Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 29.11.2018 Nachverkauf Auktion 69

© Galerie Auktionshaus Hassfurther

Anzeige

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto Modersohn
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Drei Stipendiaten für Fürstenberg Zeitgenössisch

Juan Antonio Olivares, Vanessa Safavi und Zin Taylor erhalten das Stipendium „Fürstenberg Zeitgenössisch“ 2018

Das diesjährige Stipendium „Fürstenberg Zeitgenössisch“ geht an Juan Antonio Olivares, Vanessa Safavi und Zin Taylor. In den Sommermonaten dürfen sich die drei jungen Künstler auf eine finanzielle Förderung sowie Wohn- und Arbeitsräume auf Schloss Heiligenberg am Bodensee freuen. Der in New York lebende Olivares, 1988 in Bayamón in Puerto Rico geboren, konnte die Jury mit seiner Schwarz-Weiß-Animation „Moléculas“ überzeugen. Ein Teddybär ist die Hauptperson des zehnminütigen tragisch-grotesken Films von 2017. Er berichtet von seinen ersten Erinnerungen, seinem Verhältnis zur Mutter, ihrem Verlust und dem großen Zyklus von Leben und Tod, bevor er sich in der letzten Einstellung explosionsartig in seine Einzelteile auflöst. Die Bildeinstellungen wechseln im fortlaufenden Fluss der Tonspur zwischen sorgsam konstruierten Blicken auf den Bären in einem Therapeutenzimmer, seinen abstrakten Erinnerungsbildern, einem Eindringen in seine Eingeweide und Draufsichten auf größere bis kosmische Konstellationen. Olivares, der bereits im Whitney Museum in New York und in der Galerie Jan Mot in Brüssel zu sehen war, präsentiere ein spannungsvolles Verhältnis zwischen empathischer Identifikation und digitaler Konstruktion, schmerzhafter Nähe und Distanz, das sich von der Selbstverständlichkeit des Alltäglichen abhebe, so das Preiskuratorium.

Die 1980 in Lausanne geborene Vanessa Safavi lenkte die Aufmerksamkeit der Jury mit ihren Skulpturen und Installationen auf sich, die von alltäglichen Gegenständen inspiriert sind. Sie beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Körper und Geist, mit unbewussten Formen von Begierden und Sehnsüchten und einem befriedigenden Behagen. Wie ein Textil oder eine Haut schmiegt sich Silikon beispielsweise an exotische Muscheln an oder ragt aus diesen in Faltungen heraus. Hinzu kommen Haltevorrichtungen des öffentlichen Nahverkehrs. „Auch hier ist der menschliche Körper abstrakt präsent ebenso wie das Versprechen von Sicherheit in einer sozial fragilen Konstellation. Das Reisen im kleinen wie größeren Maßstab spielt kontinuierlich eine große Rolle in Safavis Arbeiten, in denen sie Zuschreibungen und Projektionen subtil und poetisch hinterfragt“, so die Jury. Die Schweizerin erhielt 2007 das Diplôme d’arts visuels an der école cantonale d’art von Lausanne. Ihre Arbeiten waren beispielsweise in der Kunsthalle Basel und im De Hallen Museum Haarlem zu sehen. Ferner ist sie Trägerin des Preises Luci d’Artista und des Illy Prize.

Zin Taylor, Jahrgang 1978, nutzt vorwiegend schwarze Punkte und Linien für seine Mobiles und cartoonhaften Wandzeichnungen. Der aus Calgary stammende Künstler belebt seine Landschaften oder Interieurs zudem noch mit Duft, Sprache und Ton. Die Skulpturen und Mobiles bleiben abstrakt. Die von Taylor gestalteten Räume vermitteln weniger eine eindeutige Erzählung, als dass sie sich zu „nebligen“ Geschichten zusammenfügen. Sie sind eher eine gestische Annäherungen an Gedanken, Erinnerungen und Situationen. Zin Tylor studierte am Alberta College of Art and Design und an der University of Guelph in Kanada. Er erhielt mehrere Preise, darunter den Steamwhistle Contemporary Art Award und den Canada Council Artist Travel Grant. Seine Werke waren unter anderem im 21er Haus in Wien und dem Contemporary Art Museum im US-amerikanischen St. Louis zu sehen.

