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Nina Canell im Kunstmuseum St. Gallen

Im Kunstmuseum St. Gallen „atmet“ seit vergangener Woche hörbar und sichtbar eine blaue Kunststoffkugel, in einem anderen Raum erklingt, nur ab und zu und völlig willkürlich, das Geräusch eines fallenden Tropfens. Verantwortlich dafür ist die Schwedin Nina Canell, der das Schweizer Haus unter dem Titel „Reflexologies“ eine eigene Ausstellung widmet. Kuratorin Nadia Veronese zeigt darin sowohl skulpturale Objektkunst, als auch einige Druckgrafiken und eine Videoarbeit. Die 1979 in Växjö geborene Künstlerin hat zudem einige neue Arbeiten für St. Gallen geschaffen. Die „atmende“ Kugel ist Teil der in Zusammenarbeit mit Robin Watkins entwickelten Installation „Reflexologies“. Sie besteht aus einer Druckprüfmaschine, die dank einer speziellen Programmierung die eingelegte luftgefüllte Kunststoffkugel durch den Messvorgang zum Leben zu erwecken scheint. In solchen teils komplexen, teils simplen Installationen hinterfragt Nina Canell unsere Alltagserfahrung auf ebenso ernsthafte wie augenzwinkernde Weise.

Für viele ihrer Arbeiten greift Nina Canell auf Fundstücke und gebrauchte Gegenstände zurück und überführt diese in skulpturale Arrangements, so auch für „Brief Syllable (Skewed)“. Dabei handelt es sich um das recycelte Teilstück eines Tiefseedatenkabels, dessen unscheinbare gelbe Kunststoffhülle erst im Querschnitt eine ausgeklügelt organisierte, grafische Anordnung von metallenen Leiterelementen, Isolationsmaterial und Armierung, alles ummantelt von einer korrosionsbeständigen Schutzhülle, offenbart. Solche Werke rufen eine Ahnung von gespeichertem Wissen hervor und rekurrieren gleichzeitig auf den unsichtbaren, immateriellen Datentransfer. Sie belegen Canells Interesse für technische Errungenschaften, physikalische Eigenschaften und deren nicht wahrnehmbare Prozesse. In der Installation „Gum Shelves“ wird sich der in eine rechteckige Form gegossene Mastix, ein aus der Wilden Pistazie gewonnenes zähflüssiges Harz, über die Dauer der Hängung je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit langsam aber zusehends der Schwerkraft hingeben.

Die Ausstellung „Nina Canell – Reflexologies“ läuft bis zum 25. November. Das Kunstmuseum St. Gallen hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, mittwochs zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 12 Franken, ermäßigt 6 Franken. Der Katalog erscheint im Herbst.

Kunstmuseum St. Gallen
Museumsstraße 32
CH-9000 St. Gallen

Telefon: +41 (0)71 – 242 06 71
Telefax: +41 (0)71 – 242 06 72

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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Veranstaltung vom:


25.08.2018, Nina Canell - Reflexologies

Bei:


Kunstmuseum St. Gallen

Künstler:

Nina Canell








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