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Architekt Fritz Eller gestorben

Der Landtag von Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf – eines der bekanntesten Gebäude Fritz Ellers

Der deutsch-österreichische Architekt Fritz Eller ist tot. Er starb vergangene Woche im Alter von 91 Jahren in Aachen. Er zählt zu den bedeutenden Gestaltern des Erscheinungsbildes deutscher Städte nach dem Zweiten Weltkrieg. 1927 in Schwaz in Tirol geboren, übersiedelte er nach dem Studium in Graz nach Deutschland. Dort fand Eller im Bereich des Mittel- und Niederrheins eine neue Heimat und auch das Zentrum seiner beruflichen Tätigkeiten.

Seit 1953 arbeitete er gemeinsam mit seinem Studienkollegen Robert Walter für das Düsseldorfer Architekturbüro Hentrich & Heuser. Für ihren Chef Helmut Hentrich nahmen sie und ihre Kollegen erfolgreich an mehreren Wettbewerben teil. Inspiriert von Le Corbusier schufen sie das Friedrich-Engelhorn-Hochhaus am BASF-Hauptsitz in Ludwigshafen. Mit 28 Etagen und 102 Metern Höhe war es für mehrere Jahre das höchste Gebäude der Bundesrepublik. Außerdem gehört das Hochhaus zu den ersten Bauwerken, die aus einem Stahlbetonskelett mit einer Mosaikvorhangfassade konzipiert wurden. Zwei Jahre danach entwarf die gleiche Gruppe das Dreischeibenhaus für einen Wettbewerb des Montanunternehmens Phoenix-Rheinrohr in Düsseldorf.

Durch ihre Erfolge stiegen die jungen Österreicher zu Partnern der Firma auf, machten sich aber gemeinsam mit Erich Moser 1964 unter dem Namen EMW selbständig. Fritz Eller und seine Partner nahmen weiterhin mit Erfolg an Wettbewerben teil. Daraus gingen beispielsweise die Universitäten Bremen und Dortmund, das Verfügungszentrum der RWTH Aachen oder die Pädagogische Hochschule Siegen hervor. Ebenso lieferte das Büro die Pläne für das Rathaus Büttgen, das Kloster Schönstatt, das Verwaltungsgebäude der Gödecke AG in Freiburg, die Hauptverwaltung der Mannesmann-Röhren AG in Lintorf bei Düsseldorf oder das Bundesministerium für Verkehr in Bonn.

Am bekanntesten ist Fritz Eller wahrscheinlich für seine Beteiligung am Bau des Landtages von Nordrhein-Westfalen in den 1980er Jahren, einem auf Kreisformen basierenden, strukturalistischen Gebäude. Auch bei der Umgestaltung bestehender Bausubstanz zeigte sich Eller begabt, etwa bei der Transformierung des ehemaligen Zollamtes in das Imhoff-Schokoladenmuseum in Köln. Eller war außerdem von 1962 bis 1992 Professor am Institut für Bauwesen der RWTH Aachen. 1993 erhielt er den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen. 2002 folgte das Bundesverdienstkreuz. Fritz Eller hinterlässt seine Frau und vier Kinder, die allesamt in seine Fußstapfen getreten sind.

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

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