Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 22.10.2019 Sonderauktion: Sammlung Rudolf Neumeister

© Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Anzeige

spring swing, 2012 / Heinz Mack

spring swing, 2012 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874  / Hans Thoma

Im Park von Schloss Mainberg bei Schweinfurt, 1874 / Hans Thoma
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

Amazone, nach 1906 / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Miloš Urbásek in Düren

Im Leopold-Hoesch-Museum in Düren ist derzeit die Ausstellung „Miloš Urbásek. Malerei. Eine Position der tschechischen Nachkriegsavantgarde“ zu sehen. Der Kulturjournalist Hans-Peter Riese, Kurator der Werkschau, präsentiert darin in Zusammenarbeit mit der Hubertus Schoeller Stiftung Urbáseks Gemälde aus den 1960er bis 1980er Jahren. Anlass ist der dreißigste Todestag des im Alter von nur 55 Jahren verstorbenen Künstlers.

Miloš Urbásek zählt zu den ersten Künstlern in der Slowakei, die sich in ihrem Werk mit der geometrischen Abstraktion beschäftigten. Eine Besonderheit seiner Arbeiten ist, dass bei der Auseinandersetzung mit konstruktivistischen Problemen stets eine spezifisch malerische Handschrift deutlich erkennbar bleibt. Selbst Bilder, die er mit einer Schablone hergestellt hat, vor allem typografisch inspirierte Buchstaben- und Zahlenkompositionen, zeigen Unregelmäßigkeiten, die auf die Betonung des Malerischen hinweisen. In seinem Spätwerk kehrte Urbásek dann auch immer stärker zu einer reinen Malerei zurück. Der Künstler erprobte in einem großen Zyklus von Ölkreidezeichnungen einen informellen Duktus, dem er anfangs noch eine rationale Linienstruktur zugrunde legte. Ebenso finden sich zahlreiche Farbfeldkompositionen, die sowohl an Josef Albers als auch an Mark Rothko oder Günther Förg denken lassen.

Miloš Urbásek wurde 1932 im tschechischen Ostrava geboren. Bevor er von 1958 bis 1964 an der Kunsthochschule in Bratislava studierte, hatte er als Flugzeugnavigator gearbeitet. Obwohl Urbásek die meiste Zeit seines Lebens in der Slowakei verbrachte, war er mit den Künstlern seiner Generation in Prag gut vernetzt und gehörte somit zum engeren Kern einer jungen Avantgarde, die sich nach dem Krieg von den in der bildenden Kunst vorherrschenden Tendenzen einer surrealistischen und narrativen Tradition befreite. Zu dieser Gruppe gehörten neben Zdenek Sýkora auch Karel Malich, Jan Kubicek oder Jirí Kolár. 1960 rief Urbásek gemeinsam mit Eduard Ovcácek in Bratislava die Ausstellungsreihe „Konfrontation“ ins Leben, über die er neue Techniken aus der strukturalistischen Malerei und Druckgrafik in die slowakische Kunst einführte. Zahlreiche Studienreisen und Ausstellungen führten ihn seit 1964 wiederholt nach Frankreich, Italien und Holland. Mitte der 1960er Jahre arbeitete er einige Monate im heutigen Essener Stadtteil Kettwig. Einen Stipendenaufenthalt der Ford Foundation in den USA konnte er dagegen 1969 aufgrund behördlichen Widerstands nicht antreten. Miloš Urbásek verstarb 1988 im slowakischen Drábsko.

Die Ausstellung „Miloš Urbásek. Malerei. Eine Position der tschechischen Nachkriegsavantgarde“ läuft bis zum 11. November. Das Leopold-Hoesch-Museum hat dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet, donnerstags zusätzlich bis 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren
Hoeschplatz 1
D-52349 Düren

Telefon: +49 (0)2421 – 25 25 61
Telefax: +49 (0)2421 – 25 180 25 60

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


19.05.2018, Miloš Urbásek. Malerei - Eine Position der tschechischen Nachkriegsavantgarde

Bei:


Leopold-Hoesch-Museum

Künstler:

Miloš Urbásek








News vom 15.10.2019

Una Hepburn gleich doppelt in Lübeck

Una Hepburn gleich doppelt in Lübeck

Caravaggio und Bernini: Das Melodrama des Frühbarock in Wien

Caravaggio und Bernini: Das Melodrama des Frühbarock in Wien

Ettore Spalletti ist tot

Ettore Spalletti ist tot

Jutta Koether in Mönchengladbach

Jutta Koether in Mönchengladbach

News vom 14.10.2019

Wolfsburger Kunstpreis für Birgit Brenner

Wolfsburger Kunstpreis für Birgit Brenner

Künstlerinnen vor 1919 in Berlin

Künstlerinnen vor 1919 in Berlin

John Giorno gestorben

John Giorno gestorben

Eike Schmidt bleibt Direktor der Uffizien

Eike Schmidt bleibt Direktor der Uffizien

Herman de Vries in Altenburg

Herman de Vries in Altenburg

News vom 11.10.2019

Krasner-Retrospektive in der Schirn

Krasner-Retrospektive in der Schirn

Dresden erinnert an die letzte Kunstausstellung der DDR

Dresden erinnert an die letzte Kunstausstellung der DDR

Szerafina Schiesser erhält Hiscox Kunstpreis

Szerafina Schiesser erhält Hiscox Kunstpreis

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Neumeister Münchener Kunstauktionshaus - Max Liebermann, Der Nutzgarten in Wannsee nach Nordosten, wohl 1920

Sammlung Rudolf Neumeister - 800 Kunstwerke in drei Tagen
Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Van Ham Kunstauktionen - Justine Otto, Falscher Hase, 2012

Es regnete Rekorde
Van Ham Kunstauktionen

Galerie Frank Fluegel - RAQIB SHAW – CARRACCI BACCHUS, 2019

RAQIB SHAW – CARRACCI BACCHUS, 2019 neue Edition erschienen
Galerie Frank Fluegel





Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce