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Ákos Birkás gestorben

Ákos Birkás ist tot. Der ungarische Maler und Fotograf starb gestern nach schwerer Krankheit in Budapest. Er wurde 76 Jahre alt. Das teilte die Galerie Eigen + Art aus Leipzig mit, die das Werk des Künstlers seit Beginn der 1990er Jahre vertritt. Birkás, der am 26. Oktober 1941 in Budapest zur Welt kam und dort von 1959 bis 1965 Malerei an der Kunstakademie studierte, ist vor allem durch seine Serie „Köpfe“ bekannt. Ab Mitte der 1980er Jahre bis Ende der 1990er Jahre schuf er von diesen abstrakten ovalen Kopfformen fast 200 Stück. Sie sind eine zeichenhafte Verdichtung des menschlichen Antlitzes, wie sie auch Alexej von Jawlensky mit seinen „Meditationen“, „Abstrakten Köpfen“ und „Heilandsgesichtern“ entwickelte. Birkás schätzte an dieser Form der Darstellung vor allem das „Pathos“ und das „Metaphysische“, das man in die abstrakte Malerei legen könne.

Mit diesen existenziell tief empfundenen Portraits und Selbstportraits versuchte Birkás, sich dem vorgegebenen Realismus der Akademie zu entziehen. Zwischen 1970 und 1979 widmete er sich der konzeptuellen Fotografie. Es entstanden fotografische Selbstportraits, die nicht ohne Selbstironie sind. Mit diesem Medium nahm er auch die Kunstwelt in den Blick und thematisierte das Museum und den Menschen im Museum. In seinen jüngeren Gemälden griff er verstärkt auf realistische Gestaltungsprinzipien zurück. Doch wollten seine Portraits von Personen nicht dem Wirklichkeitsanspruch der Fotografie entsprechen. Ákos Birkás kombinierte vielmehr zwei Leinwände mit je einer Gesichtshälfte unterschiedlicher Menschen miteinander. Das neue Gesicht erwies sich jedoch nicht als ein homogenes Ganzes, sondern irritierte durch leichte Abweichungen. Auf großformatigen Leinwänden behandelte er auch Menschen in alltäglichen Situationen oder gesellschaftliche Probleme, etwa schon Mitte der 2000er Jahre die wachsende Migrationsbewegung, als Übernahme von Abbildungen aus internationalen Magazinen.

Von 1966 bis 1984 übte Ákos Birkás eine Lehrtätigkeit an der Fachschule für Bildende und Angewandte Kunst in Budapest aus. Nach der Wende im Ostblock folgten Lehraufträge als Professor an den Sommerakademien in Salzburg und La Gomera auf Teneriffa sowie an der École Nationale des Beaux-Arts in Dijon. Stipendien führten ihn ins brandenburgische Schloss Wiepersdorf, nach Berlin oder in die Villa Concordia nach Bamberg. 1986 nahm er an der 42. Biennale in Venedig teil und bestückte den ungarischen Pavillon. Im Jahr 2006 präsentierte das Ludwig Múzeum in Budapest eine erste Retrospektive seiner Werke. Die Galerie Eigen + Art hob besonders Birkás’ wunderbaren Charme und Humor, seine Freundlichkeit und Warmherzigkeit hervor.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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