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Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Vor allem die Kunstwerke aus dem Nachlass Kardinal Meisners beflügelten die Auktion mit Alter und Neuerer Kunst bei Lempertz in Köln

Schlicht, aber „Oho“!



Maestro di Tobia, Klappaltar mit thronender Madonna

Maestro di Tobia, Klappaltar mit thronender Madonna

Geruhsam ging es in der Auktion mit Alter Kunst bei Lempertz in Köln los. Eine kleine Pietà, von einem unbekannten niederländischen Meister um 1440/50 noch auf Goldgrund gemalt, platzierte sich taxkonform bei 8.000 Euro. Doch schon beim zweiten Los ließen die Sammler nicht locker. Denn da trat ein mittelalterlicher Klappaltar aus der ehemaligen Sammlung des 2017 verstorbenen Kölner Kardinals Joachim Meisner an. Geschaffen hat ihn der zwischen 1345 und 1370 in Florenz tätige Maestro di Tobia für die private Andacht und die thronende Madonna mit zwei Engeln hinterfangen, die ein prächtiges rotes Ehrentuch halten. Im Vergleich mit der monumentalen Gottesmutter wirken die zwei begleitenden männlichen Heiligen geradezu zierlich. Oberhalb dieser zentralen Szene erscheint Christus in einem Dreipass. Die Seitenflügel zieren in einem doppelten Register einmal eine Szene der Verkündigung, zwei weitere Heilige und die Kreuzigung Jesu mit Maria und Johannes. Das Trecentowerk war international begehrt und konnte mit einem Zuschlag bei 400.000 Euro den Schätzwert beinahe vervierfachen.


Die Erfolgswelle war nun in Schwung gekommen und trug die Euphorie der Bieter weiter, die kurz danach bei einem jungen Mann mit Hut kulminierte. Joos van Cleve zeigt ihn in seinem Portrait von 1509 ernst und in schlichter Kleidung. Die einfache Eleganz und Zurückhaltung der Malerei auf Holz aber war es wohl, die das Auktionspodium bei Lempertz in Kaufwut versetzte. Das wilde Ringen um den fast schüchtern wirkenden Jüngling kurbelte seinen Preis von 100.000 Euro auf berauschende 530.000 Euro empor. Nach so starker Aufregung beruhigte das sommerliche Zirpen der Zikaden, die Francesco Guardis venezianisches „Capriccio con arco rovinato e mura di paese“ aus der Zeit um 1770/75 untermalen könnten. Der ruinöse Bogen, überwuchert von Pflanzen, unterstützt diesen Eindruck. Die kleine Leinwand ging für hübsche 190.000 Euro an einen deutschen Sammler (Taxe 180.000 bis 200.000 EUR).

Die Versteigerung der Alten Kunst fuhr mit einer losbezogenen Zuschlagsquote von 54,7 Prozent keinen überragenden, aber durchaus guten Wert ein. Einen Bogen machten die Sammler dabei allerdings um die Zeichnungsabteilung: Hier nahmen sie nur vier der insgesamt 24 Positionen mit. Daher entfällt auf die Gemälde eine höhere Zuschlagsquote von 58,2 Prozent. Den besten Wert heimsten mit 62,5 Prozent überraschenderweise die Skulpturen ein, die sonst eher schwergängig sind. Insgesamt nahm Lempertz am 16. Mai brutto gut 5,3 Millionen Euro ein. Es hätten noch ein paar hunderttausend Euro mehr sein können, wenn nicht etwa der in den Himmel blickende „Heilige Franz von Paola“ des Venezianers Giovanni Battista Piazzetta (Taxe 80.000 bis 90.000 EUR) oder Giovanni Antonio Guardis etwas teigiges Bildnis „Ferdinand VI. von Spanien“ liegengeblieben wären (Taxe 90.000 bis 100.000 EUR).

Bordell mit Musikern

Erfolgreicher als sein venezianischer Kollege Piazzetta war der spanische Meister Jusepe de Ribera mit seiner Version des heiligen Franz von Paola um 1640, die die Zielgerade bei 110.000 Euro überquerte (Taxe 100.000 bis 140.000 EUR). Exakt die Hälfte erwirtschaftete die Wiedergabe des Humanisten Philipp Melanchthon aus der Werkstatt Lucas Cranachs d.J. von 1561, die somit um 5.000 Euro unterhalb des Wunschwerts von mindestens 60.000 Euro blieb. Reges Interesse bildete sich bei Matthys Naiveus auf die Personen konzentrierter Darstellung der „Heiligen Familie“ von 1679, die keine typischen religiösen Attribute vorweist und daher auch als profanes Familienbild gelesen werden kann. Mit ihrem ausgesuchten Licht- und Schattenspiel schnellten hier die Gebote von 18.000 Euro auf 40.000 Euro.

