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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

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Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

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In Tübingen werden Körper zu Kunst

Ab morgen lässt die Kunsthalle Tübingen unter dem Titel „Almost Alive“ knapp 50 Jahre hyperrealistische Skulptur in der Kunst Revue passieren. Der Wunsch, ein möglichst realistisches Abbild des Menschen zu schaffen, reicht bis in die Antike zurück. So haben Künstler im Verlauf der gesamten Kulturgeschichte Techniken entwickelt, um den menschlichen Körper so naturgetreu wie möglich zu erfassen. Während illusionistische Skulpturen früherer Jahrhunderte noch als Symbolfiguren auf religiöse, aristokratische und historische Inhalte verweisen, kommen seit Mitte des 20. Jahrhunderts der Mensch und seine Individualität in den Blick. Mit etwa 30 Arbeiten von Zharko Basheski, Berlinde de Bruyckere, Maurizio Cattelan, Brian Booth Craig, John Davies, John De Andrea, Keith Edmier, Carole A. Feuerman, Daniel Firman, Robert Graham, Mathilde ter Heijne, Sam Jinks, Peter Land, Tony Matelli, Ron Mueck, Evan Penny, Patricia Piccinini, Jamie Salmon, Gregor Schneider, George Segal und Marc Sijan zeigen die Kuratoren Nicole Fritz und Otto Letze diese Entwicklung und deren wichtigste Motive auf.

Am Beginn stehen die Pioniere der Gattung. Dazu zählt etwa Duane Hanson, der mit seinem „Bodybuilder“ eine typische in den Alltag eingebettete Charakterdarstellung liefert. Dieser ersten Generation dienten häufig direkte Körperabformungen als Grundlage, die dann jüngere Künstler wie Xavier Veilhan oder Juan Muñoz auch gerne mit kunsthistorischen Gattungen, beispielsweise einem Reiterstandbild, kontrastieren. Mit dem „Body Turn“ der 1990er Jahre wurde der Körper mehr und mehr zu einem emotionalen Resonanzraum. Gleichzeitig entwickelte sich mit der Darstellung fragmentierter Körper, etwa Robert Gobers unbetitelter Skulptur von einem aus der Wand ragenden abgeschnittenen Bein, eine Gegenbewegung zum idealen Körperbild in den Medien. Heute interessiert die Vertreter des Hyperrealismus vor allem die teils erschreckende Verschmelzung von Körper und Maschinen. Exemplarisch lenkt Marie-Eve Levasseurs Foto „i’ve got you under my skin (or the anthropotechnoromantic infiltration)“ von einer Hand mit einem fleischfarbenen Haut-Handy den Blick auf dieses Phänomen.

Die Ausstellung „Almost Alive. Hyperrealistische Skulptur in der Kunst“ läuft vom 21. Juli bis zum 21. Oktober. Die Kunsthalle Tübingen hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, donnerstags bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er frei. Zur Ausstellung erscheint im Hirmer Verlag ein Katalog für 29,90 Euro.

Kunsthalle Tübingen
Philosophenweg 76
D-72076 Tübingen

Telefon: +49 (0)7071 – 96 910
Telefax: +49 (0)7071 – 96 91 33

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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