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Das Geheimnis der Farbe

Louis Licherie, Flucht nach Ägypten

Die Residenzgalerie in Salzburg begleitet die Festspiele mit einer Schau zur Herstellung eines Bildes. Unter dem Titel „Ultramarin & Muschelgold“ wird der Besucher in die teils gefährliche Welt der Farbe geführt, in der etwa Ultramarin als „Diamant aller Farben“ bezeichnet wird. Das gefährliche Bleiweiß forderte das Leben so mancher Künstler. Der vorgestellte Zeitraum geht vom 16. bis zum 19. Jahrhundert. Das mühevolle und oft gesundheitsschädigende Anreiben der Farben oblag den Lehrlingen. Künstler und ihre Werkstätten experimentierten mit ihren Malmitteln, übernahmen und erfanden Rezepturen, die auch oft kennzeichnend für ihre Kunst wurden. Eine besonders wertvolle und für viele unerschwingliche Farbe war das aus Persien importierte und mühsam herzustellende Ultramarin aus geriebenem Lapislazuli. Bereits im 16. Jahrhundert wurden die besten Sorten mit Gold aufgewogen. Das Zentrum der Schau bildet ein Spektrum von Pigmenten, die aus unterschiedlichen Mineralien und Pflanzen gewonnen werden.

Mit Hilfe von Exponaten aus der ständigen Sammlung der Residenzgalerie wird zum einen der Entstehungsprozess eines Kunstwerks veranschaulicht, zum anderen erlauben sie einen Einblick in die Rezepturen der Maler. Besondere Werkspuren werden durch fotografische Detailaufnahmen betont. So lassen sich deutliche Zeichen von Malerwerkzeugen oder auch „Pentimenti“, die Korrekturen eines Malers noch während des Arbeitsprozesses, etwa in Aelbert Cuyps Gemälde „Weide mit Kühen und Hirten“. Bis in das 16. Jahrhundert war vorwiegend Holz der Malgrund, der schließlich von der Leinwand verdrängt wurde. Zu den besonderen Bildträgern gehören Schiefer und Kupfer. Rembrandt malte zum Beispiel die um 1629/30 datierte „Betende alte Frau“ auf dem rötlichen Metall. Die Grundierung mit Gold erlaubt, dass das Rot des Kopftuchs einen besonderen Glanz erhält.

Je nach Maltechnik nutzten Künstler unterschiedliche Pinsel, um bestimmte Effekte zu erzielen. So kennzeichnet etwa Federico Baroccis Selbstbildnis um 1600 die bewegte Pinselführung in der weißen Halskrause. In der Detailansicht des Auges des Künstlers schimmern auch noch Spuren des Pinsels hervor. Auffallend aber ist der gewagte Einsatz von Rot als eine Art obere Kontur für das Auge, das den Blick intensiver wirken lässt. Ein Beispiel für den kostbaren Einsatz des Ultramarins bietet Louis Licheries „Flucht nach Ägypten“ aus dem 17. Jahrhundert. Die Himmelskönigin Maria ist hier in das kostbare Blau ihres Mantels gehüllt.

Die Ausstellung „Ultramarin & Muschelgold. Wie die Bilder gemacht wurden“ läuft bis zum 26. November. Die Residenzgalerie hat täglich außer dienstags von 10 bis 17 Uhr, im August jeden Tag und mittwochs zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Der begleitende Katalog kostet im Museumsshop 16,90 Euro.

Residenzgalerie Salzburg
Residenzplatz 1
A-5020 Salzburg

Telefon: +43 (0)662 – 840 451 0
Telefax: +43 (0)662 – 840 451 16


07.08.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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08.06.2018, Ultramarin & Muschelgold. Wie die Bilder gemacht wurden

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Louis Licherie, Flucht nach Ägypten
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Rembrandt, Betende alte Frau, um 1629/30
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