Selbstsicher und wohlhabend war der Herr, den Jan de Baen 1678 ins Bild rückte. Raumgreifend sitzt der in schwarze Seide gekleidete Herr mit weißem Kragen in einem Zimmer. Seine angewinkelten Arme dreht er nach außen und lehnt sich gegen den Tisch, den ein kostbarer weinroter Teppich mit Blumenmuster bedeckt. Die vortrefflich gemalte Stofflichkeit der Materialien faszinierte zu 15.000 Euro (Taxe 6.000 bis 7.000 EUR). Bei Michiel van Mierevelts älterem Herrn mit Bart und schütterem Haar entdeckte die Kundschaft ebenso die malerischen Qualitäten und hoben den Wert des realistischen Bildnisses von gleicher Basis auf 8.500 Euro. „Sex sells“ – das bewahrheitete sich letztlich auch bei dem Gemälde einer barbusigen Musiker- und Sängerrunde, die Lumen van Portengen als Bordellszene verewigte und für 24.000 Euro nun ein neues Heim beglückt (Taxe 25.000 bis 30.000 EUR).

Weltlandschaft mit mehrfachem Lot

Erfolgreich präsentierte sich die ruhige, silbrig-graue Atmosphäre in Simon de Vliegers „Ankernden Schiffen vor einem Deich“, die ein Bewunderer erst bei 72.000 Euro mitnehmen konnte (Taxe 50.000 bis 60.000 EUR). Die obere Spitze des Schätzpreises strebte Pierre Patel d.Ä. mit seiner hochbarocken „Landschaft mit der Flucht nach Ägypten“ von 1657 mit 150.000 Euro an. Etwas tiefere Preisambitionen hatte Jacob Salomonsz van Ruysdael mit seiner „Baumreichen Landschaft mit Hirten und Tieren“, die zufrieden mit 46.000 Euro von dannen zog (Taxe 45.000 bis 55.000 EUR), ebenso Jan Coelenbier mit seiner weiten Ebene, in der sich mittig ein Hügel mit Windmühle erhebt, bei 5.000 Euro (Taxe 7.000 bis 8.000 EUR). Auch eine weite Landschaft mit Jagdgesellschaft in leuchtenden Farben von Jan Breughel d.J. lief mit 36.000 Euro etwas untertourig (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR), während die um biblische Simultanszenen von Lot und seinen Töchtern angereicherte Weltlandschaft von Hieronymus Francken III. leicht auf 21.000 Euro zulegte (Taxe 18.000 bis 20.000 EUR).

Louis de Caullerys fantasievoll gestaltete Ansicht eines ausladenden Hafenbeckens mit Fischern und Gott Neptun im Vordergrund freute sich über 32.000 Euro (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). Abraham de Verwers Segelschiffe vor einer Bucht ankerten unter bewölktem Himmel taxgerecht bei 8.000 Euro. Reinier Nooms, genannt Zeeman, brachte etwas Exotik in die Marinemalerei und verfrachtete seine Schiffe vor die nordafrikanische Küste, was sich in 22.000 Euro neiderschlug (Taxe 22.000 bis 24.000 EUR). Sein Kollege Pieter Coopse ließ einige Fischerboote bei arg unruhigem Wellengang für 10.500 Euro auf die bewegte See ausfahren (Taxe 10.000 bis 14.000 EUR).

Reich gedeckte Tische

Zahlreich war die Auktion mit Stillleben bestückt und hätte hier auch das teuerste Objekt des Tages hervorbringen sollen. Doch Johannes Bosschaerts barockes Blumengesteck mit Eidechse ging schon für 160.000 Euro an einen deutschen Sammler und belegt damit hinter den Überfliegern nur noch den vierter Rang auf der Ergebnisliste (Taxe 200.000 bis 250.000 EUR). Nur 10.000 Euro günstiger waren Juan van der Hamen y Leóns saftige „Äpfel, Quitten, Pflaumen und Kirschen in einem Weidenkorb“ (Taxe 120.000 bis 160.000 EUR). Mit 70.000 Euro respektierte Andrea Belvederes prächtiges und dramatisches Blumenstilleben in freier Natur die untere Schätzgrenze. Eine auf Rot und Weiß konzentrierte Farbigkeit kennzeichnet die Blüten in David Cornelisz de Heems Blumenstrauß in einer Glasvase aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, der schon bei 35.000 Euro einen Abnehmer fand (Taxe 40.000 bis 50.000 EUR).

