Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 22.09.2018 Kunstauktion 22. September 2018

© Auktionshaus Stahl

Anzeige

Nature morte au crane / Pablo Picasso

Nature morte au crane / Pablo Picasso
© Galerie Weick


Anzeige

Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel

Bei Wangen, 1945 / Erich Heckel
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior

Orange-Blau-Orange, 2004 / Kuno Gonschior
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Giorgio Vasari in München

Giorgio Vasari, Gestürztes Pferd, um 1570

Zum 450. Jubiläum der Veröffentlichung der zweiten Ausgabe der „Viten“ von Giorgio Vasari widmet ihm die Staatliche Graphische Sammlung München eine Schau. Neben der Renaissancepublikation wird der Maler und Architekt in der Pinakothek der Moderne auch als Zeichner vorgestellt. Begleitend sind Arbeiten von Antonio del Pollaiuolo und El Greco, die in Vasaris berühmter Zeichnungssammlung „Libro de’ disegni“ enthalten sind, zu sehen. Ein doppelseitiges Blatt von Michelangelo Buonarroti illustriert die in den „Viten“ beschriebene herausragende Stellung des Renaissancegenies.

Die erste Ausgabe der „Vite de’ più eccellenti pittori scultori ed architettori“ veröffentlichte Giorgio Vasari im Jahr 1550. Die zweite Publikation von 1568 ist eine verbesserte und wesentlich erweiterte Version. Vasari beschreibt in seinem Buch das Leben und Schaffen bedeutender Künstler vom 13. bis in das 16. Jahrhundert, darunter von Cimabue, Luca della Robbia, Raffael, Leonardo da Vinci und Lorenzo Ghiberti. Mit dieser Schrift avancierte Vasari zum „Vater der Kunstgeschichte“. In seiner Publikation berichtet er nicht nur von der Biografie der Künstler, sondern versucht auch zu ordnen und zu systematisieren. So war es Vasari, der die Begriffe „Gotik“ und „Manierismus“ in den Kunstdiskurs einführte. Die antike Kunst galt in seinen Augen als vollkommen. Ihr folgte eine Zeit des Verfalls. Erst seit dem 13. Jahrhunderts erlebte die Antike mit Cimabue eine Wiedergeburt, die „rinascita“ oder Renaissance.

Dieser Fortschritt spiegelt sich in den Lebensbeschreibungen der Künstler mit ihren Verdiensten. Den Höhepunkt dieser Entwicklung verkörpert der „Divino“ Michelangelo, der die Antike zu übertreffen wisse. Neben dem Epochenschema der Gotik und Renaissance nutzt Vasari zudem den Begriff des „disegno“. Die Übersetzung als „Zeichnung“ ist ungenügend, da der Autor darin auch den geistigen Entwurf, einen kreativen, intellektuellen Akt sieht, der höher einzustufen sei als die handwerklich perfekte Ausführung eines Kunstwerks. Beendet der „Divino“ die erste Ausgabe der „Viten“, so setzt Giorgio Vasari sich selbst ans Ende der zweiten Publikation im Bewusstsein, dass auch er etwa als Erbauer der Uffizien und Hofmaler der Medici zu den führenden Künstlern seiner Zeit zählt.

Die Ausstellung „Im Blick: Giorgio Vasari. Zum Jubiläum der zweiten Ausgabe der ‚Viten‘, 1568“ läuft bis zum 3. Juni. Die Pinakothek der Moderne hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 7 Euro, jeden Sonntag für alle 1 Euro.

Pinakothek der Moderne
Barer Straße 40
D-80333 München

Telefon: +49 (0)89 – 23 805 360

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


25.05.2018, Im Blick: Vasari zum 450. Jubiläum des Erscheinens der zweiten Ausgabe der „Viten“, 1568

Bei:


Bayerische Staatsgemäldesammlungen

Variabilder:

Giorgio Vasari, Gestürztes Pferd, um 1570
Giorgio Vasari, Gestürztes Pferd, um 1570

Variabilder:

Lieven Mehus, Die
 Personifikation der Malerei diktiert Vasari die „Viten“, um 1680
Lieven Mehus, Die Personifikation der Malerei diktiert Vasari die „Viten“, um 1680

Variabilder:

Michelangelo, Hl. Petrus (nach Masaccio) mit Armstudie, um 1492
Michelangelo, Hl. Petrus (nach Masaccio) mit Armstudie, um 1492

Variabilder:

Antonio del Pollaiuolo, Entwurf zu
 einem Reiterstandbild Francesco Sforzas, um 1480
Antonio del Pollaiuolo, Entwurf zu einem Reiterstandbild Francesco Sforzas, um 1480

Künstler:

Giorgio Vasari








News vom 16.08.2018

Düsseldorf: Gemälde ist keine Raubkunst

Aachener Kunstpreis für Walid Ra’ad

Aachener Kunstpreis für Walid Ra’ad

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Sturies Kunst und Auktionen - Richard Pettibone, Blue Marilyn, 1973

Kunst kann man finden. So oder so.
Sturies Kunst und Auktionen





Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce