Bürgermeister von Rio, Marcelo Crivella, rief das gesamte Land zum Wiederaufbau des Museums auf. „Es ist eine nationale Verpflichtung, es aus der Asche wiederaufzubauen“, sagte er. Vizedirektor Luiz Fernando Dias Duarte übt dagegen harsche Kritik an der Regierung: „Jeder will jetzt Unterstützung bekunden. Wir hatten nie angemessene Unterstützung.“ Das Museum sei seit Jahren chronisch unterfinanziert gewesen. Nur mit Hilfe von Crowdfunding-Initiativen konnten die nötigsten Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Betriebes umgesetzt werden. Erst kurz zuvor hatte sich das Museum mit der staatlichen Bank BNDES auf die Finanzierung eines Projektes geeinigt, das dringend nötige Brandschutzmaßnahmen ermöglichen sollte. „Das ist wirklich eine furchtbare Ironie“, kommentierte Duarte dieses Debakel.

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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