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Schadensersatz von Helge Achenbach reduziert

Im Berufungsverfahren um die Schadensersatzforderungen der Albrecht-Erben gegen Helge Achenbach hat das Oberlandesgericht Düsseldorf heute sein Urteil gefällt und die Summe um gut 2,6 Millionen Euro reduziert. Dennoch muss der ehemalige Kunstberater immer noch 16,1 Millionen Euro aufbringen und an die Witwe und Nachkommen des 2012 verstorbenen Berthold Albrecht zahlen. Nach den Ausführungen des Senats hafte der Beklagte den Albrecht-Erben unter anderem wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung und wegen Betrugs auf Schadensersatz. Seit 2010 hatte Achenbach seinen Kunden Albrecht beim Kauf von Kunst und Oldtimern durch versteckte Preisaufschläge betrogen. Dabei habe er das „tiefe unumstößliche Vertrauen enttäuscht“, das die Freundschaft der beiden geprägt hat, befand das Gericht.

Das Landgericht Düsseldorf hatte 66jährigen im April 2017 zur Zahlung von 18,7 Millionen Euro verurteilt, wogegen der einst bekannteste deutsche Kunstberater Berufung eingelegt hat. Jetzt ist das Gericht hinter den Forderungen der Albrecht-Erben zurückgeblieben. Schon im Verhandlungstermin Mitte Mai hatten sie nach Hinweisen des Senats bereits einen Teil ihrer Schadensersatzforderungen fallengelassen und die Klage bezüglich der Werke „Mutter und Sohn“ von Ernst Ludwig Kirchner und „Maria“ von Gerhard Richter in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro zurückgenommen. Bei einigen weiteren Kunstobjekten und Fahrzeugen konnte der Senat entweder eine Täuschung oder eine Preismanipulation nicht feststellen, teilweise waren rechnerische Abzüge zu machen. So war auch bei dem Ankauf der Skulpturengruppe „Esquina Positiva“ von Juan Muñoz eine Manipulation der Rechnung nicht feststellbar.

Wegen des Betrugs war Helge Achenbach 2015 vom Landgericht Essen zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Anfang Juni wurde er vorzeitig zur Bewährung aus der Haft entlassen. Ob er den Schadensersatz jemals aufbringen wird, ist fraglich. Denn infolge des Skandals gingen seine Firmen insolvent. Sein Bestand an Kunstobjekten wurde im Zuge des Insolvenzverfahrens bei Van Ham in Köln für insgesamt 11,65 Millionen Euro versteigert – weit unter Wert, wie Achenbach selbst meint.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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