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Anna Daucíková erhält den Kunstpreis der Schering Stiftung

Der Kunstpreis der Schering Stiftung 2018 geht an Anna Daucíková

Die Schering Stiftung und die KW Institute for Contemporary Art in Berlin zeichnen Anna Daucíková mit ihrem Kunstpreis aus. Aus 15 internationalen Kandidaten, die von einer internationalen Gruppe an Kuratoren vorgeschlagen wurden, entschied sich die Jury für die slowakische Künstlerin. „In der Arbeit von Anna Daucíková verbinden sich auf innovative Weise Überlegungen zur Rolle und Bedeutung der gestalterischen Moderne in der osteuropäischen Gesellschaft mit Identitätsfragen. Im unterschiedslosen Übergang von Fiktion zu historischen Fakten, die auf Archivarbeit basieren, wird bewusst eine neue Form von Geschichtsschreibung praktiziert, die stereotype Vorstellungen unterwandert. Dabei reflektiert Daucíková stets die Erzählung im Zerrspiegel persönlicher Erfahrungen. Anna Daucíková verleiht dieser Art der Verschränkung von erlebter und erzählter Geschichte mit einer einzigartigen künstlerischen Sprache Ausdruck, die mit dieser Auszeichnung erstmals in einer größeren Werkschau präsentiert und gewürdigt wird“, begründete die Jury ihr Urteil.

Anna Daucíková wurde 1950 in Bratislava geboren. Sie studierte bei Václav Cigler, der das Institut für Glasdesign an der Academy of Fine Arts and Design in Bratislava leitete. Nach ihrem Abschluss im Jahr 1978 zog sie nach Moskau, wo sie offiziell als Glasbläserin und Malerin tätig war, im Verborgenen aber auch an konzeptuellen Werken, ersten Videos und Fotografien arbeitete. 1991 kehrte Daucíková nach Bratislava zurück und war Mitbegründerin des feministischen Queer-Magazins „Aspekt“. Seither arbeitet sie zunehmend performativ und mit dem Medium Video. Zudem setzt sie sich für die Rechte der LGBTQ-Gemeinschaft in der Slowakei ein.

Daucíkovás Kunst wurde international ausgestellt, darunter 2018 im Neubauer Collegium for Culture and Society in Chicago, 2017 auf der Documenta 14 in Athen und Kassel, 2015 auf der Kyiv Biennale sowie 2014 im Rahmen der Manifesta 10 in St. Petersburg. Zuvor waren ihre Arbeiten 2009 in den Gruppenausstellungen „Gender Check – Rollenbilder in der Kunst Osteuropas“ in der Nationalen Kunstgalerie Zacheta Warschau und im Museum moderner Kunst in Wien sowie bei „Ars Homo Erotica“, die 2010 im Nationalmuseum Warschau stattfand, zu sehen.

Der Kunstpreis der Schering Stiftung wird alle zwei Jahre vergeben, ist mit einer Geldprämie von 10.000 Euro, einer Einzelausstellung in den KW, für die eine neue Arbeit geschaffen wird, sowie mit einem Katalog zur Ausstellung dotiert. Er richtet sich an internationale Künstler, die als eine der wichtigsten Neuentdeckungen der letzten Jahre im Bereich der bildenden Kunst gelten und deren Werk einen herausragenden, eigenständigen künstlerischen Ansatz aufweist. Die Einzelausstellung von Anna Daucíková in den KW Institute for Contemporary Art Berlin wird von Anna Gritz kuratiert und Ende Mai 2019 eröffnet.


06.07.2018

Quelle: Kunstmark.com/Maria Schabel

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