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Bauzuschuss für zwei Hamburger Museen

Das Jenisch Haus in Hamburg

Der Bund unterstützt die Stiftung Historische Museen Hamburg mit 18 Millionen Euro. Das beschloss der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags. Für die bauliche und inhaltliche Neugestaltung fließen zehn Millionen an das Museum der Arbeit und die restlichen acht Millionen zum Jenisch Haus. Die Gesamtkosten für die Sanierung und Modernisierung beider Häuser ist mit 36 Millionen Euro veranschlagt. Die Freie Hansestadt Hamburg will die benötigten 18 Millionen Euro einwerben.

Die geplanten Bauarbeiten für das Jenisch Haus im gleichnamigen Park umfassen die denkmalgerechte Ertüchtigung des Gebäudes und die Herstellung von behindertengerechten Zugangsmöglichkeiten sowie die Überarbeitung der Dauerausstellung. Letztere soll die Bedeutung des Hamburger Bürgertums als eine der wichtigsten gesellschaftlichen Einflussgrößen Deutschlands und Europas verdeutlichen, so die Mitteilung der Stiftung. Das Jenisch Haus ließ der Hamburger Kauffmann Martin Johan Jenisch d.J. zwischen 1831 und 1834 nach Entwürfen von Franz Gustav Forsmann und Karl Friedrich Schinkel im klassizistischen Stil bauen. Dieser ehemalige Landsitz mit drei Stockwerken und goldfarbenen Brüstungen an Fenstern, Balkon und Belvedere zählt zu den schönsten historischen Gebäuden Hamburgs. Das Museum zeigt neben mehreren repräsentativen Sälen, Gemälden, Mobiliar und Skulpturen aus dem Empire und Biedermeier auch Sonderausstellungen zur Kunst- und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts.

Das Museum der Arbeit im ehemaligen denkmalgeschützte Fabrikensemble der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie von 1871 will seine Dauerausstellung überarbeiten. Integriert werden sollen aktuelle Bezüge zur Digitalisierung und Globalisierung. Die Neuerungen werden künftig mit modernen Präsentationsformen und Vermittlungsformaten vermittelt.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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