Opulenter war Barend van der Meers Früchtestillleben mit einem Römer, Eichhörnchen und einigen Vögel auf einem Orientteppich von 1686 und mit 55.000 Euro auf teurer (Taxe 50.000 bis 60.000 EUR). Nach Blumen und Obst dürstet es dann doch nach Wein und salzigen Nahrungsmitteln! Für erhoffte 120.000 Euro wartet hiermit Gerrit Willemsz Heda im eleganten „Stillleben mit Hering, Römer, Wanli-Schale und einem Brot“ von 1646 auf (Taxe 100.000 bis 120.000 EUR). Bei Joris van Son mischen sich Krabbe, Fisch und Brot mit Trauben, Pfirsichen, Beeren, Orange und Zitrone für 36.000 Euro zu einer schmackhaften Einheit (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR).

Skulpturen

Teuerstes Werk bei den gut abgesetzten Skulpturen war der holzsichtige heilige Adrianus in eleganter Ritterrüstung aus der Werkstatt des im späten 15. Jahrhundert in Kleve tätigen Dries Holthuys für 41.000 Euro (Taxe 40.000 bis 50.000 EUR). Heftig umworben waren zwei Alabasterreliefs aus Nottingham um 1450: die „Verkündigung“ mit Maria, dem Erzengel Gabriel und Gottvater samt Sprachrohr kletterte auf 21.000 Euro (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR), die feiner ausgeführte „Anbetung der Könige“ gar auf 36.000 Euro (Taxe 20.000 bis 25.000 EUR). Eine wohl mitteldeutsche Schutzmantelmadonna des ausgehenden 15. Jahrhunderts mied die erwünschte Zielmarge um 10.000 Euro, als der Hamm bei 20.000 Euro fiel. Glücklicher verhielt es sich da bei dem etwas jüngeren mantelspendenden heiligen Martin aus dem flämischen Raum, der ein Portemonnaie um 13.000 Euro erleichterte (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Noch deutlicher war der Zuwachs für einen der beiden gekreuzigten Schächer aus Antwerpen um 1520/30, der mit Meisner-Provenienz von 6.000 Euro auf 21.000 Euro sprang. Und auch die kleinen französischen Elfenbeinreliefs aus dem 14. Jahrhundert blieben nicht unbeachtet, etwa die Madonna mit Johannes dem Täufer und der heiligen Katharina unter gotischen Bögen für 7.000 Euro (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR).

Kunst des 19. Jahrhunderts

Die Kunst des 19. Jahrhunderts setzte sich am 16. Mai mit gut 60 Prozent etwas besser ab, als die Werke aus älteren Zeiten. Nur ein Gemälde übersprang hier die Marke von 100.000 Euro: Jakob Philipp Hackerts idyllischer „Blick auf das Arnotal und Fiesole“ von 1804 bezirzte mit seiner friedlichen Atmosphäre einen deutschen Bieter, der den Preis mit 130.000 Euro beinahe verdoppelte (Taxe 70.000 bis 90.000 EUR). Hackerts ein Jahr später geschaffene, etwas kleinere lyrische „Ansicht von Maddaloni“ wanderte zum oberen Schätzpreis von 80.000 Euro ebenfalls in deutschen Privatbesitz. Mit einem Favoritenstatus war zudem die „Soubrette“ der Französin Eva Gonzalès angetreten. Doch trotz des schmalen Œuvres der früh verstorbenen Impressionistin schaffte sie bei 120.000 bis 140.000 Euro den Absprung nicht.

Sehnsucht nach dem Süden

Begehrt waren dagegen Ernst Fries’ „Wasserfälle von Tivoli mit dem Ponte Lupo sowie dem Vesta- und Sibyllentempel“. Die südliche warme Stimmung entstand wohl um 1830, da sie zwei datierten Gemälden aus seinem Werk ähnelt. Der hohe Horizont mit azurblauem Himmel liegt über einer rostroten Felsenpartie, die mit Bäumen und Büschen bewachsen ist. Ein Teil des Bildes ist in tiefe Schatten gelegt, so dass wohl eine abendliche Stunde vermutet werden darf. Das Gemälde verfünffachte mit 85.000 Euro seine Erwartung und geht nun in ein europäisches Museum. Der Italiensehnsucht waren damit Tür und Tor geöffnet. Sie schlug sich auch bei Carl Rottmanns „Morgensonne über dem Meer“ nieder, die von einem kühlen Blau und weißen Wolken definiert wird. Angetrieben von der hitzigen Schlacht um Fries, sicherte Rottmanns atmosphärisches Wetterbild seinem Verkäufer stattliche 75.000 Euro (Taxe 20.000 bis 25.000 EUR).

