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Ulm widmet sich dem Jahr 1968 an der HfG

Studenten und Dozenten der HfG demonstrieren vor dem Stuttgarter Landtag für den Erhalt der HfG

Das Archiv der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm zeigt ab dem Wochenende die Ausstellung „Wir demonstrieren! linksbündig bis zum schluss. Hochschule für Gestaltung Ulm 1968“. In den ehemaligen Unterrichtsräumen setzt sich die Schau mit der Geschichte der HfG, ihrer Bedeutung und vor allem mit ihrer Schließung im Jahr 1968 auseinander. Nach dem Vorbild des Bauhauses in Dessau war die HfG 1953 gegründet worden. Walter Gropius eröffnete 1955 die Schulgebäude auf dem Kuhberg. Josef Albers, Otl Aicher und Max Bill, um nur einige der bis heute bekannten Namen zu nennen, unterrichteten die Studenten. Bereits 1968 wurde sie jedoch endgültig wieder geschlossen.

Nach einem einjährigen Grundstudium bildeten sich die Studenten an der HfG in den Fachgebieten Gestalter für Produktgestaltung, Visuelle Kommunikation, Industrielles Bauen, Information und später auch Film weiter. Mit diesem Konzept wurden die Lehrmethoden und -inhalte des künftigen Berufsbildes Design entwickelt. Die Dozenten der HfG und ihre Studenten prägten das Bild der BRD maßgeblich mit, beispielsweise mit ihren Entwürfen für die Audiogeräte der Firma Braun, das Corporate Design der Lufthansa oder die Züge der Hamburger Hochbahn. Und nicht zu vergessen der „Ulmer Hocker“, ein universales Wohn- und Schulmöbel. Sie wollten eine neue Welt mit sozialer Gerechtigkeit und guten Lebensbedingungen in einer gut gestalteten Umgebung für alle schaffen.

Die Gründe, aber auch die Meinungen zur Schließung der HfG sind bis heute vielfältig. Im Jahr 1968 wurde die junge Bundesrepublik nicht nur von den Studentenunruhen erschüttert. Zum ersten Mal seit Beginn des Wirtschaftswunders stagnierte auch die wirtschaftliche Entwicklung. Gleichzeitig begann eine Diskussion über die Rolle des Industriedesigns in der modernen Überflussgesellschaft. All dies machte sich auch in der HfG bemerkbar. Nach und nach strichen der Bund, das Land Baden-Württemberg und die tragende Stiftung der Schule die Gelder, ein Prozess, der durch die von Beginn an bestehenden häufigen internen Streitigkeiten um die pädagogische Ausrichtung sicherlich begünstigt wurde. Mehrere Rettungsversuche blieben ohne Erfolg.

Die Ausstellung „Wir demonstrieren! linksbündig bis zum schluss. Hochschule für Gestaltung Ulm 1968“ ist vom 14. Juli bis zum 4. November zu sehen. Das Studio HfG hat dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr, donnerstags von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 4,50 Euro, ermäßigt 3,50 Euro, an jedem ersten Freitag im Monat ist er frei.

Studio HfG – HfG Archiv Ulm
Am Hochsträß 8
D-89081 Ulm

Telefon: +49 (0)731 – 161 4370
Telefax: +49 (0)731 – 161 4373

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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Veranstaltung vom:


14.07.2018, Wie demonstrieren! - [linksbündig bis zum schluss]. Hochschule für Gestaltung Ulm 1968

Bei:


Museum Ulm

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Studenten und Dozenten der
 HfG demonstrieren vor dem Stuttgarter Landtag für den Erhalt der HfG
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