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Steiermark zeichnet Sonja Gangl aus

Der Würdigungspreis für Bildende Kunst des Landes Steiermark geht heuer an Sonja Gangl. Damit erhält die 1965 in Graz geborene Künstlerin ein Preisgeld von 10.000 Euro. Laut Kollege Richard Kriesche, der die Entscheidung der Jury darlegte, zeichne sich Gangls Gesamtwerk durch Kompromisslosigkeit, klare Strukturierung ihrer Arbeiten, die konsistente Verfolgung ihrer künstlerischen Ziele und ein Höchstmaß an inhaltlicher Flexibilität in der Themensetzung und eine streng formale Formensprache aus. „Gangl ist eine brillante Zeichnerin, die sich den Luxus leistet, dort zu zeichnen, wo anderen das fotografische Abbild genügt. Sie unterläuft damit unsere Wahrnehmung und verrätselt das von uns für wirklich Gehaltene, verunsichert uns im Sehen selbst“, so Kriesche weiter.

Sonja Gangl lasse sich nicht auf eine brillante Zeichnerin reduzieren. Zeichnen sei bei ihr nicht Selbstzweck, nichts Ephemeres, sondern ein Medium zur Interaktion mit unserer hochaktuellen, mediatisierten, politisierten Lebenswirklichkeit, heißt es in der Begründung weiter. Sie sei eine Künstlerin der Gegenwärtigkeit. Ihre Arbeiten seien extrem präzise durchdekliniert, wie sich dies auch in ihren Eigenpublikationen und insbesondere in den Publikationen für die Albertina Wien und das Museum Moderner Kunst Klagenfurt exemplarisch nachvollziehen lasse.

Sonja Gangl studierte von 1984 bis 1989 an der Akademie der bildenden Künste Wien in der Meisterklasse von Markus Prachensky und von 1989 bis 1992 an der Universität für angewandte Kunst Wien in der Meisterklasse von Ernst Caramelle. Sie ist seit 2003 Mitglied der Wiener Secession. Standen im früheren Schaffen die Medien Fotografie, Video und Rauminstallation im Vordergrund, konzentriert sich Gangl seit 2002 auf die Zeichnung. Die oft großformatigen Blätter führt sie in hyperrealistischer Weise aus, so dass sie wie Schwarzweiß-Fotos wirken. Dabei greift sie häufig auf vorhandene Bilder aus Filmen zurück und setzt sich konzeptuell etwa in der Reihe „Captured on paper_The End“ mit den Enden der Filme auseinander. Schon 2004 erhielt sie den Förderungspreis des Landes Steiermark für zeitgenössische bildende Kunst, 2008 den Kunstpreis der Stadt Graz oder 2016 den Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst.

Das Land Steiermark vergibt seinen Würdigungspreis für bildende Kunst seit 1970. Ausgezeichnet werden Künstlerinnen und Künstlern in Anerkennung ihres Gesamtschaffens. Wurde der Preis zunächst jedes Jahr verliehen, wird er aktuell im Dreijahresrhythmus aufgelegt. Die Ehrung ging bisher etwa an Fritz Silberbauer, Norbertine Bresslern-Roth, Hans Fronius, Josef Pillhofer, Wolfgang Hollegha, Günter Brus, Drago Prelog, Richard Kriesche, Gerhard Lojen, Ingeborg Strobl, Hartmut Skerbisch, Peter Gerwin Hoffmann und zuletzt 2015 an Erwin Wurm.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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