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Marcus Weber in Esslingen

Marcus Weber, A-Str.4, 2008

Die Villa Merkel in Esslingen bietet Marcus Weber erstmals in einem institutionellen Rahmen eine Einzelausstellung. Unter dem Titel „Krazy Dog Moon Kat“ sind die teils humorvollen Bilder des 1965 in Stuttgart geborenen und in Berlin lebenden Künstlers zu sehen. Die Exponate umfassen anspielungsreiche Gruppenportraits und Stadtlandschaften mit grotesken Umformulierungen von gesellschaftlichen Ordnungen, die auch karikaturhaft zugespitzte Einzelcharaktere einschließen können.

Andreas Baur, Leiter der Villa Merkel, erklärt zum Schaffen Webers: „Es blitzt malerische Raffinesse auf, sodass sich manche Arbeiten als Capriccio lesen lassen, desolat und romantisch zugleich. Und immer schwingen Maler-Überväter mit – unübersehbar ist Marcus Webers Begeisterung für Künstler wie James Ensor oder Philip Guston. So entsteht in der Summe ein groteskes, jeder Rangordnung spottendes Gemisch, das auf produktive Brückenschläge ins Reich des Comics eines George Herriman ebenso setzt wie auf die Kunstgeschichte, ist Weber doch ein Genremaler in bester Tradition, der Gesellschaftsbilder malt. … Als subtile und vielschichtige Reaktion auf gegenwärtige politische und gesellschaftliche Verhältnisse stechen diese Arbeiten die sogenannte neue Historienmalerei locker aus, die sich zumeist im Abmalen von Pressefotos erschöpft“, schließt Baur.

Marcus Weber, der von 1984 bis 1991 an der Kunstakademie in Düsseldorf studierte, rückt eigenwillige Gemeinschaften in den Bildfokus, etwa vereinzelte Männer an Bartresen oder Kunstmagazine lesende Wesen. Eine Eigenheit ist die große Aufmerksamkeit, die der Maler den delikaten Details in seinen Bildern schenkt, wie den drei Kugeln Speiseeis oder dem Stückchen Donauwelle in der maskierten Caféhausszene „H.O.R.B.“ von 2007/12. In „Kwee Mokks“ von 2018 lesen blaue Strichmännchen mit einem weißen Kugelkopf, der einzig Augen und Brauen aufweist, George Herrimans surrealen und absurden Comic-Strip mit Krazy Kat, der zwischen 1913 und 1944 in amerikanischen Zeitungen lief. Aus der Serie der „A-Str.“ ist das Gemälde „A-Str. 4“ von 2008 zu sehen, das wie ein Schnappschuss gestaltet ist: Menschen laufen auf dem Bürgersteig und werden etwa im Fall der Lidl-Tüten tragenden Frau beschnitten. Den Hintergrund bildet eine Wand, die vollkommen von diversen Plakaten bedeckt ist. Das prominenteste trägt die enigmatische Aufschrift „Darwin Win“.

Die Ausstellung „Marcus Weber – Krazy Dog Moon Kat“ läuft bis zum 29. August. Die Villa Merkel hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, dienstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der reguläre Eintritt beträgt 4 Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Begleitend erscheint ein Katalog.

Villa Merkel – Galerien der Stadt Esslingen am Neckar
Pulverwiesen 25
D-73728 Esslingen am Neckar

Telefon: +49 (0)711 – 3512 2640
Telefax: +49 (0)711 – 3512 2903


25.06.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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 Weber, A-Str.4, 2008
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