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Krefeld: Peter Behrens vis-a-vis mit jungem Möbeldesign

Nach Köln und Oberhausen hat nun auch in Krefeld der dritte Auftritt zum 150. Geburtstag von Peter Behrens begonnen. Anders als in den beiden erstgenannten Orten stellt die Schau in Kaiser Wilhelm Museum Behrens’ Werk in einen sinnigen Dialog mit zeitgenössischem Möbeldesign. Somit ergibt sich das Zusammenspiel von drei Ausstellungsteilen: „Peter Behrens. Das Praktische und das Ideale“ baut auf eigene Bestände auf und widmet sich den Beziehungen zwischen dem Museum und dem Universalkünstler. „Von der Idee zur Form. Domeau & Pérès: Dialoge zwischen Design und Handwerk“ sowie die Schenkung des Designers Peter Ghyczy schlagen den Bogen in die Jetztzeit.

Historischer Ausgangspunkt der Trilogie sind rund 250 von Behrens gestaltete Arbeiten aus Museumsbesitz, von denen rund die Hälfte ausgestellt ist. Buchgestaltungen, Typografien, Werbegrafiken, historische Fotos und Objekte wie Geschirr, Teekessel oder Tischventilatoren gehören zur Auswahl, die den Gründungsimpuls des 1897 als Museum für bildende Kunst und Gewerbe eröffneten Hauses beleben sollen. Schon 1898 trat der Direktor Friedrich Deneken mit Peter Behrens in Kontakt, der unter anderem Museumskataloge grafisch gestaltete. Außerdem wird hier der 150 Seiten umfassende Briefwechsel zwischen den beiden progressiven Vertretern verwahrt, der nun erforscht wurde.

Dialogisch zur Seite gestellt sind rund 60 Objekte bekannter Designer, die der Polsterer Philippe Pérès und der Sattler Bruno Domeau in ihrem 1996 gegründeten Unternehmen „Domeau & Pérès“ im Auftrag von Künstlernachlässen oder kleinen, limitierten made-to-order-Auflagen in aufwendiger Produktion realisierten. Dazu gehören Möbelstücke von Sophie Taeuber-Arp oder von bedeutenden Designer wie Ronan & Erwan Bouroullec, Christophe Pillet, Martin Szekely, Éric Jourdan, Michael Young, Odil Decq, Matali Crasset und Elodie Descoubes. Teils ist das Probesitzen erlaubt. Außerdem verdeutlichen Skizzen oder Materialproben die Entstehung der Möbel.

Hinzu kommt die Schenkung von 14 Möbeln, rund 130 Zeichnungen und Archivdokumenten des deutsch-ungarischen Designers Peter Ghyczy. Alle Möbel realisierte er für das Polyurethan-Unternehmen Elastogran in Lemförde, dessen Design-Center er von 1968 bis 1972 leitete. Als 28jähriger entwarf er 1968 das „Garden Egg“, ein Plastikei, das sich zu einem Sessel aufklappen lässt. Von einem Koffer inspiriert, überführte Ghyczy die neuen technischen Optionen von Polyurethan zu einer zeittypischen kosmischen Charakteristik. Geschickt einbezogen wurden in die drei Ausstellungsteile auch konventionelle Stücke aus dem Museumsbestand. Die vier Bilder von Piet Mondrian setzte die Kuratorin Katia Baudin in Beziehung zu einem Möbel von Sophie Taeuber-Arp, während eine Auswahl von Kayserzinn-Objekten mit Prototypen des Garden Eggs korrespondiert.

Die Ausstellungen „Peter Behrens. Das Praktische und das Ideale“ und „Von der Idee zur Form. Domeau & Pérès: Dialoge zwischen Design und Handwerk“ sind bis zum 14. Oktober zu sehen. Das Kaiser Wilhelm Museum hat täglich außer montags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 3 Euro. Zur Behrens-Ausstellung sind die vier letzten von zwölf Themenheften im Verlag Kettler für je 3,50 Euro erschienen. Zu den anderen Ausstellungsteilen wird während der Laufzeit ein Katalog erstellt.

Kaiser Wilhelm Museum
Joseph Beuys-Platz 1
D-47798 Krefeld

Telefon: +49 (0)2151 – 975 580
Telefax: +49 (0)2151 – 975 582 22

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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 Werbeanzeige der Delmenhorster Linoleum-Fabrik „Anker-Marke“, 1905/06
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Peter Behrens, Glühlampe AEG-Nr. 14368, 1908
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 Köln-Ehrenfeld
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