„Fürstenberg Zeitgenössisch“ wurde 2011 von Christian und Jeannette, Erbprinz und Erbprinzessin zu Fürstenberg, gegründet und hat sich unter anderem die Förderung junger Künstler zum Ziel gesetzt. Jährlich werden drei Arbeitsstipendien an internationale Künstler vergeben, die ein Kuratorium im Dialog mit dem Erbprinzenpaar auswählt. Zu den Stipendiaten gehörten bislang Keren Cytter, Gareth Moore, das Duo João Maria Gusmão und Pedro Paiva, Dorota Jurczak sowie im vergangenen Jahr Trisha Baga, Kasper Bosmans und Catharine Czudej.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Bei:


Fürstlich Fürstenbergische Sammlungen

Variabilder:

Juan Antonio Olivares, Vanessa Safavi und Zin Taylor erhalten das
 Stipendium „Fürstenberg Zeitgenössisch“ 2018
Juan Antonio Olivares, Vanessa Safavi und Zin Taylor erhalten das Stipendium „Fürstenberg Zeitgenössisch“ 2018

Variabilder:

Juan Antonio Olivares, Moléculas, 2017
Juan Antonio Olivares, Moléculas, 2017

Variabilder:

Vanessa Safavi, Installationsansicht „The Cook and the Smoke
 Detector“, 2017
Vanessa Safavi, Installationsansicht „The Cook and the Smoke Detector“, 2017

Variabilder:

Zin Taylor, Creative Writing, 2017
Zin Taylor, Creative Writing, 2017

Künstler:

Juan Antonio Olivares

Künstler:

Vanessa Safavi

Künstler:

Zin Taylor








News vom 14.12.2018

Alexandra Baumgartner in Salzburg

Alexandra Baumgartner in Salzburg

Straßburg Biennale wird verschoben

Straßburg Biennale wird verschoben

Ralf Beil muss Wolfsburg verlassen

Ralf Beil muss Wolfsburg verlassen

Fotosammlung Kicken kommt nach Düsseldorf

Fotosammlung Kicken kommt nach Düsseldorf

News vom 13.12.2018

Münster präsentiert Einfluss der Bauhaus-Ideen in Amerika

Münster präsentiert Einfluss der Bauhaus-Ideen in Amerika

Fürstliches in der Bundeskunsthalle

Fürstliches in der Bundeskunsthalle

Konsoltisch für das Mannheimer Schloss

Konsoltisch für das Mannheimer Schloss

Klassische Moderne am Bodensee

Klassische Moderne am Bodensee

News vom 12.12.2018

Zurich Art Prize für Leonor Antunes

Zurich Art Prize für Leonor Antunes

Spätgotische Madonna für das Frankfurter Liebieghaus

Spätgotische Madonna für das Frankfurter Liebieghaus

Mario Pfeifers politische Videoarbeit in Dresden

Mario Pfeifers politische Videoarbeit in Dresden

Exquisites zu Weihnachten bei Metz in Heidelberg

Exquisites zu Weihnachten bei Metz in Heidelberg

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Kunsthaus Lempertz - Pierre Soulages, Eau forte no. 10, 1957

lempertz:projects - Erfolgreiche Fortsetzung in Brüssel
Kunsthaus Lempertz

Kunsthaus Lempertz - Günther Förg, Ohne Titel, 2007

Gitterstrukturen
Kunsthaus Lempertz

Galerie Frank Fluegel - Mr. Brainwash Splash Series

Mr. Brainwash Splash Series Je T"Aime neue Skulpturen erschienen.
Galerie Frank Fluegel

Galerie Frank Fluegel - Mr. Brainwash - Einstein Love is the Answer.

neue Mr. Brainwash Arbeiten eingetroffen. Unikate direkt aus den USA,
Galerie Frank Fluegel

Koller Auktionen AG - Chanel Tweedjacken, Hermès Tasche Sac Constance und Louis Vuitton Koffer

Erste rein virtuelle Auktion «ibid» endet in wenigen Tagen
Koller Auktionen AG

Nachbericht Auktion 268 'Siebenbürgische Kunst' und 269 'Kunst, Antiquitäten & Schmuck'
Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce