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Dieter Froelich erhält Kunstpreis der Sparkasse Hannover

Der diesjährige Kunstpreis der Sparkasse Hannover geht an Dieter Froelich. Der 1959 in Walsrode geborene und in der niedersächsischen Landeshauptstadt ansässige Plastiker überzeugte die Jury „durch klare, prägnante Bilder, die uns kulturhistorische Horizonte der Gegenwart und Historie vergegenwärtigen. Seine Arbeit lebt von nichts Geringerem als Hingabe, die sich in Form von Objekten, Texten und dem Kochen äußert. Werkbegriffe wie soziale Plastik sind seinem Œuvre inhärent, das er seit den frühen 1980er Jahren kontinuierlich – unabhängig jeglicher geschmäcklerischer Tendenzen entwickelt.“ Die Auszeichnung und das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro werden Froelich während der 88. Herbstausstellung des Kunstvereins Hannover überreicht.

Seine künstlerische Ausbildung führte Froelich von einer Lehre als Dekorateur zum Studium der Malerei und Plastik an der Fachhochschule für Kunst und Design in Hannover-Herrenhausen. Hierauf folgte direkt von 1985 bis 1988 der Weg in die Klassen der Malerei und Kunsttheorie bei Raimer Jochims, Kochseminare bei Peter Kubelka und Bildhauerei bei Michael Croissant an der Städelschule in Frankfurt. Besonders Kubelkas Verständnis für das Kochen als integraler Bestandteil künstlerischer Arbeit beeinflusste Froelich.

„Die Erkenntnis, dass Kunst konzeptuell geprägt sein kann und sowohl formal als auch ästhetisch durch alltäglich erscheinende Formen und Handlungen geprägt wird, war bereits in den 1980er Jahren grundlegend für die weitere Fortentwicklung des Werkes von Froelich. Seine Auseinandersetzung mit den Dingen des täglichen Lebens und ihrer Bedeutung, die er sowohl in skulpturaler Umsetzung, aber auch textlicher Form ausführt, stehen seit Beginn seiner künstlerischen Arbeit im Zentrum seiner Tätigkeit. Immer wieder findet sich in seinem Tun auch der Verweis auf Metaphysisches, wie zum Beispiel die in den letzten Jahren entstandenen Madonnenfiguren. Ein weiterer Bestandteil von Dieter Froelichs künstlerischer Praxis ist das Kochen. Als Vertreter einer kulinarischen Abrüstung gründete er vor fünfzehn Jahren die ‚Restauration a.a.O.‘ (am angegebenen Ort). Im Rahmen dieser mobilen Speisewirtschaft veranstaltet er Vorträge, Seminare und Gastmahle. Speisen sind für Froelich ‚Bildentwürfe‘ im weitesten Sinne und Nahrungszubereitung ist Weltentwurf“, so die Erklärung der Jury. Bei der Restauration gehe es um ein Ereignis aus Genuss, sozialem Austausch und Erkenntnisse philosophischer Art über die Frage von Form und Inhalt, Oberfläche und Nachhaltigkeit.

Dieter Froelich erhielt unter anderem das Barkenhoff–Stipendium in Worpswede, den Niedersächsischen Förderpreis für Bildende Kunst und war Preisträger der Villa Massimo in Rom. Seine Arbeiten waren etwa in der Galerie für Zeitgenössische Kunst in Leipzig, im Sprengel Museum in Hannover oder im Prefectural Art Museum in Hiroshima zu sehen. Vorträge und Gastmahle fanden zum Beispiel an der ETH Zürich, dem Weltkulturen Museum in Frankfurt oder im Kunstverein Hannover statt.

Der Kunstpreis der Sparkasse Hannover wird seit 1984 in zweijährigem Rhythmus im Rahmen der vom Kunstverein Hannover ausgerichteten Herbstausstellung vergeben. Hierbei wird das Gesamtwerk eines bereits überregional wahrgenommenen, noch in der Entwicklung befindlichen Œuvres von Kunstschaffenden aus der Region Hannover ausgezeichnet. Zu den Preisträgern gehören unter anderen Heinrich Riebesehl, Christiane Möbus, Rolf Bier, Christoph Girardet und zuletzt das Künstlerduo Lotte Lindner und Till Steinbrenner. Die diesjährige Herbstausstellung läuft vom 18. August bis zum 28. Oktober.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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