Vielleicht waren hier auch die Meisner-Provenienz und der gute Zweck hilfreich. Denn der Erlös der Werke aus der Sammlung des Kölner Kardinals fließt seiner Stiftung zu, die Kirchengemeinden im Erzbistum Köln sowie in Länder Mittel-, Ost- und Südeuropas unterstützt. Sie wird über Carl Gustav Carus’ „Tor bei einer gotischen Kirche im Mondschein“ ebenso frohlockt haben. Denn auch die Nachtszene gab nicht klein bei und forderte für ihren Besitz mit finalen 75.000 Euro etwas mehr als Doppelte. Im süditalienischen Raum bewegte sich Johann Rudolf Bühlmann, als er 1859 ein Panorama am Meer mit farbfrohem Sonnenuntergang samt hoch aufragendem Palmentrio auf die Leinwand bannte. Für die kleinformatige Arbeit nimmt die Meisner-Stiftung 6.500 Euro ein (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR). Bei Oswald Achenbachs „Romansicht mit der Engelsburg und einem Angler am Tiberufer“ in rotem abendlichem Licht musste sie sich dann mit den anvisierten 17.000 Euro zufriedengeben.

Auch bei Vincenzo Giovannini hatte sich das Parkett schon wieder beruhigt und gönnte seinem Blick ins antike „Forum Romanum“ freundliche 29.000 Euro (Taxe 30.000 bis 35.000 EUR). Sehnsüchte weckte dann wieder Ludwig Mecklenburgs abendliche Ansicht von Venedig mit Segelbooten an der Riva degli Schiavoni, die einen Sammler zur Ausgabe von stolzen 32.000 Euro verführte (Taxe 18.000 bis 20.000 EUR). Albert Flamms staubiger Blick von der titelgebenden „Via Appia“ in die weite römische Ebene reüssierte bei 15.000 Euro (Taxe 10.000 bis 12.000 EUR). In den bitteren Apfel musste Félix Ziems Vedute auf Istanbul und den Bosporus beißen. Die lichte Atmosphäre der Arbeit wollte das Schlussgebot von 45.000 Euro nicht übersteigen (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Bei so viel südlicher Hitze muss Andreas Achenbachs stürmische Strandansicht mit Segelschiffen vor einem bedrohlichen silbergrauen Himmel eine kühle Brise herbei beschworen haben. Das 1879 datierte Werk wechselte geschwind für 9.000 Euro die Besitzer (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR).

Eine gute Partie

So wohlerzogen wie die von Sir William Beechey portraitierte „Miss Lucy Lowndes“ sicherlich war, so achtete auch ihr Bildnis mit 5.000 Euro auf die Einhaltung der Schätzwerte. Gegenüber dem unteren Schätzwert zollte gleichfalls Franz von Lenbachs Portrait seiner Tochter Marion mit exaltiertem Kopfputz von 1899 bei 20.000 Euro Respekt. Adolph von Menzels Grafitskizze eines bärtigen Mannes im verlorenen Profil von 1891 führte dann wieder zu einem aufgeregten Schlagabtausch der Gebote, der erst bei 36.000 Euro ein Ende fand (Taxe 10.000 bis 14.000 EUR).

Eine gute Figur machte Hugo Kauffmanns Genreinterieur „Die gute Partie“ aus dem Jahr 1889, in dem ein älterer reicher Bauer um ein junges Dirndl wirbt. Er erhielt wenigstens von den Lempertz-Kunden keinen Korb, sondern 38.000 Euro (Taxe 28.000 bis 35.000 EUR). An der unteren Preisgrenze bewegte sich Friedrich Eduard Meyerheims junges Mädchen mit ihrem gut gefüllten „Geburtstagskorb“ inklusive der begleitenden Ölstudie bei 18.000 Euro. Vor dunklem Grund leuchtet das bunte Blumenbouquet mit weißen, rosafarbenen, blutroten und blauen Blumen in einer schlichten Glasvase auf. Das Gemälde des Niederländers Arnoldus Bloemers erfreute bei 7.500 Euro so manches Herz (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR). Interessiert zeigte sich das Publikum zudem an dem ebenfalls biedermeierlichen „Bockenheimer Tor in Frankfurt am Main“. Die exakt gemalte sommerliche Stadtvedute, die dem Frankfurter Philipp Jakob Bauer zugeschrieben wird, spielte 10.000 Euro ein (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR).

Die Ergebnisse verstehen sich als Zuschlag ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Kunsthaus Lempertz

Neumarkt 3

DE-50667 Köln

Telefon:+49 (0221) 92 57 290

Telefax:+49 (0221) 92 57 296

E-Mail: info@lempertz.com



27.06.2018

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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