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Klodin Erb in Basel

Klodin Erb, Der Vorhang, 2018

Das Helvetia Art Foyer in Basel widmet sich in seiner aktuellen Schau Klodin Erb. Zu sehen sind ab heute Gemälde, Installationen und Videoarbeiten der 1963 in Winterthur geborenen Künstlerin. Die Wahl-Züricherin spielt mit der Wechselwirkung zwischen visueller Irritation und Vertrautheit. Klodin Erb, die vorwiegend in der Schweiz ausstellt, aber auch in New York, Mailand oder Ulm zu sehen war, bezieht sich in ihren Arbeiten auf gesellschaftliche Diskurse und Veränderungen. Sie fragt, wie eine künstlerische Position auf den Realitäts- und Wahrheitsgehalt optischer und sprachlicher Zeugnisse reagieren kann. Themen sind hierbei Glauben und Ideologie, Mechanismen der Selbstvergewisserung und die Konstruktion der eigenen Identität.

Der Ausstellungstitel „Ein langer Tag“ bezieht sich auf das gleichnamige Video von Klodin Erb. Hier präsentiert sie ein Landschaftsbild, das sie für eine Schau im Centre d’art Pasquart in Biel entwickelte. Die dortige 21 Meter lange, fest eingebaute Gangvitrine formt sie zu einer Ideallandschaft um, die je nach Perspektive und durch mehrere Bildebenen ein dreidimensionales Raumerlebnis ermöglicht. Eine markante Orgelmusik begleitet die Kamerafahrt und verleiht der lieblichen Landschaft eine theatralische Note. Den Reiz des Verborgenen behandelt Erb in der Installation „Der Vorhang“. Die Absolventin der Höheren Schule für Gestaltung in Zürich verhüllt etwas mit einem prächtigen dunkelblauen Samtvorhang vor einer grün gestrichenen Wand. Ein Fußschalter lässt den Vorhang hinab fallen und offenbart damit das einstmalig Verborgene: Eine weiße Wand.

In der vierteiligen Gemäldeserie „Wundersame Vermehrung“ bezieht sich die Schweizerin auf Polyptychons und die „shaped canvas“. An Wolken erinnernde Gebilde aus blauer chinesischer Tusche überziehen die monochromen Arbeiten. Hierbei handelt es sich weniger um ein Werk des Zufalls, sondern eine gezielte Handlung der Künstlerin, die dem Betrachter einen weiten Interpretationsraum auftut, da die abstrakten Werke zur Kontemplation einladen und als Naturausblick oder inverses Röntgenbild verstanden werden können. Die Werkgruppe der „Billboards“ hat Klodin Erb über den gesamten Ausstellungsraum verteilt und wendet sich darin den Fragen von Glaubenssystemen und ideologischen Vorstellungen zu. Wie Werbeplakate präsentieren sich die Gemälde mit einem kommunikativen Appell, der hier irritierende Botschaften anpreist. Erb verzichtet bewusst auf nachvollziehbare klare Inhalte, um die üblichen Spielregeln der Kommunikation zu unterwandern.

Die Ausstellung „Klodin Erb. Ein langer Tag“ läuft vom 7. Juni bis zum 4. Oktober. Das Helvetia Art Foyer ist donnerstags von 16 bis 20 Uhr und während der Art Basel vom 13. bis zum 15. Juni zusätzlich von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Helvetia Art Foyer
Steinengraben 25
CH-4051 Basel

Telefon: +41 (0)58 – 280 1000


07.06.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Veranstaltung vom:


07.06.2018, Klodin Erb. Ein langer Tag

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Helvetia Art Foyer

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Klodin
 Erb, Der Vorhang, 2018
Klodin Erb, Der Vorhang, 2018

Künstler:

Klodin Erb








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