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Aktuellzum Archiv:Messe-Nachbericht

Die Basler Premiere der auf Arbeiten mit Papier spezialisierten Satellitenmesse „Paper Positions“ scheint geglückt. Zahlreiche Besucher kamen letzte Woche in den zentral gelegenen Ackermannshof

Blatt für Blatt



auf der Paper Positions Basel 2018

auf der Paper Positions Basel 2018

Die internationalen Kunstprofis waren in der vergangenen Woche schwer beschäftigt. Während der Art Basel hetzten Sammler aus New York, Hongkong oder Paris von einer Vernissage zur nächsten Preview, vom intimen Tête-à-tête in der Collectors Lounge zum gesetzten Dinner im überlaufenen Kunsthallengarten. Viel Zeit, um mal kurz durchzuatmen, blieb da eigentlich nicht. Eine gute Gelegenheit zum zwischenzeitlichen Innehalten bot jedoch die Entdeckermesse „Paper Positions Basel“, eine in diesem Jahr zum ersten Mal veranstaltete Nebenmesse, spezialisiert auf Arbeiten mit und auf Papier. Im historischen Ackermannshof, einer ehemaligen Druckereihalle mit industriellem Charme in der zentral gelegenen St. Johanns-Vorstadt, präsentierten sich 26 Galerien aus der ganzen Welt mit Arbeiten vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart.


Kristian Jarmuschek, einer der Gründer und Veranstalter der „Paper Positions“, stellt fest: „Sehr viele Sammler, die während der Art Basel Week in der Stadt waren, haben bei uns hereingeschaut. Auch viele der in Basel anwesenden Kunsthändler interessierten sich für unser Programm.“ Unter den Teilnehmern war auch der in München ansässige Alexander Kunkel mit seinem Angebot hochkarätiger Kunst aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Kunkel Fine Art hatte zwei wichtige Arbeiten des Münchner Malers Franz von Stuck mit an den Stand gebracht. Die in einem aufwändigen, vom Künstler selbst gestalteten Holzrahmen inszenierte Ölskizze „Luzifer“ um 1890 sowie das ein Jahr vor seinem Tod entstandene Spätwerk „Judith und Holofernes“ um 1927 sind typische Beispiele für die Verbindung von Eros und Tod im Werk des Münchner Jahrhundertkünstlers. Die beiden Arbeiten waren für 240.000 Euro beziehungsweise 360.000 Euro im Angebot.

Ein paar Kojen weiter auf dem dicht gedrängten Parcours der „Paper Positions“ zeigte die ebenfalls in München ansässige Galerie Max Weber Six Friedrich frühe Aquarelle von Daniel Richter aus dem Jahr 1993. Außerdem am Stand: atelierfrische Acrylmalerei auf Passepartout-Karton des an der Düsseldorfer Akademie lehrenden Kölner Malers Andreas Schulze. Für Liebhaber der abstrakten Kunst hatte die Galerie außerdem noch frühe Papierarbeiten des Düsseldorfers Imi Knoebel am Stand hängen.

Bei der Galerie Jarmuschek + Partner aus Berlin stießen die figurativen, an Traumsequenzen erinnernden Pastell-Aquarelle der Neo Rauch-Schülerin Corinne von Lebusa, Jahrgang 1978, auf großes Interesse. Ihr Bilderkosmos voller weiblicher Protagonistinnen entpuppt sich beim näheren Hinsehen als durchaus ironisch. Daneben machte die Galerie unter anderem auf Collagen von Troels Carlsen aufmerksam. Der 1973 geborene, in Berlin lebende Däne nutzt antiquarische Medizinbücher als Ausgangsmaterial für seine vielschichtigen Bildfindungen. Anatomische Aufrisse treffen da etwa auf Illustrationen mit persischer Keramik, die dann mit gemalten Tierdarstellungen zu einem organischen Ganzen verschmelzen.

Auch wenn die Veranstalter für dieses Jahr noch keine Besucherzahlen verraten mögen: Die Basler Premiere der in Berlin und München bereits etablierten „Paper Positions“ scheint geglückt. Man darf gespannt sein, ob sich das Format der auf Übersichtlichkeit setzenden Messe für Kunst auf und aus Papier noch auf weitere Städte ausdehnen lässt.

Nächste Termine: Paper Positions Munich vom 18. bis 21. Oktober 2018, Paper Positions Berlin vom 25. bis 28. April 2019

www.paperpositions.com



21.06.2018

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Nicole Büsing & Heiko Klaas

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auf der Paper Positions Basel 2018
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Franz von Stuck, Luzifer, um 1890
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Pius Fox, Soweit das Auge reicht, 2017
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Franz von Stuck, Judith und Holofernes, um 1927
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auf der Paper Positions Basel 2018
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Franz von Stuck, Luzifer, um 1890

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auf der Paper Positions Basel 2018

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Franz von Stuck, Judith und Holofernes, um 1927

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Pius Fox, Soweit das Auge reicht, 2017

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